Archiv des Autors: Marco Rosenthal

Weltweiter Klimastreik am 20. September auch in Freiburg

Verschmelzung unseres „Computertruhe“-Logos mit dem „Fridays for Future“-Logo.

Am 20. September wird auch in Freiburg im Rahmen der Fridays for Future-Bewegung für das Klima gestreikt. Start ist um 10:00 Uhr auf dem Platz der Alten Synagoge. Erscheint zahlreich und bringt am besten viele weitere Leute mit.

Alle Informationen zum Streik findet ihr auf der Website des Klimaaktionsbündnisses Freiburg. Seid ihr Teil einer Organisation, könnt ihr dort übrigens auch den Aufruf des Bündnisses unterstützen.

Einladung zum nächsten offenen Treffen und zur Vorstandssitzung

Am 18. September um 20:00 Uhr finden das nächste offene Treffen und parallel die nächste Vorstandssitzung im Gasthaus Bayer Sepple (Marktplatz 18) in Waldkirch statt. Neben den Vereinsmitgliedern sind wie gewohnt ebenfalls alle anderen an der Computertruhe interessierten Menschen herzlich willkommen.

Tagesordnung:

  1. Verlesung des Protokolls des letzten Treffens
  2. Rückblick auf den Besuch des Barcamps Rhein-Neckar in Heidelberg
  3. Rückblick auf den Infostand beim s‘Fairle
  4. Aktueller Stand des neuen Ticket-Systems
  5. Aktueller Stand der Karte ähnlicher Projekte
  6. Aktueller Stand zur Computerecke im Bürgertreff Kollnau
  7. Rückzahlung des Restbetrags der GIC 2018-Fördermittel
  8. Blog-Artikel zum Wuala nu Orukula e. V.-Projekt
  9. Sonstiges

„Computertruhe“-Infostand beim „s’Fairle – Zukunftsmarkt“ in Waldkirch

Nach drei Jahren findet anlässlich des 20-jährigen Bestehens der WABE gGmbH am 14. September auf deren Firmengelände der zweite Nachhaltigkeits- und Zukunftsmarkt unter dem Titel s’Fairle statt. In der Mauermattenstraße 8 werden sich zwischen 11:00 und 16:00 Uhr mehr als 20 Vereine und Gruppierungen aus dem ökologischen und sozialen Umfeld den Bürger*innen Waldkirchs präsentieren.

Des Weiteren finden verschiedene Vorträge statt, für Kinder wird es u. a. eine Schokoladenwerkstatt geben und für Speis und Trank aus internationaler sowie heimischer Küche wird ebenfalls gesorgt sein.

Wer übrigens mit dem Fahrrad anreist, sorgt dafür, dass pro Rad zwei Bäume gepflanzt werden. Einen Baum spendet dabei die WABE für Borneo und einen weiteren die Stadt Waldkirch fürs Stadtgebiet.

Weitere Informationen zu den Ständen, dem Programm und ein Grußwort vom Schirmherr und Waldkircher Oberbürgermeister Roman Götzmann finden sich im offiziellen s’Fairle-Flyer (PDF, 1 MB).

Nächstes Treffen des „Netzwerks Flüchtlinge“ am 17. September

Am Dienstag, 17. September, um 18:00 Uhr trifft sich das Netzwerk Flüchtlinge in der Katholischen Seelsorgeeinheit Waldkirch, Kirchplatz 7. Der Raum ist barrierefrei.

Tagesordnung:

  1. Seenotrettung im Mittelmeer – aktuelle Infos aus Waldkirch
  2. Suche nach Wohnraum des Caritas-Vereins St. Vinzenz
  3. Sprachmittler-Pool der Stadt Waldkirch
  4. Frauenprojekt der Caritas im Landkreis Emmendingen

Im Anschluss an das Treffen, gegen ca. 19:30 Uhr, gibt es die Möglichkeit, sich bei einem kleinen Umtrunk auszutauschen.

„Computertruhe“ beim „Barcamp Rhein-Neckar 2019“

Wir freuen uns schon sehr darauf, am kommenden Samstag, den 7. September, zu Gast auf dem Barcamp Rhein-Neckar in Heidelberg zu sein.

„Barcamp Rhein-Neckar 2019“-Logo

Unter dem Motto „Menschen. Ideen. Begegnen.“ werden wir Teil einer Session sein, in der wir den Verein und dessen Arbeit vorstellen werden. Und im besten Fall finden wir sogar Menschen aus Heidelberg oder der Umgebung, die uns gerne vor Ort unterstützen möchten. 😉

Nächstes Treffen des Bündnisses „halt!zusammen“ am 2. September

Am Montag, den 2. September, um 19:00 Uhr findet im Gemeinderaum der evangelischen Kirche Waldkirch (Freiburger Straße 1) das nächste halt!zusammen-Bündnistreffen statt.

Tagesordnung:

  1. Formulierung einer Seenotrettungsresolution an den Gemeinderat der Stadt Waldkirch

Einladung zum nächsten offenen Treffen und zur Vorstandssitzung

Am 21. August um 20:00 Uhr finden das nächste offene Treffen und parallel die nächste Vorstandssitzung im Gasthaus Bayer Sepple (Marktplatz 18) in Waldkirch statt. Neben den Vereinsmitgliedern sind wie gewohnt ebenfalls alle anderen an der Computertruhe interessierten Menschen herzlich willkommen.

Tagesordnung:

  1. Verlesung des Protokolls des letzten Treffens
  2. Aktueller Stand der Prozessbeschreibung: Setup
  3. Aktueller Stand des neuen Ticket-Systems
  4. Stand: Raspberry Pi-Projekt zusammen mit dem Verein zur Förderung Sehbehinderter e. V. Waldkirch
  5. Erstellung einer Karte ähnlicher Projekte
  6. Potentielle Spende von KONSER OHG
  7. Aktueller Stand zur Planung des s’Fairle
  8. Computerecke im Bürgertreff Kollnau
  9. Sonstiges

Wir unterstützen den Offenen Brief „Public Money? Public Code!“ der „Free Software Foundation Europe“

Wir von der Computertruhe wissen, wie wichtig es ist, Freie Software einsetzen zu können. Ohne diese Möglichkeit hätte unser Projekt ungefähr 600 Rechner – das entspricht in etwa ⅔ aller verteilten Rechner – weniger an bedürftige Menschen und gemeinnützige Organisationen weitergeben können. Darum wurde der Verein Unterzeichner des folgenden Offenen Briefes „Public Money? Public Code!“ der Free Software Foundation Europe (FSFE).

Logo der Kampagne „Public Money? Public Code!“
CC BY-SA 4.0 Free Software Foundation Europe

Public Money? Public Code!

Die von unseren öffentlichen Verwaltungen angebotenen und genutzten digitalen Dienste sind die kritische Infrastruktur demokratischer Nationen des 21. Jahrhunderts. Um vertrauenswürdige Systeme zu etablieren, müssen öffentliche Stellen sicherstellen, dass sie die vollständige Kontrolle über die Software und die Computersysteme im Kern unserer staatlichen digitalen Infrastruktur haben. Doch im Moment ist dies aufgrund restriktiver Softwarelizenzen nur selten der Fall. Diese Softwarelizenzen:

  • Untersagen die Weitergabe und den Austausch von öffentlich finanziertem Code. Dies verhindert Zusammenarbeit zwischen öffentlichen Verwaltungen und behindert die weitere Entwicklung.
  • Fördern Monopole, indem sie den Wettbewerb behindern. Infolgedessen werden viele Verwaltungen von einer Handvoll Unternehmen abhängig.
  • Stellen eine Bedrohung für die Sicherheit unserer digitalen Infrastruktur dar, indem sie den Zugriff auf den Quellcode verbieten. Dies macht das Beheben von Hintertüren und Sicherheitslöchern extrem schwierig, wenn nicht gar unmöglich.

Wir brauchen Software, die den Austausch guter Ideen und Lösungen fördert. So können wir die IT-Dienste für Menschen überall in Europa verbessern. Wir brauchen Software, die Wahlfreiheit, Zugang und Wettbewerb garantiert. Wir brauchen Software, mit der öffentliche Verwaltungen die volle Kontrolle über ihre kritische digitale Infrastruktur zurückgewinnen und von einigen wenigen Unternehmen unabhängig werden und bleiben können. Deshalb rufen wir unsere Abgeordneten dazu auf, Freie Software/Open Source in öffentlichen Verwaltungen zu unterstützen, weil:

  • Freie Software/Open Source ein modernes öffentliches Gut ist, das es jedermann erlaubt, Anwendungen, die wir täglich einsetzen, frei zu verwenden, zu verstehen, zu teilen und zu verbessern.
  • Freie-Software- und Open-Source-Lizenzen Schutz vor einer Beschränkung auf Dienstleistungen bestimmter Unternehmen bieten, welche restriktive Lizenzen verwenden, um den Wettbewerb zu behindern.
  • Freie Software/Open Source sicherstellt, dass der Quellcode zugänglich ist, so dass Hintertüren und Sicherheitslücken behoben werden können, ohne von einem bestimmten Dienstleister abhängig zu sein.

Öffentliche Einrichtungen werden durch Steuern finanziert. Sie müssen sicherstellen, dass sie die Mittel so effizient wie möglich ausgeben. Wenn es sich um öffentliche Gelder handelt, sollte auch der Code öffentlich sein!

Deshalb rufen wir, die Unterzeichnerinnen, unsere Abgeordneten auf:

„Sorgen Sie für rechtliche Grundlagen, die es erfordern, dass öffentlich finanzierte Software, die für die öffentliche Verwaltung entwickelt wurde, unter einer Freie-Software- und Open-Source-Lizenz öffentlich zugänglich gemacht werden muss.“

Free Software Foundation Europe

Weitere Infos zu diesem Thema – u. a. ein hervorragendes, leicht verständliches Video – und selbstverständlich die Möglichkeit der Unterzeichnung dieses Offenen Briefes findet ihr auf der Kampagnen-Website der FSFE.

Aktive Helfer*innen in Lemgo gesucht

Wie ihr wisst, benötigen wir für das Projekt Computertruhe zur Verfügung gestellte Hardware-Spenden, aber selbstverständlich ebenso hilfsbereite Menschen, die diese gebrauchten Geräte wieder instandsetzen und sie dann an Bedürftige oder gemeinnützige Organisationen weiterleiten.

In der Alten Hansestadt Lemgo haben wir lediglich eine Handvoll Mitglieder und Helfer*innen, die sich um alle Schritte kümmern, die sich zwischen Erhalt und Auslieferung der Sachspenden befinden.

Derzeit kann sich unser kleines, aber tatkräftiges Team aufgrund dessen leider nur in unregelmäßigen Abständen alle paar Samstage in der Innenstadt treffen, um gespendete Computer anzunehmen, instand zu setzen und anschließend weiter zu verteilen. Daher wünscht es sich ehrenamtliche Unterstützung vor Ort.

Computerkenntnisse sind hierbei für die Mitarbeit hilfreich, bei etwaigen Wissenslücken hilft das Team jedoch selbstredend gerne weiter. So kann womöglich manch eine*r lernen, wie simpel es doch heutzutage ist, ein modernes GNU/Linux-System zu installieren. 😉

Tisch, auf und unter dem sich fein säuberlich platziert u. a. Desktops, Laptops und Drucker befinden.
Einige Computer, Drucker sowie weitere Hardware, die bereits für die Weitergabe vorbereitet wurden.

Wer sich eine Mitarbeit vorstellen kann und ggf. noch weitere Fragen dazu hat, kann sich gerne über unser Kontaktforumlar bei uns melden.

Veranstaltung „Seenotrettung im Mittelmeer“ von „halt!zusammen“ am 6. August

Bild des Flyers zur Veranstaltung „Seenotrettung im Mittelmeer“
Flyer zur Veranstaltung „Seenotrettung im Mittelmeer“ (PDF, 133 KB).

Das Waldkircher Bündnis halt!zusammen lädt am Dienstag, 6. August, um 19:00 Uhr zur öffentlichen Veranstaltung „Seenotrettung im Mittelmeer – Das geht auch uns an. Was können wir vor Ort tun?“ in den barrierefreien Gemeinderaum der evangelischen Kirche Waldkirch (Freiburger Straße 1) ein.

Immer ersten Teil des Abends geht es zusammen mit Ursula Wölker vom Kirchengemeinderat Waldkirch um die Resolution „Schicken wir ein Schiff“, die beim diesjährigen Deutschen Evangelischen Kirchentag eingereicht wurde.

Danach berichtet Ulrich von Kirchbach, Bürgermeister der Stadt Freiburg für Kultur, Jugend, Soziales und Integration, vom Freiburger Beschluss, dem Bündnis „Sichere Häfen“ der Bewegung Seebrücke beizutreten.

Und zuletzt stellt sich die Frage, welchen Beitrag die Stadt Waldkirch und deren Bürger*innen leisten können, um dem Sterben im Mittelmeer nicht länger tatenlos zusehen zu müssen.

Der Eintritt zur Veranstaltung ist kostenfrei, Spenden sind jedoch herzlich willkommen.