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Wir schauen zurück auf das Jahr 2022

Leider hat sich die allgemeine Lage in diesem Jahr weiter angespannt. Die Corona-Pandemie bestimmt weiterhin unser Leben, aber v. a. der Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine und die damit verbundene Inflation und Energiekrise hierzulande machen vielen Menschen besonders schwer zu schaffen und haben die Arbeit des Vereins sehr stark beeinflusst. Trotz allem konnten wir in den letzten zwölf Monaten dennoch so vielen Menschen helfen wie noch nie zuvor. Zu verdanken haben wir das den vielen Sach- und Geldspenden, aber insbesondere unseren fleißigen Mitgliedern, die sich ehrenamtlich für die gute Sache eingesetzt haben.

Was sich alles genau in diesem Jahr ereignet hat, listen wir unten auf. Doch zuvor präsentieren wir euch noch ein paar Zahlen:

  • Wir durften 28 neue Mitglieder begrüßen, darunter sogar das 100. Mitglied. 🥳 Leider gab es auch vier Austritte. Aktuell hat die Computertruhe somit insgesamt 106 Mitglieder.
  • Vom 1. Januar bis zum heutigen 24. Dezember wurden 1206 Geräte an bedürftige Menschen und gemeinnützige Organisationen übergeben. Darunter befanden sich u. a. 576 Laptops, 315 Desktops, 46 Smartphones und 14 Tablets.

Januar

  • Unser Team Rhein-Neckar kann dem Verein Somalische europäische Kooperation e. V. mit sechs Desktop-PCs und den passenden Eingabegeräten unter die Arme greifen.
  • Wir bewerben uns bei der Flaschengeld-Kampagne der Brauerei Rothaus.

Februar

  • Wir erhalten nach wie vor zahlreiche Anfragen nach Geräten für schulpflichtige Kinder, Jugendliche und Auszubildende. Daraufhin veröffentlichen wir einen Artikel, der über die Kostenübernahme für Computer durch die Jobcenter informiert.
  • Für ein von der EU gefördertes Projekt in der Erwachsenenbildung sollen Menschen ausgebildet werden, die älteren Personen in Rumänien den Umgang mit digitalen Mitteln näher bringen bzw. diese beim Umgang damit unterstützen. Voraussichtlich werden ab 2024 Rechner benötigt, die von der geplanten Finanzierung nicht angeschafft werden können, so dass wir hier ins Spiel kommen werden.
  • Wir haben die Zusage erhalten, dass die Computertruhe an der Flaschengeld-Aktion teilnehmen darf. Da damit das sensible Thema Alkohol verbunden ist, starten wir eine Umfrage unter unseren Mitgliedern, um zu erfahren, ob und in welcher Form wir die Aktion ergänzend zur offiziellen Aktionsseite nach außen hin bewerben möchten.

März

  • Die Anzahl der Spendenanfragen steigt immer weiter und wir kommen mit der Bearbeitung nicht mehr hinterher. In Anbetracht dieser Tatsache entschließen wir uns schweren Herzens, überregionale Spendenanfragen von Einzelpersonen zukünftig automatisiert und mit einem Verweis auf die anderen Einrichtungen auf unserer Standortseite abzulehnen.
  • Wir haben im Rahmen der HARIBO-Aktion Vereinsfreude ein riesiges Naschpaket gewonnen und spenden dieses an S’Einlädele in Freiburg für deren Ukraine-Hilfsaktion.
  • Wir nehmen zum zweiten Mal mit unserem virtuellen Wohnzimmer an den Chemnitzer Linux-Tagen (CLT) teil.
  • Unsere Flaschengeld-Aktionsseite geht an den Start. In diesem Zuge entschließen wir uns zudem, die hierfür selbst aufgesetzte Umfrageplattform zu behalten, um zukünftig die Mitglieder leichter in Entscheidungen mit größerer Tragweite einbinden zu können.
  • Die Kriegsnachrichten aus der Ukraine gehen auch an den Mitgliedern der Computertruhe nicht spurlos vorüber. Darum starten wir eine zeitlich befristete Ukraine-Hilfsaktion, um Laptops für die Geflüchteten zu sammeln.
  • Wir unterstützen den globalen Klimastreik am 25. März.

April

Mai

  • Johannes, ein Mitglied des Münchener Teams, berichtet über seine persönlichen Erfahrungen, die er im ersten Jahr seiner Computertruhe-Mitgliedschaft gesammelt hat.
  • Unsere Ukraine-Hilfsaktion wird bis Ende Mai verlängert.
  • Das Team in Göttingen übergibt über 50 Desktop-PCs und viele Monitore an die dortige Tafel.

Juni

Juli

  • Die Vereinskolleg*innen des Göttinger Teams haben im Rahmen der Game Days Göttingen 2022 die Computertruhe repräsentiert und vorgestellt.
  • Die ordentliche Mitgliederversammlung findet statt – zum zweiten Mal komplett als reine Online-Veranstaltung via Senfcall und OpenSlides.

August

  • Da es nicht selten vorkommt, dass Personen, die sich über unser Kontaktformular melden, eine ungültige E-Mail-Adresse hinterlassen, haben wir die Möglichkeit für unsere aktiven Mitglieder geschaffen, SMS über eine kleine Website versenden zu können.
  • Das Chemnitzer Team wird ab sofort an einem zweiten Standort präsent sein. Dabei handelt es sich um ein Repair-Café des Vereins Stadthalten Chemnitz e. V.
  • In München wird eine größere Menge an Desktop-PCs für das kulturpädagogische Projekt und Planspiel Mini-München herausgegeben.
  • Wir haben eine kurze, anonyme Umfrage erstellt, die zukünftig an unsere Spendenempfänger*innen versandt wird, nachdem sie ein Gerät von uns erhalten haben. Dadurch wollen wir Rückmeldungen, u. a. zur Inbetriebnahme und Nutzung der Geräte oder zur Kommunikation mit uns, erhalten. Eine detaillierte Analyse werden wir im kommenden Jahr veröffentlichen.

September

  • Wir erhalten eine Sachspende der IBISCH GmbH aus Freiburg.
  • Wir unterstützen den globalen Klimastreik am 23. September.
  • Die Computertruhe gehört zum zweiten Mal zu den Gewinnern des FAIR ways Förderpreises des SC Freiburg.
  • Der Vorstand zahlt die Ehrenamtspauschale „Stromkostenbeteiligung“ an aktive, berechtigte Mitglieder aus. Die Ehrenamtspauschale ist als kleine finanzielle Unterstützung für all diejenigen gedacht, die zu Hause Rechner instand setzen und somit einen erhöhten Stromverbrauch haben.
  • Der CJD in Altensteig erhält vom Breisgauer Team 20 Desktops und Monitore für den Aufbau eines PC-Pools.
  • Das Berliner Team unterstützt erneut den Verein ZAkï – Bildung und Kultur e.V. und übergibt 10 Laptops, die für einen Computerkurs für geflüchtete Frauen benötigt werden.

Oktober

  • In einer Kooperation zwischen den beiden Teams aus den Regionen Breisgau und Rhein-Neckar wird ziemlich spontan eine größere, 20 Rechner, mehrere Monitore, drei Drucker und weitere Komponenten umfassende Hardwarespende an die Kaay Teeky gUG übergeben. Die Hardware wird im Rahmen eines Bildungsprojekts im Senegal zum Einsatz kommen.

November

  • Aufgrund der desaströsen Ereignisse nach dem Kauf von Twitter durch Elon Musk entschließen wir uns dazu, unser Twitter-Konto stillzulegen und nur noch im Fediverse aktiv zu sein.
  • Wir bekommen nur relativ wenige Smartphones und Tablets angeboten, erhalten jedoch im Gegensatz dazu unzählige Anfragen für solche Gerätetypen. Daher ist es ab jetzt den Teams überlassen, eventuelle Wartelisten abzuschaffen und stattdessen auf die Fundtruhe zu verweisen. Dasselbe Vorgehen kann bereits für Drucker und Scanner angewendet werden.

Dezember

  • Wir stellen unsere beiden Handbücher für Empfänger*innen von Rechnern mit vorinstalliertem Linux Mint vor.
  • Die Computertruhe bewirbt sich beim Publikumspreis für digitales Miteinander 2022, geht dabei aber leider leer aus.
  • An einem verlängerten Wochenende wird unser Ticketsystem, welches die Anfragen aus dem Kontaktformular entgegennimmt und in Tickets umgewandelt, umstrukturiert und optimiert. Dies sorgt für eine konsequente Abschottung der Bereiche der verschiedenen Standortteams und die Reduzierung unnötiger Benachrichtigungsmails.

Auch wenn diese Liste wahrlich nicht vollständig ist, solltet ihr einen soliden Eindruck erhalten haben, was alles so in der Computertruhe in den letzten zwölf Monaten geschehen ist. Ergänzend hierzu lohnt sich auch der Blick in unseren Pressespiegel.

Zu guter Letzt möchten wir uns bei all den tollen Menschen herzlich bedanken, die die Arbeit der Computertruhe mit Sach-, Geld- und v. a. mit Zeitspenden unterstützt oder uns auf andere Weise geholfen haben. Das betrifft insbesondere unsere Vereinsmitglieder, die es ermöglicht haben, dass mehr als 1000 Menschen mit Hardware versorgt werden konnten, die sie fürs Lernen, die Jobsuche, die Kommunikation mit ihren Familien und viele andere Dinge einsetzen.

In diesem Sinne wünschen wir euch allen ein paar erholsame Feiertage und einen guten Start ins Jahr 2023. Bleibt oder werdet wieder gesund!

Euer Vorstand des Vereins Computertruhe e. V.

Ein Ausschnitt der Hauptplatine eines Laptops in Herzform.

Mitgliederversammlung der „Computertruhe“: Freude über zahlreiche neue aktive Mitglieder und stabile Finanzen

Auch in diesem Jahr fand die Mitgliederversammlung des Vereins Computertruhe e. V. wieder als reine Online-Veranstaltung statt. Grund hierfür war nicht nur die aktuelle Corona-Sommerwelle sondern auch die schöne Tatsache, dass der Verein inzwischen mit vielen neuen Mitgliedern bundesweit an mehreren Standorten vertreten ist. Und so fanden sich am Samstag, den 2. Juli, Vereinsmitglieder aus ganz Deutschland online zusammen, um barrierearm via Videokonferenz und mithilfe des Präsentations- und Versammlungssystem OpenSlides an der Versammlung teilnehmen und sich einbringen zu können.

Nach der Begrüßung der Mitglieder durch den aktuellen Vorsitzenden Marco Rosenthal, führten, wie die Jahre zuvor schon, Annette Linder und Julia Fiedler aus dem Vorstandsteam souverän durch die Veranstaltung.

Laut Tätigkeitsbericht des Vorstands konnten 2021 40 Neumitglieder gewonnen werden, wodurch sich die Mitgliederzahl fast verdoppelte. Aktiv waren diese deutschlandweit an den drei bisherigen Standorten im Breisgau, Lemgo und Berlin und an den im Jahr 2021 neu gegründeten vier Standorten in Chemnitz, Göttingen, München und in der Rhein-Neckar-Region sowie in einem dezentralen Versandteam. 728 aufbereitete Endgeräte wie Laptops, Desktoprechner, Tablets und Smartphones konnten so an bedürftige Menschen und an andere gemeinnützige Initiativen weiterverschenkt werden. So haben Mitglieder des Münchner Standorts in Zusammenarbeit mit der Caritas Ahrweiler Flutopfer im Ahrtal mit Laptops und Smartphones unterstützt. Das Breisgauer Team konnte das Kooperationsprojekt mit dem Förderverein des SBBZ – Förderschwerpunkt Sehen in Waldkirch erfolgreich abschließen und in der Schule einen Computerraum mit Raspberry Pis, ergänzenden Sensor- und Elektronikexperimentiersets, Monitoren und weiterem Zubehör einrichten.

Um die Vereinsarbeit transparent zu gestalten und Neumitgliedern den Einstieg zu erleichtern, fanden monatlich via Videokonferenz offene Treffen mit Vorstandssitzungen sowie zahlreiche vereinsinterne Workshops statt. Pandemiebedingt beschränkte sich die Öffentlichkeitsarbeit vorwiegend auf Online-Veranstaltungen und so war die Computertruhe u. a. bei den Chemnitzer Linuxtagen, dem Vintage Computing Festival Berlin sowie verschiedenen Veranstaltungen aus dem Umfeld des Chaos Computer Clubs anzutreffen.

Um die laufenden Kosten decken und die neuen Lagerräume in Berlin und Göttingen längerfristig finanzieren zu können, warb der Verein Spenden über betterplace.org ein und bewarb sich um Fördergelder. Durch gespendete Pfandcoupons inkl. Aufstockung der Rees FrischeMärkte KG konnte ein Preisgeld von 1.500 € in Empfang genommen werden.

Der Schatzmeister Clemens Fiedler informierte in seinem Kassenbericht darüber, dass 2021 den rund 7.700 € Einnahmen durch Mitgliedsbeiträge, Spenden und Fördergelder rund 7.400 € Ausgaben, u. a. für Lagermieten, Versandkosten, Computerhardware, Arbeits- und Werbematerialien, gegenübergestanden hätten. Die Kassenprüfer*innen Marlene Greiwe und Olav Seyfarth bescheinigten ihm erneut eine hervorragende Kassenführung mit keinerlei Beanstandungen, woraufhin die Mitgliederversammlung den Vorstand inhaltlich wie finanziell für das Jahr 2021 entlastete.

Auch der Tätigkeitsbericht für das bisherige Geschäftsjahr 2022 beinhaltete viele gute Nachrichten: Inzwischen ist der Verein um 15 Mitglieder auf 97 angewachsen und hat bereits 476 Endgeräte instandgesetzt und weiterverschenkt. Dabei wurden neben bedürftigen Privatpersonen auch Initiativen wie die Tafel Göttingen, das Jugendhilfswerk Freiburg und die Somalische europäische Kooperation aus Worms mit Hardware unterstützt. Kurz nach Beginn des Krieges in der Ukraine wurde im März eine bis Anfang Juni begrenzte Sonderaktion zur Hilfe von Geflüchteten gestartet, während derer sich einige Mitglieder verstärkt um Spenden an diese kümmerten.

Die Öffentlichkeitsarbeit fand 2022 bisher auch wieder hauptsächlich online bei verschiedenen Veranstaltungen sowie mit Radiobeiträgen in Berlin und im Breisgau und einem Fernsehbeitrag über den Chemnitzer Standort statt. Zur Finanzierung der Vereinsarbeit beteiligt sich die Computertruhe derzeit an der Flaschengeld-Aktion der Rothaus Brauerei und bis vor kurzem an der GUT FÜR HIER. GUT FÜRS WIR.-Aktion von ALDI Süd.

Auch aufgrund des erneuten Erhalts von Geldspenden und zugesagter Fördergelder konnte Schatzmeister Clemens Fiedler für das bisherige Buchungsjahr 2022 ebenfalls einen erfreulichen Kassenbericht vorlegen und anhand einer Kalkulation auch auf eine äußerst solide Finanzlage des Vereins in der nahen Zukunft verweisen. Dies wurde von den Kassenprüfer*innen ebenso bestätigt und der Vorstand im Anschluss von der Mitgliederversammlung für das bisherige Geschäftsjahr 2022 entlastet.

Am Ende der Versammlung dankte Marco Rosenthal herzlich allen Vereinsmitgliedern und Menschen, die die Computertruhe mit Sach-, Zeit- und Geldspenden unterstützen. In der abschließenden Feedbackrunde wünschten sich die Teilnehmenden, dass auch zukünftige Vereinsversammlungen, unabhängig von der Pandemiesituation, als Online- oder Hybridveranstaltungen durchgeführt werden sollen, um allen eine möglichst barrierearme Mitgestaltung zu ermöglichen.

Ukraine-Hilfe: „Computertruhe“ unterstützt Freiwillige am „Südkreuz“

Blick von draußen durch eine Glastür und Glasfassade auf einen beleuchteten Raum, in dem sich einige Menschen befinden. Darin sind zudem ein Tisch und einige Stühle sichtbar. An den Glasscheiben hängen drei blau-gelbe Plakate mit dem Buchstaben „I“ darin und diverse Zettel, deren Inhalt nicht lesbar ist. An der Tür steht „VOLUNTEERS ONLY“.
Der Ort am „Südkreuz“, an dem die Freiwilligen ihrer Arbeit nachgehen.

In Berlin kommen derzeit ca. 2000 Menschen pro Tag aus der Ukraine an, um Schutz und eine Unterkunft zu finden. Ein Teil von ihnen landet dabei am Bahnhof Berlin Südkreuz, wo sich freiwillige Helfer*innen um sie kümmern, indem sie Getränke, Essen, Decken oder Hygieneartikel zur Verfügung stellen, bei der Einrichtung von SIM-Karten unterstützen oder sie mit Personen in Verbindung bringen, die bereit sind, die Neuankömmlinge aufzunehmen.

Auf einem gefliesten Boden steht neben einem Tisch ein schwarzer Desktop-Tower-PC, auf dessen Front ein Aufkleber der „Computertruhe“ klebt.
Dieser Desktop-PC erleichtert die Arbeit der Helfer*innen enorm.

Auch unsere Mitglieder sind dort aktiv und benötigten einen datenschutzkonformen, internetfähigen Rechner mit Office-Applikationen vor Ort. Nichts leichter als das. Da Desktop-PCs aktuell keine Mangelware in der Computertruhe sind – im Gegensatz zu Laptops, die aktuell für Kriegsgeflüchtete aus der Ukraine benötigt werden – war es selbstverständlich, dass ein Gerät aus dem Berliner Bestand seinen Weg zum Südkreuz fand.

Wir danken allen Freiwilligen, die sich der wichtigen Aufgabe verschrieben haben, die Menschen aus der Ukraine in Empfang zu nehmen und ihnen bei den nächsten Schritten nach ihrer Ankunft in Deutschland behilflich zu sein.

„Computertruhe e. V.“ sammelt Laptops für die Ukraine-Hilfe

Die Kriegsnachrichten aus der Ukraine gehen auch an den Mitgliedern des gemeinnützigen Vereins Computertruhe e. V. nicht spurlos vorüber. „Viele meiner Vereinskolleg*innen möchten den bereits in Deutschland angekommenen und noch folgenden Kriegsflüchtlingen helfen“, sagt Marco Rosenthal, Vorsitzender der Computertruhe. „Mit jedem Tag erhalten wir mehr Spendengesuche nach Rechnern – von Einzelpersonen sowie von Einrichtungen, die selbst in der Flüchtlingshilfe aktiv sind“, ergänzt Annette Linder, gleichfalls Mitglied des Vorstandes.

„Unglücklicherweise haben wir bereits lange Wartelisten – dies betrifft insbesondere Anfragen nach Laptops. Da wir diese parallel abarbeiten möchten, haben wir uns dazu entschlossen, zweckgebundene Spenden für die Ukraine-Hilfe zu sammeln“, erläutert Werner Hülsman, Vorstandsmitglied und aktiv am Standort München. Diese ergänzende Sonderaktion startet sofort und wird vorerst bis Ende April 2022 laufen.

Gesucht werden ausschließlich gebrauchte Laptops. Diese sollten nicht älter als acht Jahre und im besten Fall noch funktionstüchtig sein. Es können auch Geräte mit schwachen oder defekten Akkus bzw. ohne Netzteile, Festplatten (HDDs) oder Solid State Drives (SSDs) gespendet werden. Da jedoch bereits ein Mangel an HDDs und SSDs vorhanden ist, werden auch diese Hardware-Komponenten dringend benötigt. Die Spendenangebote werden dabei zentral über das Kontaktformular der Vereinswebsite entgegengenommen. Auf den Geräten oder Datenträgern befindliche Daten werden datenschutzkonform und dauerhaft gelöscht.

Wer kein Laptop für die Aktion zur Verfügung stellen kann, kann die Aktion alternativ sehr gerne mit einer Geldspende unterstützen. Diese ermöglicht speziell die Anschaffung fehlender Netzteile oder Ersatzteile und kann ebenso für die Deckung von Versandkosten eingesetzt werden.

Damit die Zweckbindung deutlich erkennbar ist, bitten wir alle Sach- und Geldspenden mit dem Vermerk „Ukraine-Hilfe“ zu versehen. Falls zu viele Spenden eingehen oder der Bedarf schon vor Ende der Kampagnenfrist gedeckt werden kann, werden die überzähligen Geräte und Gelder gemäß der Satzung der Computertruhe der allgemeinen Vereinsarbeit zugeführt.

Nachtrag vom 28. April 2022

Diese spezielle Sonderspendenaktion wird bis Ende Mai 2022 verlängert.

„HARIBO“-Aktion „Vereinsfreude“ gestartet – 250.000 € für gemeinnützige Vereine – Update

Laut des ZiviZ-Survey 2017 arbeiten über 70 % der rund 600.000 eingetragenen Vereine in Deutschland auf rein ehrenamtlicher Basis. Die Corona-Pandemie hat darum auch hier deutliche Spuren hinterlassen – viele gemeinnützige Einrichtungen haben einen Wegfall von Einnahmen und/oder rückläufige Mitgliederzahlen zu beklagen.

HARIBO hat daher die bundesweite Aktion Vereinsfreude ins Leben gerufen, um mit einer Gesamtsumme von 250.000 € gemeinnützige Vereine zu fördern. Welcher Verein die Chance hat, Unterstützung zu erhalten, liegt in der Hand der Goldbären-Fans.

Infografik zur „HARIBO“-Aktion „Vereinsfreude“, die besagt, dass 50-mal 5000 € und 500 Süßwarenpakete gewonnen werden können.
Grafik mit freundlicher Genehmigung von „HARIBO“.

Und so funktioniert’s: In den Verpackungsinnenseiten der Goldbären-Aktionsbeutel (Goldbären, Saft Goldbären sowie Saure Goldbären) – zu erkennen am Vereinsfreude-Logo – befinden sich Gewinncodes. Diese können seit dieser Woche bis zum 15. Januar 2022 auf der Aktionswebsite für einen der angemeldeten Vereine – also im besten Falle für uns 😜 – eingegeben werden. Eine Registrierung oder dergleichen ist hierfür übrigens nicht notwendig.

Jeder dieser Codes stellt ein Los dar. Am Ende des Aktionszeitraums werden 50 Vereine ausgelost, die jeweils 5.000 € gewinnen. Und auch die 500 Vereine mit den meisten eingelösten Gewinncodes werden belohnt. Sie erhalten ein HARIBO-Vereinspaket zum gemeinschaftlichen Naschen im Wert von ca. 100 €. 😋

Daher würden wir uns sehr über Unterstützung von euch Naschkatzen und Gummibärenliebhaber*innen da draußen freuen.

Nachtrag vom 14. März 2022

Wir haben zwar leider nicht 5.000 € für unsere Computertruhe gewonnen, ab eines der 500 Naschpakete. 🙌

Auf einem Tisch befinden sich über ein Dutzend Dosen und mehrere Tüten mit Süßigkeiten der Firma „HARIBO“.
Unser Gewinn der „Vereinsfreude“-Aktion. Leider gingen mehrere Dosen auf dem Versandweg zu uns zu Bruch, so dass wir deren Inhalt umfüllen mussten.

In Anbetracht der aktuellen Lage und der Tatsache, dass in Freiburg ca. 160 Waisenkinder aus der Ukraine aufgenommen wurden, haben wir uns schnell dazu entschieden, die Süßigkeiten beim S’Einlädele als Spende abzugeben.

Ein Kundenstopper mit einem gelben Plakat, auf dem in blau geschrieben steht: „Annahme Hilfsmittel Ukraine (siehe Liste)“. Am unteren Ende klebt eine weiße DIN-A4-Seite mit dem Inhalt „8-18 Uhr“.
Ein Kundenstopper bei der Spendenannahmestelle des „S’Einlädeles“ in Freiburg.

Annette, Teil des Breisgauer Teams, war daher letzten Samstag in Freiburg, um mehrere Kisten voller Gummibonbons an die dort arbeitenden Helfer*innen zu übergeben.