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Ukraine-Hilfe: „Computertruhe“ unterstützt Freiwillige am „Südkreuz“

Blick von draußen durch eine Glastür und Glasfassade auf einen beleuchteten Raum, in dem sich einige Menschen befinden. Darin sind zudem ein Tisch und einige Stühle sichtbar. An den Glasscheiben hängen drei blau-gelbe Plakate mit dem Buchstaben „I“ darin und diverse Zettel, deren Inhalt nicht lesbar ist. An der Tür steht „VOLUNTEERS ONLY“.
Der Ort am „Südkreuz“, an dem die Freiwilligen ihrer Arbeit nachgehen.

In Berlin kommen derzeit ca. 2000 Menschen pro Tag aus der Ukraine an, um Schutz und eine Unterkunft zu finden. Ein Teil von ihnen landet dabei am Bahnhof Berlin Südkreuz, wo sich freiwillige Helfer*innen um sie kümmern, indem sie Getränke, Essen, Decken oder Hygieneartikel zur Verfügung stellen, bei der Einrichtung von SIM-Karten unterstützen oder sie mit Personen in Verbindung bringen, die bereit sind, die Neuankömmlinge aufzunehmen.

Auf einem gefliesten Boden steht neben einem Tisch ein schwarzer Desktop-Tower-PC, auf dessen Front ein Aufkleber der „Computertruhe“ klebt.
Dieser Desktop-PC erleichtert die Arbeit der Helfer*innen enorm.

Auch unsere Mitglieder sind dort aktiv und benötigten einen datenschutzkonformen, internetfähigen Rechner mit Office-Applikationen vor Ort. Nichts leichter als das. Da Desktop-PCs aktuell keine Mangelware in der Computertruhe sind – im Gegensatz zu Laptops, die aktuell für Kriegsgeflüchtete aus der Ukraine benötigt werden – war es selbstverständlich, dass ein Gerät aus dem Berliner Bestand seinen Weg zum Südkreuz fand.

Wir danken allen Freiwilligen, die sich der wichtigen Aufgabe verschrieben haben, die Menschen aus der Ukraine in Empfang zu nehmen und ihnen bei den nächsten Schritten nach ihrer Ankunft in Deutschland behilflich zu sein.

„Computertruhe e. V.“ sammelt Laptops für die Ukraine-Hilfe

Die Kriegsnachrichten aus der Ukraine gehen auch an den Mitgliedern des gemeinnützigen Vereins Computertruhe e. V. nicht spurlos vorüber. „Viele meiner Vereinskolleg*innen möchten den bereits in Deutschland angekommenen und noch folgenden Kriegsflüchtlingen helfen“, sagt Marco Rosenthal, Vorsitzender der Computertruhe. „Mit jedem Tag erhalten wir mehr Spendengesuche nach Rechnern – von Einzelpersonen sowie von Einrichtungen, die selbst in der Flüchtlingshilfe aktiv sind“, ergänzt Annette Linder, gleichfalls Mitglied des Vorstandes.

„Unglücklicherweise haben wir bereits lange Wartelisten – dies betrifft insbesondere Anfragen nach Laptops. Da wir diese parallel abarbeiten möchten, haben wir uns dazu entschlossen, zweckgebundene Spenden für die Ukraine-Hilfe zu sammeln“, erläutert Werner Hülsman, Vorstandsmitglied und aktiv am Standort München. Diese ergänzende Sonderaktion startet sofort und wird vorerst bis Ende April 2022 laufen.

Gesucht werden ausschließlich gebrauchte Laptops. Diese sollten nicht älter als acht Jahre und im besten Fall noch funktionstüchtig sein. Es können auch Geräte mit schwachen oder defekten Akkus bzw. ohne Netzteile, Festplatten (HDDs) oder Solid State Drives (SSDs) gespendet werden. Da jedoch bereits ein Mangel an HDDs und SSDs vorhanden ist, werden auch diese Hardware-Komponenten dringend benötigt. Die Spendenangebote werden dabei zentral über das Kontaktformular der Vereinswebsite entgegengenommen. Auf den Geräten oder Datenträgern befindliche Daten werden datenschutzkonform und dauerhaft gelöscht.

Wer kein Laptop für die Aktion zur Verfügung stellen kann, kann die Aktion alternativ sehr gerne mit einer Geldspende unterstützen. Diese ermöglicht speziell die Anschaffung fehlender Netzteile oder Ersatzteile und kann ebenso für die Deckung von Versandkosten eingesetzt werden.

Damit die Zweckbindung deutlich erkennbar ist, bitten wir alle Sach- und Geldspenden mit dem Vermerk „Ukraine-Hilfe“ zu versehen. Falls zu viele Spenden eingehen oder der Bedarf schon vor Ende der Kampagnenfrist gedeckt werden kann, werden die überzähligen Geräte und Gelder gemäß der Satzung der Computertruhe der allgemeinen Vereinsarbeit zugeführt.

Nachtrag vom 28. April 2022

Diese spezielle Sonderspendenaktion wird bis Ende Mai 2022 verlängert.

„HARIBO“-Aktion „Vereinsfreude“ gestartet – 250.000 € für gemeinnützige Vereine – Update

Laut des ZiviZ-Survey 2017 arbeiten über 70 % der rund 600.000 eingetragenen Vereine in Deutschland auf rein ehrenamtlicher Basis. Die Corona-Pandemie hat darum auch hier deutliche Spuren hinterlassen – viele gemeinnützige Einrichtungen haben einen Wegfall von Einnahmen und/oder rückläufige Mitgliederzahlen zu beklagen.

HARIBO hat daher die bundesweite Aktion Vereinsfreude ins Leben gerufen, um mit einer Gesamtsumme von 250.000 € gemeinnützige Vereine zu fördern. Welcher Verein die Chance hat, Unterstützung zu erhalten, liegt in der Hand der Goldbären-Fans.

Infografik zur „HARIBO“-Aktion „Vereinsfreude“, die besagt, dass 50-mal 5000 € und 500 Süßwarenpakete gewonnen werden können.
Grafik mit freundlicher Genehmigung von „HARIBO“.

Und so funktioniert’s: In den Verpackungsinnenseiten der Goldbären-Aktionsbeutel (Goldbären, Saft Goldbären sowie Saure Goldbären) – zu erkennen am Vereinsfreude-Logo – befinden sich Gewinncodes. Diese können seit dieser Woche bis zum 15. Januar 2022 auf der Aktionswebsite für einen der angemeldeten Vereine – also im besten Falle für uns 😜 – eingegeben werden. Eine Registrierung oder dergleichen ist hierfür übrigens nicht notwendig.

Jeder dieser Codes stellt ein Los dar. Am Ende des Aktionszeitraums werden 50 Vereine ausgelost, die jeweils 5.000 € gewinnen. Und auch die 500 Vereine mit den meisten eingelösten Gewinncodes werden belohnt. Sie erhalten ein HARIBO-Vereinspaket zum gemeinschaftlichen Naschen im Wert von ca. 100 €. 😋

Daher würden wir uns sehr über Unterstützung von euch Naschkatzen und Gummibärenliebhaber*innen da draußen freuen.

Nachtrag vom 14. März 2022

Wir haben zwar leider nicht 5.000 € für unsere Computertruhe gewonnen, ab eines der 500 Naschpakete. 🙌

Auf einem Tisch befinden sich über ein Dutzend Dosen und mehrere Tüten mit Süßigkeiten der Firma „HARIBO“.
Unser Gewinn der „Vereinsfreude“-Aktion. Leider gingen mehrere Dosen auf dem Versandweg zu uns zu Bruch, so dass wir deren Inhalt umfüllen mussten.

In Anbetracht der aktuellen Lage und der Tatsache, dass in Freiburg ca. 160 Waisenkinder aus der Ukraine aufgenommen wurden, haben wir uns schnell dazu entschieden, die Süßigkeiten beim S’Einlädele als Spende abzugeben.

Ein Kundenstopper mit einem gelben Plakat, auf dem in blau geschrieben steht: „Annahme Hilfsmittel Ukraine (siehe Liste)“. Am unteren Ende klebt eine weiße DIN-A4-Seite mit dem Inhalt „8-18 Uhr“.
Ein Kundenstopper bei der Spendenannahmestelle des „S’Einlädeles“ in Freiburg.

Annette, Teil des Breisgauer Teams, war daher letzten Samstag in Freiburg, um mehrere Kisten voller Gummibonbons an die dort arbeitenden Helfer*innen zu übergeben.