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„Computertruhe e. V.“ blickt auf ereignisreiches erstes Vereinsjahr zurück

Der gemeinnützige Verein Computertruhe e. V. hielt am 23. Juni im
Gasthaus Bayer Sepple in Waldkirch seine diesjährige ordentliche
Mitgliederversammlung ab.

Die stellvertretende Vorsitzende Julia Fiedler fasste im
Tätigkeitsbericht des Vorstands die vielfältigen Aktivitäten während des
ersten Vereinsjahres zusammen.

Seit der Vereinsgründung am 18. Juni 2016 konnten 118 Rechner instand
gesetzt und kostenlos an bedürftige Menschen, vorwiegend im Landkreis
Emmendingen und im Stadtgebiet Freiburg, weitergegeben werden. In der im
Januar 2017 ins Leben gerufenen Außenstelle in Lemgo,
Nordrhein-Westfalen, werden von aktiven Vereinsmitgliedern ebenfalls
Hardwarespenden angenommen und weiterverteilt. Hier wurden zusätzlich 47
Geräte an glückliche neue Besitzer*innen übergeben. Ergänzt durch die
Anzahl der Rechner, die bereits vor der Vereinsgründung im Zuge des von
den Elzpiraten gestarteten Projekts Computertruhe weitervermittelt
werden konnten, wurden so über 374 Geräte an Menschen verschenkt, welche
sich sonst keinen Computer hätten leisten können.

Im Sinne der Öffentlichkeitsarbeit wurden drei Infostände in Waldkirch
und Emmendingen veranstaltet. Im März 2017 lud der Computertruhe e. V.
zudem zu einer eigenen Informationsveranstaltung nach Waldkirch ein.

Seit Januar 2017 fanden des Weiteren sechs offene Treffen für Mitglieder
sowie interessierte Mitmenschen, jeweils am dritten Mittwoch eines
Monats, im Gasthaus Bayer Sepple in Waldkirch, statt. Seit Mai 2017 sind
diese gleichzeitig auch die Vorstandssitzungen des Vereins.

Der einzige Wermutstropfen des vergangenen Jahres war die intensive aber
bisher erfolglose Suche nach einem geeigneten Lagerraum in Waldkirch,
Gutach im Breisgau oder in der näheren Umgebung. Bislang lagern und
reparieren die aktiven Mitglieder die Rechner ausschließlich in ihren
Privatwohnungen, was inbesondere nach der Annahme größerer
Hardwarespenden eine Belastung darstellt.

Im Anschluss an den Tätigkeitsbericht des Vorstands stellte der
Schatzmeister Clemens Fiedler seinen Kassenbericht für das Geschäftsjahr
2016 und das bisherige Geschäftsjahr 2017 vor. Einnahmen wurden
ausschließlich aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden erzielt. Bei letzteren
sind auch die Beträge von den Empfänger*inn*en der instandgesetzten
Computer, die dem Verein trotz geringer finanzieller Mittel mit einer
freiwilligen Geldspende für die Hilfe dankten, zu erwähnen.

Dem Schatzmeister wurde vom Kassenprüfer eine ordentliche Kassenführung
bescheinigt und der Mitgliederversammlung dessen Entlastung empfohlen.
Die abschließende Entlastung des gesamten Vorstands für das
Geschäftsjahr 2016 wurde einstimmig beschlossen.

Mit herzlichem Dank an die Mitglieder und Vorstandskolleg*inn*en für ein
ereignisreiches und erfolgreiches erstes Vereinsjahr schloss die
Versammlungsleiterin Annette Linder, Beisitzerin im Vorstand, die
Mitgliederversammlung.

 

Kurzweiliger und informativer Nachmittag mit der „Computertruhe“

Vorherigen Samstag lud der gemeinnützige Verein Computertruhe e. V. zu seiner ersten Infoveranstaltung ein. Im Roten Haus in Waldkirch fanden sich bei Tee, Kaffee, süßem sowie herzhaftem Gebäck um die 20 Personen ein, um den informativen Vorträgen zu folgen und sich mit den Mitgliedern des Vereins auszutauschen.

Nach der Begrüßung der Gäste durch den Vereinsvorsitzenden Marco Rosenthal gab seine Vorstandskollegin Annette Linder detaillierte Einblicke in die Entwicklung und Arbeit des Vereins. So erläuterte sie in ihrer Präsentation, dass im Zeitraum von April 2015, als die Computertruhe als Projekt der Elzpiraten startete, bis heute über 270 Computer an bedürftige Menschen weitergegeben wurden. Anhand vieler Bilder konnten die Besucher*innen nachvollziehen, wie die vielen Anfragen koordiniert und die gespendeten Rechner für ihren zukünftigen Einsatz fit gemacht werden. Des Weiteren berichtete sie von der neuen „Außenstelle“ im nordrheinwestphälischen Lemgo, wo der Verein drei weitere aktive Unterstützer gewonnen hat. Mit dem Hinweis, dass aktuell neben einem Lagerraum insbesondere Laptops gesucht werden, beendete sie ihren Vortrag und lud herzlich zur Mitarbeit im Verein ein.

Damit die Computertruhe überhaupt funktionierende Rechner verteilen kann, benötigt sie neben den Hardwarespenden sogenannte Freie Software. Dass „frei“ in diesem Falle nicht zwingend kostenlos bedeutet, sondern sich eigentlich auf den Begriff „Freiheit“ bezieht, stellte Edgar Hoffmann von der Gruppierung FreieSoftwareOG in seinem Vortrag klar. Ferner zeigte er auf, dass teils bekannte Programme, wie das Betriebssystem GNU/Linux, der Webbrowser Mozilla Firefox oder das Office-Paket LibreOffice, den Kriterien für Freie Software entsprechen. Überrascht waren die Anwesenden vor allem darüber, dass sich GNU/Linux in den unterschiedlichsten Geräten befindet. Während es im PC-Markt eher eine untergeordnete Rolle spielt, steckt es in Android-Smartphones, Smart-TVs, in Smart Home-Geräten, dem heimischen Internet-Router und in immer mehr „intelligenten Gegenständen“ (IoT, Internet of Things).

Edgar Hoffmann von der Community „FreieSoftwareOG“ referierte über „Freie Software“.

Einen Vergleich der aktuell beliebtesten Instant Messenger lieferte Michael Glatz von der Kinzigtäler Linux User Group (KiLUG) in seinem Vortrag Messenger-Alternativen zu WhatsApp. So wurden Signal, Threema, Telegram und Google Allo dem derzeitigen Platzhirsch WhatsApp hinsichtlich Funktionsumfang und Sicherheit gegenüber gestellt. Insbesondere die Frage, wie privat die Kommunikation bei den einzelnen Anbietern wirklich ist sowie ob und wie der Schutz der persönlichen Daten gewährleistet wird, wurde eingehend beleuchtet. Im abschließenden Ranking konnte der Instant Messenger Signal überzeugen, welcher nach wie vor auch von Edward Snowden empfohlen wird.

Michael Glatz von der „KiLUG“ verglich in seinem Vortrag die meistbenutzten Instant Messenger miteinander.

Nach den Themenvorträgen hatten die Gäste die Möglichkeit, an drei unterschiedlich leistungsstarken PCs verschiedene Varianten des Betriebssystems GNU/Linux und weitere freie Programme näher kennenzulernen. Dabei konnten die Mitglieder des Computertruhe e. V. überzeugend präsentieren, wie sie mit Freie Software alte, bereits ausgemusterte Hardware zu neuem Leben erwecken.

Auf drei Rechnern, der älteste stammte aus dem Jahr 2004, konnten Interessierte am Ende der Vorträge die Betriebssystem „Ubuntu“, „Xubuntu“ und „Lubuntu“ genauer kennenlernen.

Wer leider nicht vor Ort sein konnte oder sich die Präsentationen nochmals anschauen möchte, kann die Foliensätze auf der Website des Vereins herunterladen.


Der gemeinnützige Verein Computertruhe e. V. setzt gespendete Rechner und sonstige Hardware wieder instand und gibt sie kostenlos an bedürftige Menschen weiter. Seit dem Beginn des Projekts im April 2015 konnten bereits über 270 Geräte an glückliche neue Besitzer*innen übergeben werden.


Präsentationsfolien:

Herzlichen Dank an die FreieSoftwareOG und die KiLUG für die Zur­ver­fü­gung­stel­lung ihrer Foliensätze.

„Computertruhe e. V.“ lädt zur Infoveranstaltung ein

Wer bislang noch nicht weiß, wer oder was hinter der Computertruhe steckt, hat am Samstag, den 11. März, die Möglichkeit, Antworten auf diese und weitere Fragen zu bekommen. Von 14:00 Uhr bis ca. 18:00 Uhr bieten Mitglieder und Freunde des Computertruhe e. V. im Roten Haus (Emmendinger Straße 3 in Waldkirch) verschiedene Vorträge an.

Unter dem Motto „Computertruhe – werwowaswiewarum?!“ gibt Vorstandsmitglied Annette Linder Einblicke in die Arbeit des Vereins.

Edgar Hoffmann von der Community FreieSoftwareOG wird in seinem Vortrag „Freie Software und deren Communities“ erläutern, was Freie Software ist und wie sie jede*r nutzen kann. Neben dem Betriebssystem GNU/Linux wird er weitere freie Alternativen zu proprietärer Software, wie z. B. den Webbrowser Mozilla Firefox, das Büropaket LibreOffice oder den VLC media player, vorstellen.

In seinem Vortrag „Messenger-Alternativen zu WhatsApp“ wird Michael Glatz von der Kinzigtäler Linux User Group (KiLUG) zeigen, welche weiteren Instant-Messaging-Dienste es gibt und wie sicher und privat man mit diesen im Vergleich zu WhatsApp kommunizieren kann.

Nach den Vorträgen haben die Besucher*innen die Möglichkeit, sich bekannte GNU/Linux-Distributionen, wie z. B. Ubuntu, und freie Softwareprogramme, mit welchen auch die Computertruhe regelmäßig arbeitet, auf ein paar aufgebauten Rechnern näher anzuschauen und auszuprobieren.

Der Eintritt ist frei und für das leibliche Wohl gesorgt.

Weitere Informationen zum Verein und zur Infoveranstaltung finden sich auf der Website unter https://computertruhe.de.


Der gemeinnützige Verein Computertruhe e. V. setzt gespendete Rechner und sonstige Hardware wieder instand und gibt sie kostenlos an bedürftige Menschen weiter. Seit dem Beginn des Projekts im April 2015 konnten bereits über 270 Geräte an glückliche neue Besitzer*innen übergeben werden.

„Computertruhe e. V.“ lädt zum ersten offenen Treffen ein

Der Verein Computertruhe e. V. veranstaltet am Mittwoch, den 18. Januar 2017, um 20:00 Uhr im Gasthaus Bayer Sepple in Waldkirch sein erstes offenes Treffen. Dieses bietet den Mitgliedern die Möglichkeit zum gegenseitigen Austausch und interessierten Nicht-Mitgliedern einen Anlaufpunkt, um den Verein und dessen Arbeit und Pläne kennenzulernen.


Die Computertruhe setzt gespendete Rechner und sonstige Hardware wieder instand und gibt sie kostenlos an bedürftige Menschen weiter. Seit dem Beginn des Projekts im April 2015 konnten bereits über 250 Geräte an glückliche neue Besitzer*innen übergeben werden. Der Verein Computertruhe e. V. hat derzeit 16 Mitglieder und ist seit November 2016 als gemeinnütziger Verein anerkannt.

Weitere Informationen finden sich auf der Website https://computertruhe.de.

Geschafft! – Die „Computertruhe“ ist nun eingetragener und gemeinnütziger Verein

Das Projekt Computertruhe, das im April 2015 im Rahmen des Netzwerks Flüchtlinge Waldkirch von den Elzpiraten ins Leben gerufen wurde, ist nun als gemeinnütziger Verein anerkannt und im Vereinsregister in Freiburg eingetragen.

Der Verein Computertruhe e. V. sammelt ausrangierte, gespendete Notebooks, Desktop-PCs und sonstige Hardware, setzt diese wieder instand und gibt diese an bedürftige Menschen weiter. Nach wie vor werden dringend Notebooks benötigt. Zudem sucht die Computertruhe nach einem geeigneten Lagerraum in Waldkirch oder Umgebung.

„Wir bedanken uns bei allen, die uns bei der Vereinsgründung durch ihre Mitgliedschaft und ihren Rat unterstützt haben. Und natürlich danken wir ebenso all denen, die uns Hardware und Geld für die Vereinsarbeit gespendet haben. Ohne diese großzügigen Menschen hätten wir in den vergangenen 19 Monaten nicht über 220 Computer an dankbare neue Besitzer*innen übergeben können“, resümiert Marco Rosenthal, der Vorsitzende des Vereins.

Nähere Informationen und Kontaktmöglichkeiten für Spender*innen und Empfänger*innen finden sich auf der Vereins-Website.

Überraschend großes Interesse bei der Vereinsgründung der „Computertruhe“

Am vergangenen Samstagnachmittag fanden sich über 20 Interessierte zusammen, um das bereits seit April 2015 von den Elzpiraten erfolgreich betriebene Projekt Computertruhe in einen gemeinnützigen Verein umzuwandeln. Die Initiatoren waren positiv überrascht vom unerwartet großen Interesse in der Bevölkerung.

Zweck des bisherigen Projekts und des zukünftigen Vereins ist das Beschaffen ausgemusterter Computer, die – gereinigt, repariert und neu installiert – anschließend kostenlos ohne Bedarfsprüfung an Menschen weitergegeben werden, die sich sonst diese Geräte nicht leisten könnten. Zuvor werden eventuell noch vorhandene Daten restlos vernichtet. Mit der Weitergabe soll sowohl ein Beitrag zur Bildung und gesellschaftlichen Teilhabe als auch zur nachhaltigen Ressourcennutzung geleistet werden.

Bei der knapp vierstündigen Gründungsversammlung im Roten Haus in Waldkirch gaben die bisherigen Projektmitglieder bei Kaffee und Kuchen einen Überblick über die Enstehungsgeschichte und Arbeitsweise der Computertruhe und legten dar, welche Ziele mit der Vereinsgründung anvisiert werden. Zum einen soll es insbesondere Firmen, Kommunen und Organisationen erleichtert werden, Sach- und Geldspenden zu tätigen. Zum anderen erhoffen sich die vier bisherigen Hauptakteure, neue aktive wie auch passive Unterstützer*innen sowie Räumlichkeiten für eine „echte“ Computertruhe zu finden.

In konzentrierter und gleichzeitig lockerer Atmosphäre wurde die vorgeschlagene Satzung diskutiert, optimiert und verabschiedet. Anschließend wählten die 18 Gründungsmitglieder für den Zeitraum von zwei Jahren einen fünfköpfigen Vorstand. Vorsitzender des Vereins wurde Marco Rosenthal (37), Informatiker aus Gutach im Breisgau und stellvertretende Vorsitzende Julia Fiedler, Fachlehrerin (31) aus Emmendingen. Das Amt des Schatzmeisters bekleidet Clemens Fiedler (31), Informatiker aus Emmendingen. Als Beisitzer*innen komplettieren Annette Linder (32), Physiotherapeutin aus Gutach im Breisgau und André Martens (45), Informatiker und Betriebsratsvorsitzender aus Denzlingen, den Vorstand.

Foto aller Vorstandsmitglieder des ersten Vorstands der Computertruhe.

Der erste Vorstand der Computertruhe. V. l. n. r.: André Martens, Marco Rosenthal, Annette Linder, Julia Fiedler, Clemens Fiedler (CC0 1.0).

Die Mitglieder der Computertruhe freuen sich über Hard- und Software-Spenden jeglicher Art. Wer alte Rechner, insbesondere Laptops, einer neuen Verwendung zuführen oder den Verein als Mitglied oder durch Spenden unterstützen möchte, findet Kontaktinformationen dazu auf der neuen Webseite https://computertruhe.de.

Aus der „Computertruhe“ der Elzpiraten wird ein Verein

Am Samstag, den 18. Juni 2016 wollen die Elzpiraten das Projekt Computertruhe, das im Rahmen des Netzwerks Flüchtlinge Waldkirch entstand, in einen Verein umwandeln. Alle Interessierten sind zur Gründungsversammlung bei Kaffee und Kuchen um 15:00 Uhr ins Rote Haus nach Waldkirch eingeladen.

Seit über einem Jahr nehmen die derzeitigen Projektmitglieder gespendete PCs, Laptops und andere Hardware entgegen, richten sie wieder her und geben diese kostenlos und ohne Bedarfsprüfung an Menschen in einer finanziellen Notlage weiter. Auf diese Weise haben bereits mehr als 150 Computer neue Besitzer*innen gefunden. Weitere über 70 Interessent*innen warten derzeit auf einen Laptop.

Ziel der Vereinsgründung ist es, neue aktive wie auch passive Unterstützer*innen für die Computertruhe zu gewinnen. Mitgliedsbeiträge und zusätzliche Geldspenden sollen eine langfristigere Planung und die Finanzierung geeigneter Räumlichkeiten ermöglichen.