Schlagwort-Archive: Computertruhe e. V.

Infostand beim Neubürgerempfang am 11. Oktober in Waldkirch

Am 11. Oktober findet der diesjährige Neubürgerempfang im Elztalmuseum (Kirchplatz 14) in Waldkirch statt. Die Computertruhe wird wie in den Jahren zuvor wieder mit einem Infotisch vertreten sein und sich den neuen Bürger*innen der Stadt präsentieren.

Um 18:00 Uhr beginnt die Veranstaltung mit dem Empfang der Gäste durch die Schwarzenberger Herolde vor dem Museum. Im Anschluss daran findet um 18:10 Uhr die Begrüßung mit Sektempfang im Gewölbekeller statt.

Von 19:00 bis 20:00 Uhr können dann die Informationsstände besucht werden. Wir werden uns im 2. OG im Barocksaal befinden.

Bis zum Ende der Veranstaltung um 21:00 Uhr wird es Orgelmusik und einen gemütlichen Ausklang des Abends mit einem Buffet im Gewölbekeller geben.

Gebrauchte Computer für bedürftige Menschen. Wo gibt es welche Institutionen?

Seit geraumer Zeit erreichen uns immer wieder Anfragen von Spender*innen sowie potentiellen Spendenempfänger*innen aus ganz Deutschland. Da die Computertruhe derzeit nur an wenigen Standorten regional tätig sein kann – was wir sehr gerne ändern möchten – können wir den Hilfesuchenden leider nicht immer weiterhelfen.

Um bedürftigen Menschen zu helfen, die digitale Kluft zu überwinden und wieder Teilhabe an der Gesellschaft zu erlangen, gibt es aber glücklicherweise nicht nur die Computertruhe. Wir haben in den letzten Monaten mehrere Projekte und Vereine entdeckt und teilweise näher kennenlernen dürfen, die ebenfalls gebrauchte Computer instandsetzen und an Personen weitergeben, die sich kein Gerät leisten können.

Karte mit den Umrissen Deutschlands mit unterschiedlich farbigen Markierungen darin, welche die Standorte der einzelnen Einrichtungen darstellen.
Standortkarte (Stand: Oktober 2019)

Daher hatten wir die Idee, diese Projekte zu kontaktieren und mit deren Einverständnis deren Standorte inkl. weiterer Informationen auf einer Karte einzutragen und auf unserer Website zu veröffentlichen. So können Menschen, die alte Hardware für einen guten Zweck loswerden möchten oder selbst gebrauchte Hardware benötigen, auf einen Blick sehen, ob in ihrer unmittelbaren Nähe eine entsprechende Einrichtung existiert. Neben den „Computertruhen“ findet man auf der Karte aktuell (Stand: Oktober 2019) die sieben folgenden Institutionen (in alphabetischer Reihenfolge):

Selbstverständlich sind die Standorte auf dieser Karte nicht in Stein gemeißelt und so freuen wir uns immer darüber, wenn ihr uns neue Projekte nennen oder diese auf uns verweisen könnt.

Ehrenamtliche Unterstützung in Berlin gesucht

Das Projekt Computertruhe steht und fällt mit den zur Verfügung gestellten Hardware-Spenden. Ohne gebrauchte PCs, Monitore etc. können wir bedürftigen Menschen und anderen gemeinnützigen Organisationen nicht helfen. Dennoch werden selbstverständlich auch helfende Hände benötigt, welche diese gespendete Hardware reinigen, wieder instandsetzen und verteilen. Da wir immer häufiger Anfragen aus dem gesamten Bundesgebiet erhalten, möchten wir darum gerne weitere Standorte etablieren.

Uns erreichen auch vermehrt Anfragen aus Berlin, weshalb wir aktuell auf der Suche nach ehrenamtlicher Unterstützung für ein neues, tatkräftiges Team vor Ort sind. Um einen neuen Standort zu eröffnen, brauchen wir mindestens fünf Vereinsmitglieder, mit welchen wir uns dann koordinieren können.

Computerkenntnisse sind für die Mitarbeit auf jeden Fall hilfreich, wenn es z. B. darum geht, Rechner aufzurüsten oder defekte Komponenten auszutauschen sowie Software zu installieren. Wir helfen jedoch auch gerne dabei, bestehendes Wissen zu vermitteln. Des Weiteren gibt es auch andere Möglichkeiten sich einzubringen, in dem man bspw. Spenden akquiriert, die Geräte reinigt oder an die Empfänger*innen ausliefert. Auch die Ausrichtung von Infoständen oder Bildungsveranstaltungen zu diversen Computerthemen ist denkbar.

Mit dem gemeinnützigen Verein im Hintergrund, können sich die Mitglieder voll und ganz auf die Instandsetzung der Hardware konzentrieren. Zudem profitieren sie u. a. von der bestehenden technischen Infrastruktur, etablierten Prozessen, vom Schutz einer Haftpflichtversicherung und – sofern finanzierbar – von angemieteter Lagerfläche.

Selfie von Marco und Annette. Im Hintergrund sieht man den Berliner Fernsehturm.
Selfie von Marco und Annette, die letztes Jahr anlässlich der „Google.org Impact Challenge 2018“-Preisverleihung Berlin besuchten.

Wer sich eine Mitarbeit vorstellen kann und ggf. noch weitere Fragen dazu hat, kann sich gerne über unser Kontaktformular bei uns melden.

Aktive Helfer*innen in Lemgo gesucht

Wie ihr wisst, benötigen wir für das Projekt Computertruhe zur Verfügung gestellte Hardware-Spenden, aber selbstverständlich ebenso hilfsbereite Menschen, die diese gebrauchten Geräte wieder instandsetzen und sie dann an Bedürftige oder gemeinnützige Organisationen weiterleiten.

In der Alten Hansestadt Lemgo haben wir lediglich eine Handvoll Mitglieder und Helfer*innen, die sich um alle Schritte kümmern, die sich zwischen Erhalt und Auslieferung der Sachspenden befinden.

Derzeit kann sich unser kleines, aber tatkräftiges Team aufgrund dessen leider nur in unregelmäßigen Abständen alle paar Samstage in der Innenstadt treffen, um gespendete Computer anzunehmen, instand zu setzen und anschließend weiter zu verteilen. Daher wünscht es sich ehrenamtliche Unterstützung vor Ort.

Computerkenntnisse sind hierbei für die Mitarbeit hilfreich, bei etwaigen Wissenslücken hilft das Team jedoch selbstredend gerne weiter. So kann womöglich manch eine*r lernen, wie simpel es doch heutzutage ist, ein modernes GNU/Linux-System zu installieren. 😉

Tisch, auf und unter dem sich fein säuberlich platziert u. a. Desktops, Laptops und Drucker befinden.
Einige Computer, Drucker sowie weitere Hardware, die bereits für die Weitergabe vorbereitet wurden.

Wer sich eine Mitarbeit vorstellen kann und ggf. noch weitere Fragen dazu hat, kann sich gerne über unser Kontaktformular bei uns melden.

„Computertruhe“ bei der „Gulaschprogrammiernacht“

Um die Computertruhe weiter bei technisch interessierten und sozial engagierten Menschen bekannt zu machen, bereits bestehende Kontakte zu pflegen und neue Netzwerke zu knüpfen, werden ein paar Mitglieder des Vereins vom 30. Mai bis 2. Juni zur Gulaschprogrammiernacht (GPN) nach Karlsruhe fahren.

Die GPN ist nach dem Chaos Communication Congress die zweitgrößte jährliche Veranstaltung des Chaos Computer Clubs (CCC) und wird von dem gemeinnützigen Verein Entropia e. V., dem Karlsruher Erfa-Kreis, organisiert.

Die ausschließlich durch Spenden finanzierte Veranstaltung auf dem Gelände der Hochschule für Gestaltung (HfG) und dem Zentrum für Kunst und Medien (ZKM) bietet neben den Hackcentern auch ein umfangreiches Vortrags- und Workshopprogramm.

Auch wir wollen kreativ zur GPN beitragen und neben Informationen rund um die Computertruhe insbesondere den anwesenden Junghacker*innen die Möglichkeit bieten, spielerisch erste Erfahrungen mit dem Programmieren zu machen. Dazu werden wir ein paar Laptops mit der frei verfügbaren, grafischen Programmiersprache Scratch ausstatten, mit der die Kinder eigene Bildergeschichten oder kleine Spiele programmieren können.

Wir freuen uns auf die exzellenten Menschen und Tage in Karlsruhe. Vielleicht sehen wir uns ja?! 😀

Infostand beim Neubürgerempfang am 5. Oktober in Waldkirch

Auch dieses Jahr findet der Neubürgerempfang im Elztalmuseum (Kirchplatz 14) in Waldkirch mit der Computertruhe statt. Am 5. Oktober werden wir vor Ort mit einem Infotisch vertreten sein und uns den neuen Bürger*inne*n der Stadt präsentieren.

Um 18:00 Uhr beginnt die Veranstaltung mit dem Empfang der Gäste durch die Schwarzenberger Herolde vor dem Museum. Im Anschluss daran findet um 18:10 Uhr die Begrüßung mit Sektempfang im Gewölbekeller statt.

Von 19:00 bis 20:00 Uhr können dann die Informationsstände besucht werden. Wir werden uns im 2. OG im Barocksaal befinden.

Bis zum Ende der Veranstaltung um 21:00 Uhr wird es Orgelmusik und einen gemütlichen Ausklang des Abends mit einem Buffet im Gewölbekeller geben.

„Computertruhe e. V.“ bestätigt und erweitert Vorstandsteam

Am vergangenen Dienstagabend fand die diesjährige ordentliche Mitgliederversammlung des Vereins Computertruhe e. V. im Gasthaus Bayer Sepple in Waldkirch statt.

Ein wichtiger Punkt der Versammlung war der Tätigkeitsbericht des seit der Vereinsgründung 2016 amtierenden Vorstandes. So erfuhren die teilnehmenden Mitglieder und Gäste, dass im Jahr 2017 insgesamt 244 und in diesem Jahr bereits 100 Computer instand gesetzt und an bedürftige Menschen und gemeinnützige Organisationen weitergegeben werden konnten. Seit dem Start des Projekts im April 2015 konnten somit schon über 500 Rechner vorwiegend im Landkreis Emmendingen, im Stadtgebiet Freiburg und rund um die Außenstelle in Lemgo, Nordrhein-Westfalen, verteilt werden.

Ergänzend hatte die Computertruhe zu öffentlichen Informationsveranstaltungen eingeladen: Bei der ersten Veranstaltung 2017 ging es um die Vorstellung des Vereins und dessen Arbeit, Freie Software und sichere Instant Messenger. Beim Workshop Spielerisches Programmieren für Kids im März 2018 hatten Waldkircher Schüler*innen viel Spaß daran, in die Welt der Programmierung einzusteigen.

Ende 2017 konnte endlich auch der lang ersehnte Lagerraum gefunden und angemietet werden. Um diesen sowie weitere Vereinsausgaben finanzieren zu können, hatte der Vorstand der Computertruhe mehrere Spendenkampagnen gestartet und sich um Fördergelder beworben. Im Juni diesen Jahres wurden diese Bemühungen mit einem Gewinn bei der Google.org Impact Challenge 2018 belohnt.

Im Anschluss an den Tätigkeitsbericht des Vorstands stellte der Schatzmeister Clemens Fiedler den Kassenbericht für das Geschäftsjahr 2017 und das bisherige Geschäftsjahr 2018 vor. Der Kassenprüfer bescheinigte ihm eine sehr ordentliche Kassenführung und empfahl der Mitgliederversammlung die Entlastung des Schatzmeisters. Die Versammlung entlastete den amtierenden Vorstand einstimmig und schritt im Anschluss zur Wahl des neuen Vorstandteams.

In ihren Ämtern bestätigt wurden der Vorsitzende Marco Rosenthal (39), Informatiker aus Gutach im Breisgau, die stellvertretende Vorsitzende Julia Fiedler (33), Fachlehrerin aus Emmendingen, der Schatzmeister Clemens Fiedler (33), Informatiker aus Emmendingen sowie die beiden Beisitzenden Annette Linder (34), Physiotherapeutin und ErgoPhysConsult aus Gutach im Breisgau und André Martens (47), Informatiker und Betriebsratsvorsitzender aus Denzlingen. Verstärkt wird das Vorstandsteam durch einen dritten Beisitzenden in Person von Basel Kridli (24), Programmierer aus Kenzingen.

Der neu gewählte Vorstand freut sich auf die kommende Amtsperiode und bedankt sich herzlich bei allen Mitgliedern und Unterstützer*innen für das entgegengebrachte Vertrauen.

Foto aller Vorstandsmitglieder des Vereins „Computertruhe e. V.“.

Der amtierende Vorstand der „Computertruhe“. V. l. n. r.: André Martens, Annette Linder, Marco Rosenthal, Julia Fiedler, Clemens Fiedler, Basel Kridli (CC0 1.0).

Um finanzielle Hürden abzubauen, beschloss die Mitgliederversammlung am Ende einstimmig, zukünftig einen ermäßigten Mitgliedsbeitrag von 12 € pro Jahr für bedürftige Menschen anzubieten, die gerne Mitglied bei der Computertruhe werden möchten.

Kennenlernen kann man die aktiven Vereinsmitglieder und ihre Arbeit bei den monatlichen offenen Treffen an jedem dritten Mittwoch im Monat ab 20:00 Uhr im Gasthaus Bayer Sepple in Waldkirch. Weitere Informationen finden sich auf der Vereinswebsite unter https://computertruhe.de.

„Computertruhe e. V.“ gewinnt 20.000 Euro bei der „Google.org Impact Challenge 2018“

Kleine Taten können großes Bewirken. Unter diesem Motto wurden am vergangenen Donnerstagabend in Berlin die Sieger der diesjährigen Google.org Impact Challenge 2018, die innovative Ideen in Vereinen und gemeinnützigen Organisationen sucht und fördert, gekürt.

In den letzten sechs Monaten reichten über 2.500 gemeinnützige Organisationen aus dem gesamten Bundesgebiet ihre Projektideen ein, wovon zehn Leuchtturm-Projekte und 100 Lokale Projekte von einer Jury ins Finale gewählt wurden. Diese Finalisten hatten die Chance, Fördergelder in Höhe von insgesamt fünf Millionen Euro zu erhalten.

Der Waldkircher Verein Computertruhe e. V. befand sich in der Kategorie Lokale Projekte ebenfalls unter den Finalisten und warb in den vergangenen drei Wochen intensiv um Stimmen beim Online-Voting, um eine Förderung von 20.000 Euro zu gewinnen. Da es keine Zwischenstandsmeldungen darüber gab, wie viele Stimmen nun schon für welches Projekt abgegeben worden waren, blieb die spannende Frage, ob die Computertruhe zu den 50 Organisationen mit den meisten Stimmen und somit zu den Preisträgern gehören würde, bis zur Preisverleihung offen. „Als dann bekannt gegeben wurde, dass wir zu den Gewinnern gehören, konnten wir es im ersten Moment gar nicht fassen“, so Annette Linder, die zusammen mit ihrem Vorstandskollegen Marco Rosenthal zur Preisverleihung nach Berlin gereist war. „Neben der herausragenden finanziellen Unterstützung haben wir durch die Teilnahme an diesem Wettbewerb auch an Bekanntheit gewonnen, Sachspenden und ehrenamtliche Hilfsangebote erhalten und konnten uns mit den Aktiven anderer Projekte vernetzen“, freut sich Marco Rosenthal.

Annette Linder und Marco Rosenthal freuen sich über den Gewinn von 20.000 Euro für die „Computertruhe“.

Mit dem Preisgeld möchte der Verein unter anderem Menschen, die von der Idee des Projekts begeistert sind, dabei unterstützen, auch in anderen Orten Deutschlands eine Computertruhe zu eröffnen.


Die Mitglieder des gemeinnützigen Vereins Computertruhe e. V. setzen in ihrer Freizeit gespendete Rechner und sonstige Hardware wieder instand und geben sie kostenlos an bedürftige Menschen weiter. In den vergangenen drei Jahren konnten sie so ausgehend von den Standorten in Waldkirch und Lemgo bereits über 500 Geräte an glückliche, neue Besitzer*innen übergeben.

„Computertruhe“ meets Berlin: Besuch der „Google.org Impact Challenge 2018“-Preisverleihung

In den letzten drei Wochen war für uns die öffentliche Abstimmung zur Google.org Impact Challenge 2018 allgegenwärtig. Um in der Online-Abstimmung möglichst viele Stimmen für die Computertruhe zu gewinnen, haben wir hunderte von Flyern und Aushängen in der Region verteilt und unsere privaten, ehrenamtlichen und beruflichen Netzwerke aktiviert. Da es keine Zwischenstandsmeldungen darüber gab, wie viele Stimmen nun schon für welche der 100 Finalisten der Lokalen Projekte abgegeben worden waren, blieb die spannende Frage, ob wir zu den 50 Organisationen mit den meisten Stimmen und somit zu den Preisträgern gehören würden, bis zur Preisverleihung offen. Und ehrlich gesagt konnten wir es bei der Bekanntgabe zunächst gar nicht fassen, dass wir wirklich die 20.000 € für unsere Computertruhe gewonnen hatten!

Die Google.org Impact Challenge hat uns jedoch nicht nur eine herausragende finanzielle Unterstützung gebracht, sondern auch unseren Bekanntheitsgrad durch das Werben um Unterstützung bei der Online-Wahl gesteigert. Neben Sachspenden und Kooperationen mit anderen Organisationen wurde uns auch ehrenamtliche Hilfe angeboten, worüber wir uns sehr freuen.

In Berlin konnten wir uns zudem mit den Repräsentant*inn*en einiger Projekte austauschen, welche wir euch hier kurz vorstellen möchten.


Während der Abstimmungsphase durften wir bereits die drei Mitglieder des Projekts Digitale Kompetenzen aufLADEN des Vereins Kommunikation & Medien e. V. kennenlernen. Das Projekt stellt mit dem aufLADEN einen Treffpunkt und Lernort in Freiburg zur Verfügung, an dem man Kompetenzen zu digitalen Themen im Rahmen einer generationenübergreifenden Lernplattform erwerben kann. Kurzworkshops, Videotutorials und andere Formate dienen vor allem älteren und benachteiligten Menschen dazu, digitale Grundkenntnisse zu erlangen.

Ein regelmäßiges Angebot des aufLADENs ist die kostenlose Veranstaltungsreihe Frag Moritz. Hier haben erwachsene Menschen, die keinen Zugang zu kostenlosen Bildungsangeboten haben, eine Möglichkeit, wieder den Anschluss an die digitale Welt zu finden.

Unglücklicherweise bekam das Projekt nicht genügend Stimmen, um den Förderpreis zu erhalten, mit dem weitere kostenlose digitale Bildungsangebote in Freiburg hätten realisiert werden sollen. Wer daher unterstützen möchte, kann eine Geldspende auf das folgende Konto überweisen:

Kontoinhaber: Kommunikation & Medien e. V.
IBAN: DE54640618540600368009
BIC: GENODES1STW
Verwendungszweck: Spende

Wir selbst planen ein baldiges Treffen mit den Mitgliedern des Projekts Digitale Kompetenzen aufLADEN, um über eine Möglichkeit der Zusammenarbeit oder eine Partnerschaft zu reden.


Mit dem Verein Projekt Seehilfe e. V. hatten wir zufällig bereits letztes Jahr während des 34. Chaos Communication Congress per Twitter Kontakt. Damals wurde dringend Computer-Hardware benötigt, um den geflüchteten Menschen in Sizilien mit einem digitalen Klassenzimmer zu helfen. Doch vor allem Lebensmittel und Medikamente fehlen den Menschen im Süden Siziliens, wo weiterhin fatale Lebensbedingungen herrschen, seit 2013 die Auffanglager auf Lampedusa geschlossen wurden.

Dank der gewonnenen Fördermittel von Google.org hat der Verein nun ein finanzielles Polster erhalten. Allerdings sinkt die Spendenbereitschaft für Flüchtlingsprojekte seit geraumer Zeit stetig und wer zusätzliche Unterstützung leisten kann, findet auf der Spendenseite weiterführende Informationen dazu.


Das Projekt Toranam des Vereins Technik ohne Grenzen e. V. unterstützt mit dem Aufbau eines Wirtschafts- und Bildungszentrums in Südindien Kleinbauern, deren Lebensgrundlage durch klimatische und sozio-ökonomische Veränderungen bedroht ist.

Die zwei Vertreterinnen des Projekts waren übrigens über den Gewinn genauso überrascht wie wir. 😁


Eines des großartigen Leuchtturm-Projekte war Integreat der Tür an Tür – Digital Factory gGmbH. Integreat stellt eine digitale Plattform zur Verfügung, die auf kommunaler Ebene alle relevanten Informationen mehrsprachig an neuzugewanderte Menschen weitergibt. Dabei handelt es sich um ein ganzheitliches Service-Ökosystem für Städte, Landkreise und Initiativen, wobei die Integration von Menschen mit Flucht- oder Migrationshintergrund im Vordergrund steht. Erfreulicherweise setzt das Projekt hierbei konsequent auf Open Source und Creative Commons, was uns natürlich besonders gefällt.

Wir hatten ein intensives und informatives Gespräch mit einem der Projektmitglieder, da wir mit dem Gedanken spielen Integreat auch in unserer Region bekannt zu machen.


Während wir gerade dabei waren, die Veranstaltung zu verlassen (und Annette unsere Tafel aus der Galerie aller Finalisten mopste 😳), trafen wir auf die Vertreterinnen des Vereins Digital Helpers e. V. Dessen Ziel ist es, der digitalen Spaltung entgegenzuwirken, indem er Menschen, denen aufgrund wirtschaftlicher Begebenheiten keine Computer zur Verfügung stehen, einen Zugang zu digitalen Technologien ermöglicht. Analog zur Computertruhe werden auch hier Computerspenden eingesammelt, aufbereitet und an Organisationen und bedürftige Personen weitervermittelt. Über 1.200 Geräte konnte der Verein seit seiner Gründung im Jahr 2012 schon weitergeben.

Aus Zeitgründen konnten wir uns leider nicht mehr tiefergehend unterhalten, aber vermutlich werden wir uns bald mit dem Verein in Verbindung setzen.


Insgesamt war es eine großartige Veranstaltung mit rund 400 Gästen im Vollgutlager in Berlin und eine absolute Ehre von ursprünglich über 2.500 Bewerbern zu den insgesamt 62 Preisträgern zu gehören. Denn neben den 50 Preisträgern aus der Kategorie Lokale Projekte wurden inklusive der Sonderpreise auch noch zwölf Leuchtturm-Projekte ausgezeichnet. Alles in allem wurden so fünf Millionen Euro Fördergelder an gemeinnützige Projekte in Deutschland vergeben, deren Verteilung durch rund 400.000 Online-Votings bestimmt wurde.

Daher abschließend nochmals herzlichen Dank an Google.org für die Auslobung der Impact Challenge 2018, an die Jury für die Wahl der Computertruhe unter die 100 Finalisten und an alle, die uns in der Online-Abstimmung mit ihrer Stimme unterstützt haben! ❤

„Computertruhe“ unterstützt „Refugees Online“ mit Netzwerk-Hardware

Wir erhalten nebst gebrauchten Computern, Monitoren oder Druckern häufig auch Hardware-Komponenten gespendet, für die in der Regel keine direkten Anfragen existieren. Darunter befinden sich bspw. Webcams, externe Festplatten oder Tintenpatronen. Wir bieten diese Dinge deshalb auf der Angebotsseite unserer Website an und nicht selten finden sie dadurch ein neues Zuhause.

Im Laufe der Zeit haben sich jedoch mehrere Netzwerkgeräte, wie dLAN-Adapter oder Ethernet-Switches, bei uns angesammelt, für die schon seit längerer Zeit keine Nachfrage vorhanden war. Daher freuen wir uns umso mehr, dass nun die Computertruhe mit diesen Geräten den ebenfalls gemeinnützigen und ehrenamtlichen Verein Refugees Online e. V. unterstützen konnte, der ähnliche Ziele verfolgt wie wir.

Logo des Vereins „Refugees Online e. V.“Der Verein entstand im Dezember 2014 aus einer privaten Intiative heraus, die sich zum Ziel gesetzt hat, Flüchtlingsunterkünfte mit einem kostenfreien Internetzugang und Computern zu versorgen. Die Menschen dort sollen v. a. die Möglichkeit erlangen, den Kontakt mit ihren Familien aufrechtzuerhalten und einen Zugang zu den Informationen des WWW zu bekommen.

Refugees Online betreut derzeit mehr als 190 Projekte und stellt in 160 Gemeinschaftsunterkünften für geflüchtete Menschen WLANs zur Verfügung. Seit mehreren Jahren besteht außerdem eine enge Zusammenarbeit mit dem Verein Asylplus e. V. , welcher Asylbewerber und anerkannte Flüchtlinge beim computergestützten Erlernen der deutschen Sprache und dem Erwerb integrationsfördernder Kompetenzen unterstützt.