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Erste Online-Mitgliederversammlung des Vereins „Computertruhe e. V.“

Am Samstag, den 26. Juni, fand die diesjährige Mitgliederversammlung mit Vorstandswahlen des Vereins Computertruhe e. V. pandemiebedingt zum ersten Mal online statt. Hierfür kam neben dem Videokonferenzsystem Senfcall das Versammlungstool OpenSlides zum Einsatz, mit dem unter anderem auch Abstimmungen und Wahlen durchgeführt werden konnten. Zu diesem System hatten nur stimmberechtigte Mitglieder Zugang, während die Videokonferenz auch für Gäste offen stand.

Annette Linder und Julia Fiedler führten als Versammlungsleitung durch die Veranstaltung. Da pandemiebedingt im vergangen Jahr keine Mitgliederversammlung stattfinden konnte, stellte Julia Fiedler die Tätigkeitsberichte der Jahre 2019, 2020 und für das laufende Jahr 2021 vor.

In diesem Zeitraum konnten unter anderem über 700 PCs, Laptops und Tablets an bedürftige Menschen und gemeinnützige Einrichtungen weitergegeben werden.

Außerdem hat der Verein zahlreiche neue Mitglieder erhalten. Dies ermöglichte es, weitere vier Standorte zu gründen. So ist die Computertruhe mittlerweile nicht nur im Breisgau und in Lemgo, sondern auch in Berlin, Chemnitz, Göttingen, in der Rein-Neckar-Region und in München vertreten.

Der Verein Computertruhe e. V. präsentierte sich ebenfalls auf zahlreichen Veranstaltungen. 2019 unter anderem bei der 19. Gulaschprogrammiernacht in Karlsruhe, beim Barcamp Rhein-Neckar und auf dem s’Fairle – Zukunftsmarkt in Waldkirch. Zudem konnte der Verein beim Neubürgerempfang der Stadt Waldkirch und Ende des Jahres beim 36. Chaos Communication Congress (36C3) in Leipzig sich und seine Arbeit vorstellen. 2020 mussten leider pandemiebedingt viele Veranstaltungen abgesagt werden. Umso mehr freuten sich die Vereinsmitglieder darüber, dass sie zum Vintage Computing Festival Berlin eingeladen waren. Ebenfalls waren sie Ende des Jahres zu Gast bei der Remote Chaos Experience (rC3), auf der die Computertruhe in einer virtuellen 2D-Welt präsentiert wurde. 2021 konnte der Verein sich bisher online unter anderem bei den Chemnitzer Linux-Tagen (CLT) und beim Digital Verteilten Online-Chaos (DiVOC) präsentieren.

Die im März 2020 aufkommenden Einschränkungen durch die Corona-Pandemie stellten auch die Arbeit des Vereins vor neue Herausforderungen. Mit der Schließung der Schulen stiegen die Anfragen nach digitalen Endgeräten rapide an. Um die Not der Familien etwas zu lindern, wurde eine Homeschooling-Aktion ins Leben gerufen. Während dieser wurden Rechneranfragen für das Homeschooling drei Monate lang bevorzugt behandelt, gezielt um Hardwarespenden für Schüler*innen und Geldspenden für die Versandkosten gebeten. Zudem wurden ebenfalls spendenfinanziert zehn Raspberry Pi-Sets für bedürftige Schüler*innen zusammengestellt und verschickt. So wurden in einer Kraftaktion innerhalb von drei Monaten fast 500 Tickets bearbeitet, 120 Pakete versendet, rund 2.500 € Spenden eingesammelt und knapp 100 Geräte an bedürftige Schüler*innen verschenkt.

Nach dem Verlesen der Tätigkeitsberichte stellte der Schatzmeister, Clemens Fiedler, die Kassenberichte für das Jahr 2019, 2020 sowie für das laufende Geschäftsjahr 2021 vor. Die Kassenprüfer*innen stellten ihrerseits ihren Bericht für das Jahr 2019, 2020 und für das laufende Jahr 2021 vor und bescheinigten Clemens Fiedler erneut eine hervorragende Kassenführung. Der Vorstand konnte somit für das Jahr 2019, 2020 und für das laufende Jahr 2021 inhaltlich und finanziell entlastet werden.

Bevor ein neuer Vorstand gewählt wurde, stellte das Vorstandsteam der Versammlung sechs Satzungsänderungsanträge vor, bei denen es unter anderem darum ging, dass für den Verein tätige Personen und der Vorstand im Rahmen der Ehrenamtspauschale einen finanziellen Zuschuss erhalten können, wenn dieses von der Mitgliederversammlung bestimmt wird. Zudem wurde die rechtliche Grundlage geschaffen, um auch zukünftig Vorstandssitzungen und Mitgliederversammlungen online veranstalten zu können. Allen Satzungsänderungen wurde zugestimmt.

Bei den Vorstandswahlen wurde der bisherige geschäftsführende Vorstand in seinem Amt bestätigt und wieder gewählt. Lediglich bei den Beisitzer*innen gab es Veränderungen. Der neue Vereinsvorstand besteht somit aus Marco Rosenthal (Vorsitzender), Julia Fiedler (Stellvertretende Vorsitzende), Clemens Fiedler (Schatzmeister), Annette Linder (Beisitzerin), Martin Klingner (Beisitzer) und Werner Hülsmann (Beisitzer).

Foto aller Vorstandsmitglieder des Vereins „Computertruhe e. V.“.
Der neue Vorstand der „Computertruhe“. V. l. n. r.: Clemens Fiedler, Marco Rosenthal, Annette Linder, Julia Fiedler, Martin Klingner, Werner Hülsmann (CC0 1.0).

Der Vorstand bedankte sich am Ende bei den Mitgliedern für das von ihnen entgegengebrachte Vertrauen und die Teilnahme an der Versammlung und freut sich auf ein neues, aktives Jahr.

Die „Computertruhe“ in Göttingen konnte die ersten Computer an Bedürftige spenden

In der vergangenen Woche konnte der kürzlich in Göttingen gegründete Standort des Vereins Computertruhe e. V. die ersten Spenden an Bedürftige weitergeben. Dafür haben die beiden Studierenden Hanna Sudermann und Thore Hoffmann Computer, die von Privatpersonen an den Verein übergeben wurden, aufbereitet.

„Wir löschen unwiederbringlich alle persönlichen Daten von den Festplatten, installieren ein neues Betriebssystem und stellen sicher, dass die Computer funktionstüchtig sind“, beschreibt Hanna ihre Arbeit.

„Mich freut es sehr, dass wir endlich die Arbeit voll aufnehmen konnten. Wir haben diese Woche einen Computer an eine Frau in Bovenden übergeben und mit sieben Laptops einen Kasseler Verein unterstützen dürfen“, sagt Thore.

„Wir suchen weiterhin dringend nach Spenden von Computern und Laptops, um die Anfragen von Privatpersonen und gemeinnützigen Vereinen möglichst schnell bearbeiten zu können“, fasst Hanna die Lage zusammen.

Der Verein ist im Internet unter https://computertruhe.de zu erreichen.

„Computertruhe“ über Ostern zu Gast beim „R2R“ – 2. Update

Verschmelzung unseres „Computertruhe“-Logos mit dem Logo der „R2R“.

Da der Chaos Computer Club (CCC) auch dieses Jahr pandemiebedingt kein Easterhegg ausrichten kann, findet über Ostern, genauer vom 2. bis 5. April, das nächste Digital Verteilte Online-Chaos (DiVOC) unter dem Motto „Reboot to Respawn“ (R2R) statt.

Analog zum rC3 und den Chemnitzer Linux-Tagen zuvor wird es dieses Mal ebenfalls eine 2D-Welt geben, in der ihr uns an unserer Assembly besuchen könnt – vorausgesetzt ihr seid mindestens mit einem Headset und im besten Fall mit einer Webcam ausgestattet. Selbstverständlich werden neben der 2D-Welt auch Vorträge, Workshops oder Gesprächsrunden angeboten, wie ihr es von CCC-Veranstaltungen gewohnt seid.

Die Teilnahme am DiVOC ist übrigens ohne Anmeldung möglich und kostenlos, weil die Veranstaltung mit bestehender Infrastruktur verschiedener Teams aus der Community heraus dezentral betrieben wird.

Wir freuen uns auf euren Besuch.

Nachtrag vom 2. April 2021

Die World ist ab sofort für die Allgemeinheit verfügbar. Ihr könnt unser Wohzimmer übrigens auch direkt betreten.

Blick in das Wohnzimmer unserer virtuellen „R2R“-2D-Assembly. Darin befinden sich vier Avatare, ein Ruhebereich, ein Konferenztisch, eine Computerecke, Bücherregale und ein Haufen Hardware.
In unserer Assembly kann man sich nicht nur mit unseren Mitgliedern und anderen Besucher*innen austauschen, sondern man kann auch alleine viel über die „Computertruhe“ in Erfahrung bringen.

Nachtrag vom 10. April 2021

Hier noch ein paar Impressionen aus der World.

„Chemnitzer Linux-Tage 2021“ – Update

Verschmelzung unseres „Computertruhe“-Logos mit dem Logo der „Chemnitzer Linux-Tage“.

Am kommenden Wochenende, dem 13. und 14. März, finden die diesjährigen Chemnitzer Linux-Tage statt. Nachdem sie letztes Jahr pandemiebedingt leider ausgefallen sind, wird dies 2021 glücklicherweise anders sein. Denn wie so viele Veranstaltungen in den letzten Monaten zuvor, wird auch diese hier im Netz stattfinden. Vorträge werden als Videostream übertragen, Workshops finden in Videokonferenzräumen statt und es gibt eine virtuelle Umgebung, die dem Hörsaalgebäude der TU Chemnitz nachempfunden ist. In diesem sogenannten CLT-Adventure kann man mit anderen Teilnehmer*innen interagieren und die virtuellen Austellungsstände der anwesenden Projekte und Firmen besuchen. Dabei sind alle digitalen Angebote kostenlos und mit Ausnahme der Workshops auch ohne Anmeldung nutzbar.

Wir werden ebenfalls mit einem virtuellen Wohnzimmer im CLT-Adventure vertreten sein. Dies haben wir unseren neuen Vereinskolleg*innen aus Chemnitz und unserem Partnerverein, dem Chaostreff Chemnitz, zu verdanken. Sie haben uns quasi eine Art Backdoor zur Veranstaltung zur Verfügung gestellt. 😁 Mit Hilfe des in CLT-Adventure eingebetten Jitsi Meet-Videokonferenzsystems könnt ihr persönlich mit uns in Kontakt treten und uns und unsere Arbeit kennenlernen.

Wir sind schon sehr gespannt auf unsere erste Teilnahme an den Chemnitzer Linux-Tagen und freuen uns auf euren Besuch.

Nachtrag vom 13. März 2021

Das CLT-Adventure ist ab sofort für die Allgemeinheit betretbar. Kommt vorbei und schaut euch um. Wir sind am Stand des Chaostreffs Chemnitz zu finden.

Blick auf den virtuellen Stand des „Chaostreffs Chemnitz“. Darin befinden sich u. a. drei Avatare, eine Sofaecke, ein Tisch mit 3D-Drucker, Club Mate-Kisten, Rechner und auch je ein Portal, über das man auf die Karten des „Chaostreffs“ und auf die der „Computertruhe“ gelangt.
Der Eingang zu unserer Karte befindet sich bei unseren Freund*innen des „Chaostreffs Chemnitz“.

„Computertruhe“ nun auch in Göttingen

Ab sofort verhilft der Verein Computertruhe e. V. Bedürftigen zu einer Teilnahme an der digitalen Gesellschaft. Dazu verschenkt er gebrauchte, aber auf den neuesten Stand gebrachte Laptops in Göttingen.

In ihren Privaträumen reparieren technisch versierte Göttinger Studierende ausrangierte, aber noch funktionierende Laptops und Desktops und verschenken diese.

„Für mich gehörten Computer schon immer dazu. Aber die letzten Onlinesemester haben mir gezeigt, dass das leider nicht bei allen so ist. Wie sollen Schüler und Studierende lernen, wenn sie nicht am Unterricht teilnehmen können? Deshalb habe ich mich mit Hanna und dem Verein vernetzt und möchte helfen“, erklärt Thore (23) seine Motivation.

„Die Arbeit des Vereins ist für mich eine Herzensangelegenheit. Bevor wir jedoch anfangen können Laptops zu verschenken, müssen wir erst mal welche gespendet bekommen“, fasst Hanna zusammen.

Wer einen Computer abzugeben hat oder einen benötigt, kann sich gerne im Internet unter https://computertruhe.de melden.

Chemnitzer Standort des Vereins „Computertruhe e. V.“ ist eröffnet

Computer sind Geräte der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Doch Menschen, die sich keinen Computer leisten können, bleiben diese Möglichkeiten unter Umständen verwehrt. Täglich nehmen wir wahr, welche Probleme es beim digitalen Unterricht gibt, wenn Schüler*innen keinen Zugang zu Computern haben.

Computer haben aufgrund des schnellen technischen Fortschritts eine immer geringere Nutzungsdauer. Firmen tauschen in kurzen Abständen ihre Rechnerinfrastruktur aus und auch Privatpersonen möchten mit dem Kauf eines aktuellen Modells auf dem neuesten technischen Stand bleiben. Übrig bleiben oft noch funktionsfähige Geräte. Wichtige Ressourcen, die entweder ungenutzt im Keller stehen oder verschrottet werden.

Die Computertruhe ist ein gemeinnütziger Verein, der gespendete Rechner und sonstige Hardware wieder instand setzt, zuverlässig alle persönlichen Daten darauf vernichtet und die Geräte im Anschluss kostenlos an bedürftige Menschen sowie an andere gemeinnützige Organisationen weitergibt. Seit Februar 2021 gibt es nun auch in Chemnitz einen Standort des gemeinnützigen Vereins Computertruhe e. V.

Ziele des Vereins:

  • Digitale Teilhabe für Menschen ermöglichen, die sich sonst keinen Rechner leisten könnten
  • Förderung der Bildung durch Wissens- und Erfahrungsaustausch im Umgang mit Betriebssystemen und Anwendungsprogrammen
  • Schutz der Umwelt durch die Weiterverwendung funktionsfähiger Geräte und sachgerechte Entsorgung defekter Komponenten

Unterstützen Sie uns mit Sachspenden:

  • Laptops/Notebooks (64-Bit-Prozessor, nicht älter als zehn Jahre)
  • Desktops/All-in-One-Computer (64-Bit-Prozessor, nicht älter als zehn Jahre)
  • Monitore (Auflösung in der Breite mindestens 1280 Pixel, keine Röhrenmonitore)
  • Funktionstüchtige Tastaturen und optische Mäuse (USB- oder Bluetooth-Schnittstelle)
  • Tablets (nicht älter als drei Jahre)

Wer kann einen Rechner erhalten?

Unser Angebot richtet sich an bedürftige Personen gemäß § 52 und § 53 der Abgabenordnung. Die Berechtigung kann beispielsweise mit einem Chemnitzpass nachgewiesen werden. Neben Privatpersonen können wir auch Organisationen, welche selbst gemeinnützige Zwecke verfolgen, mit Geräten unterstützen.

Kontakt für Interessierte, Spender*innen und Menschen, die einen Rechner erhalten möchten: https://computertruhe.de/kontakt/

„Computertruhe“ nimmt teil am „rC3“ – 2. Update

Verschmelzung unseres „Computertruhe“-Logos mit dem Logo des „rC3“.

Der Chaos Communication Congress war bisher immer ein außerordentliches Ereignis für die Computertruhe und eine Veranstaltung, auf der wir uns stets sehr wohlgefühlt haben. Daher schmerzt es dieses Jahr sehr, dass der 37C3 aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt wurde – selbstverständlich zu Recht.

Glücklicherweise wird der Chaos Computer Club (CCC) dennoch für einen sicherlich schönen Jahresausklang sorgen, denn statt des Kongresses wird es mit der Remote Chaos Experience (rC3) eine maßgeblich online stattfindende Ersatzveranstaltung geben.

Wir werden auch dieses Mal wieder mit einer Assembly am Start sein – jedoch in der virtuellen 2D-Umgebung rC3.world. Im Moment arbeiten einige fleißige Mitglieder daran, so dass wir in der Zeit vom 27. bis 30. Dezember den Verein dort würdig vertreten können. Mit Hilfe des in die 2D-Welt eingebetten Jitsi Meet-Videokonferenzsystems könnt ihr sogar persönlich mit uns in Kontakt treten und uns und unsere Arbeit kennenlernen.

Besonders freuen wir uns auf interessierte Menschen, die sich vorstellen könnten, uns ehrenamtlich zu unterstützen. Denn ein wichtiges Anliegen der Computertruhe ist es, bedürftige Menschen und gemeinnützige Organisationen nicht nur im Breisgau, Lemgo und Berlin zu unterstützen, sondern auch an anderen Standorten innerhalb Deutschlands.

Nachtrag vom 27. Dezember 2020

Um zu unserer Assembly in der 2D-Welt zu gelangen, geht einfach von der Lobby aus nach oben auf die Ebene Non-Tech und betretet den Bereich Social. Dort in der rechten oberen Ecke ist der Eingang zur Computertruhe, der euch direkt in unser Wohnzimmer führt.

Blick in das Wohnzimmer unserer virtuellen „rC3“-2D-Assembly. Darin befinden sich drei Avatare, ein Ruhebereich, ein Konferenztisch, eine Computerecke, Bücherregale und ein Haufen Hardware.
Unsere Assembly lädt nicht nur zum Austausch mit unseren Mitgliedern ein, dank unterschiedlicher Interaktionsmöglichkeiten, kann man auch alleine viel über die „Computertruhe“ in Erfahrung bringen.

Nachtrag vom 21. März 2021

Obwohl es sich beim rC3 um eine reine Online-Veranstaltung gehandelt hat, kam man mit der rC3.world so nahe wie möglich an das liebgewonnene „Kongress-Feeling“ heran. Hier ein paar Impressionen aus der riesigen Welt, so dass ihr euch ein ungefähres Bild darüber machen könnt.

Corona: Persönliche Spendenannahme und -abgabe wieder möglich

Der Vorstand der Computertruhe hat auf seiner letzten Sitzung beschlossen, dass unsere aktiven Mitglieder unter bestimmten Voraussetzungen Sachspenden im persönlichen Kontakt wieder annehmen und abgeben können. Dabei sind die folgenden Punkte zu beachten:

  • Sachspenden müssen nach Terminvereinbarung zu unseren Mitgliedern gebracht oder bei diesen abgeholt werden.
  • Die Übergabe erfolgt mit genügend Abstand im Freien.
  • Bedürftigkeitsnachweise sollen – sofern möglich – im Vorfeld der Übergabe an uns übermittelt werden.

Dies gilt für alle unsere Standorte im Breisgau (Freiburg im Breisgau und Landkreis Emmendingen), für die Alte Hansestadt Lemgo sowie für Berlin.

Corona: Ab sofort keine Spendenannahme und -abgabe mehr

3D-Grafik des SARS-CoV-2-Virions.
3D-Grafik des SARS-CoV-2-Virions (gemeinfrei).

Da sich die Corona-Pandemie immer weiter ausbreitet, hat der Vorstand der Computertruhe gestern Abend beschlossen, auf unbestimmte Zeit keine Spenden mehr anzunehmen und abzugeben. Dies gilt für alle unsere Standorte im Breisgau (Freiburg im Breisgau und Landkreis Emmendingen), für die Alte Hansestadt Lemgo sowie für Berlin. Damit wollen wir unseren Beitrag leisten, die weitere Verbreitung des Viruses zu verzögern.

Währenddessen sind wir jedoch nicht untätig und nutzen die Zeit, um bspw. weiterhin Computer instandzusetzen.

Wir werden euch hier auf unserer Website darüber informieren, sobald wir diese Maßnahme wieder aufheben.

Vielen Dank für euer Verständnis und bitte nehmt Rücksicht auf eure Mitmenschen: Bleibt auf Abstand. Bleibt daheim, sofern möglich. Und vor allem wünschen wir euch: Bleibt gesund!

„Computertruhe“ zu Besuch beim „36C3“ in Leipzig

Logo des 36C3

Auch in diesem Jahr freuen wir uns sehr darauf, gemeinsam mit dem Verein Computerwerk Darmstadt e. V. auf dem legendären Chaos Communication Congress in Leipzig ein Assembly unterhalten zu dürfen. Auf dem 36. Kongress (36C3), der vom 27. bis 30. Dezember in der Leipziger Messe stattfinden wird, stellen sich beide Vereine den Besucher*innen vor.

Auf dem Kongress werden wir konkrete Einblicke geben, wie wir Hardware-Spenden annehmen, instandsetzen und ausliefern und wie wir dies vereinsintern organisieren. Zudem möchten wir Wissen austauschen und andere Menschen dafür begeistern, sich in unseren Vereinen zu engagieren oder selbst ähnliche Initiativen ins Leben zu rufen. Außerdem planen wir die Durchführung einiger Sessions, also lasst euch überraschen.

Ein wichtiges Anliegen der Computertruhe ist es, bedürftige Menschen und gemeinnützige Organisationen nicht nur in den Regionen Emmendingen, Freiburg im Breisgau, Lemgo und – seit kurzem – Berlin zu unterstützen, sondern zukünftig auch an anderen Standorten innerhalb Deutschlands. Dabei möchten wir neuen Mitgliedern, die bei sich vor Ort aktiv werden möchten, gerne beim Aufbau eines neuen Computertruhe-Standorts behilflich sein. Dabei können sich diese voll und ganz auf die Unterstützung bedürftiger Menschen konzentrieren, indem sie auf bereits bewährte Strukturen und vorhandenes Know-how des Vereins zugreifen können.