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„dm“-Kund*inn*en zeigen Herz – für Tiere und Nerds

Anlässlich der Spendenkampagne „Herz zeigen!“ konnten bundesweit die Kund*inn*en der dm-Drogeriemärkte in der Woche des bürgerschaftlichen Engagements vom 14. bis 22. September über die Höhe der Fördersumme für je zwei lokal engagierte Organisationen entscheiden.

Im dm-Markt in der Waldkircher Innenstadt standen der Verein Freundeskreis Schwarzwaldzoo e. V. und der Verein Computertruhe e. V. zur Wahl. Während sich der Freundeskreis Schwarzwaldzoo für den Erhalt, den Ausbau und die ökologisch sowie ökonomisch sinnvolle Weiterentwicklung des Schwarzwaldzoos Waldkirch einsetzt, setzt die Computertruhe ausgemusterte, gespendete Rechner und sonstige Hardware wieder instand und gibt diese kostenlos an bedürftige Menschen und gemeinnützige Organisationen weiter.

Mehr als die Hälfte der 478 Kund*inn*en, die an der Abstimmung teilnahmen, zeigten Herz für den Freundeskreis Schwarzwaldzoo, welcher sich dadurch über eine Fördersumme von 600 € freuen durfte. Bei der symbolischen Scheckübergabe am 12. Oktober bedankte sich Julia Fiedler, stellvertretende Vorsitzende der zweitplatzierten Computertruhe, strahlend bei Filialleiter Michael Böhler und den dm-Kund*inn*en für die tolle Unterstützung.

Julia Fiedler, stellvertretende Vorsitzende des Vereins „Computertruhe e. V.“, und Michael Böhler, Leiter der dm-Filiale in der Waldkircher Innenstadt. (Foto: Melanie Pfister, „dm-drogerie markt“)

Mit den 400 € Fördergeld wird der Verein Dinge anschaffen, die nur selten oder gar nicht gespendet, aber dringend benötigt werden. Darunter fallen u. a. WLAN-USB-Adapter, Kabel, Akkus, Toner/Tinte, Reinigungsmittel oder Tastaturaufkleber in diversen Sprachen.

„Herz zeigen!“ für die „Computertruhe“

dm HelferHerzen 2018 – Logo „Herz zeigen!“-SpendenpartnerIm Rahmen der offiziellen Woche des bürgerschaftlichen Engagements ist der Verein Computertruhe e. V. dieses Jahr Spendenpartner des dm-Drogeriemarkts in der Waldkircher Innenstadt (Lange Straße 28).

Vom 14. bis 22. September können Kund*inn*en und Interessierte bundesweit in den dm-Märkten jeweils zwischen zwei lokal engagierten Organisationen mit kleinen Herz-Kärtchen abstimmen. Das Ergebnis der Abstimmung entscheidet über die jeweilige Höhe der Fördersumme, mit der das Unternehmen die Spendenpartner unterstützen wird – jedoch wird keine der beiden Organisationen leer ausgehen. „Wir freuen uns, dass wir Spendenpartner der dm-Aktion „Herz zeigen!“ sein dürfen und hoffen, dass uns viele Menschen im Markt in der Lange Straße mit Ihrer Stimme unterstützen und durch die Aktion auf unseren Verein aufmerksam werden,“ sagt Julia Fiedler, stellvertretende Vorsitzende der Computertruhe. „Wer uns und unsere Arbeit persönlich kennenlernen möchte, hat übrigens am Mittwoch, 19. September, ab 20:00 Uhr im Gasthaus Bayer Sepple (Marktplatz 18) in Waldkirch wieder die Gelegenheit, bei unserem offenen Treffen vorbeizuschauen.“

Die Mitglieder des Vereins Computertruhe e. V. setzen in ihrer Freizeit ausgemusterte, gespendete Rechner und sonstige Hardware wieder instand und geben sie kostenlos an bedürftige Menschen wie auch an andere gemeinnützige Organisationen weiter.

Mit der Unterstützung durch die „Herz zeigen!“-Aktion möchten sie Dinge anschaffen, die nur selten oder gar nicht gespendet, aber dringend benötigt werden, z. B. WLAN-USB-Adapter, Kabel, Akkus, Toner/Tinte, Reinigungsmittel oder Tastaturaufkleber in diversen Sprachen.

„That belongs in a museum!“ – Dr. Henry Walton Jones, Jr.

Die Leute, die unsere Website regelmäßig besuchen, erinnern sich vielleicht daran, dass die Computertruhe schon die ein oder andere Sachspende erhalten hat, die nicht wirklich allzu viel mit Computern zu tun hat.

Kürzlich erhielten wir erneut einige sehr spezielle Spenden, die jedoch dieses Mal tatsächlich einen Bezug zur Welt der Informationstechnik hatten.

Beim ersten Stück, welches wir euch präsentieren möchten, handelt es sich um ein XO-1 (auch unter dem Namen 100-Dollar-Laptop bekannt) der Intitative One Laptop Per Child (OLPC). Dies ist ein robuster und insbesondere an die Bedürfnisse von Kindern angepasster Laptop für den Einsatz im Schulunterricht in Entwicklungs- und Schwellenländern. Trotz beeindruckender Technik und der Tatsache, dass das Gerät wohl nicht viel genutzt wurde, hatten wir hierfür keinen Bedarf. Und auch nach einem Aufruf auf Twitter, ob denn jemand Interesse an dem Gerät hätte, fand sich letztendlich niemand.

Das robuste „100-Dollar-Laptop“ der „One Laptop Per Child“-Initiative befand sich in einem ausgezeichnenten Zustand.

Ein weiteres Schmankerl war ein Alcatel Onetouch Fire E. Dies war eines der wenigen Smartphones im deutschsprachigen Raum, welches mit dem quelloffenen, freien und GNU/Linux-basierten Betriebssystem Firefox OS ausgestattet war. Wie man am Namen erkennen kann, war dieses System verwandt mit dem beliebten Webbrowser Mozilla Firefox und wurde ebenfalls von der Mozilla Corporation entwickelt. Unglücklicherweise wurden jedoch 2017 die Arbeiten am Betriebssystem vollständig eingestellt, was auch der Grund war, weshalb man das Smartphone nicht mehr wirklich nutzen konnte. Mangels regelmäßiger (Sicherheits-)Updates und eines nicht mehr zur Verfügung stehenden App Stores taugte das Gerät im Grunde genommen lediglich zum Telefonieren, SMS-Versand oder als Briefbeschwerer. 😢

Das „Alcatel Onetouch Fire E“ war eines der wenigen Smartphones, die mit dem Betriebssystem „Firefox OS“ ausgeliefert wurden, dessen Entwicklung 2017 leider eingestellt wurde.

Das letzte Gerät hört auf den Namen memory-8R und ist ein weit über 40 Jahre alter, aber noch funktionstüchtiger Taschenrechner des Herstellers CASIO aus dem Jahre 1975 – inklusive eines dicken Netzteils.

Ein „CASIO memory-8R“-Taschenrechner statt aus dem Jahr 1975.

Wir selbst hatten für die drei Goldstücke unglücklicherweise keine Verwendung und zum Entsorgen waren sie definitiv zu schade. Daher tat ich es einem der bekanntesten Archäologen der Welt gleich und sagte: „Das gehört in ein Museum!“ Also wurde kurzerhand beim Heinz Nixdorf MuseumsForum (HNF), dem größten Computermuseum der Welt, angefragt, ob sie die Geräte denn gerne in ihre Sammlung aufnehmen möchten. Und siehe da; letzte Woche erhielten wir ein Schreiben, in dem uns mitgeteilt wurde, dass die Kuratoren des Museums gerne alle drei Exponate in die Sammlung aufnehmen möchten. 🙌

Als wenn dies nicht schon genug wäre, erhielten wir diese Woche zusätzlich noch als kleines Dankeschön das Buch Heinz Nixdorf – Eine deutsche Karriere und zwei Eintrittskarten für das Museum in Paderborn. Das Buch sowie die Eintrittskarten möchten wir als Gesamtpaket unter all unseren Mitgliedern verlosen. Alle Interessent*inn*en, die sich bis zum kommenden Freitag, 6. Juli, 23:59 Uhr beim Vereinsvorstand melden, haben die Möglichkeit, an der Verlosung teilzunehmen. Der Rechtsweg ist natürlich ausgeschlossen. Viel Glück und ein schönes Wochenende.

Als kleines Dankeschön für die Spende haben wir eine Biographie über Heinz Nixdorf und Eintrittskarten für das HNF erhalten.

„Computertruhe e. V.“ bestätigt und erweitert Vorstandsteam

Am vergangenen Dienstagabend fand die diesjährige ordentliche Mitgliederversammlung des Vereins Computertruhe e. V. im Gasthaus Bayer Sepple in Waldkirch statt.

Ein wichtiger Punkt der Versammlung war der Tätigkeitsbericht des seit der Vereinsgründung 2016 amtierenden Vorstandes. So erfuhren die teilnehmenden Mitglieder und Gäste, dass im Jahr 2017 insgesamt 244 und in diesem Jahr bereits 100 Computer instand gesetzt und an bedürftige Menschen und gemeinnützige Organisationen weitergegeben werden konnten. Seit dem Start des Projekts im April 2015 konnten somit schon über 500 Rechner vorwiegend im Landkreis Emmendingen, im Stadtgebiet Freiburg und rund um die Außenstelle in Lemgo, Nordrhein-Westfalen, verteilt werden.

Ergänzend hatte die Computertruhe zu öffentlichen Informationsveranstaltungen eingeladen: Bei der ersten Veranstaltung 2017 ging es um die Vorstellung des Vereins und dessen Arbeit, Freie Software und sichere Instant Messenger. Beim Workshop Spielerisches Programmieren für Kids im März 2018 hatten Waldkircher Schüler*innen viel Spaß daran, in die Welt der Programmierung einzusteigen.

Ende 2017 konnte endlich auch der lang ersehnte Lagerraum gefunden und angemietet werden. Um diesen sowie weitere Vereinsausgaben finanzieren zu können, hatte der Vorstand der Computertruhe mehrere Spendenkampagnen gestartet und sich um Fördergelder beworben. Im Juni diesen Jahres wurden diese Bemühungen mit einem Gewinn bei der Google.org Impact Challenge 2018 belohnt.

Im Anschluss an den Tätigkeitsbericht des Vorstands stellte der Schatzmeister Clemens Fiedler den Kassenbericht für das Geschäftsjahr 2017 und das bisherige Geschäftsjahr 2018 vor. Der Kassenprüfer bescheinigte ihm eine sehr ordentliche Kassenführung und empfahl der Mitgliederversammlung die Entlastung des Schatzmeisters. Die Versammlung entlastete den amtierenden Vorstand einstimmig und schritt im Anschluss zur Wahl des neuen Vorstandteams.

In ihren Ämtern bestätigt wurden der Vorsitzende Marco Rosenthal (39), Informatiker aus Gutach im Breisgau, die stellvertretende Vorsitzende Julia Fiedler (33), Fachlehrerin aus Emmendingen, der Schatzmeister Clemens Fiedler (33), Informatiker aus Emmendingen sowie die beiden Beisitzenden Annette Linder (34), Physiotherapeutin und ErgoPhysConsult aus Gutach im Breisgau und André Martens (47), Informatiker und Betriebsratsvorsitzender aus Denzlingen. Verstärkt wird das Vorstandsteam durch einen dritten Beisitzenden in Person von Basel Kridli (24), Programmierer aus Kenzingen.

Der neu gewählte Vorstand freut sich auf die kommende Amtsperiode und bedankt sich herzlich bei allen Mitgliedern und Unterstützer*innen für das entgegengebrachte Vertrauen.

Foto aller Vorstandsmitglieder des Vereins „Computertruhe e. V.“.

Der neue Vorstand der „Computertruhe“. V. l. n. r.: Basel Kridli, André Martens, Clemens Fiedler, Julia Fiedler, Annette Linder, Marco Rosenthal (CC0 1.0).

Um finanzielle Hürden abzubauen, beschloss die Mitgliederversammlung am Ende einstimmig, zukünftig einen ermäßigten Mitgliedsbeitrag von 12 € pro Jahr für bedürftige Menschen anzubieten, die gerne Mitglied bei der Computertruhe werden möchten.

Kennenlernen kann man die aktiven Vereinsmitglieder und ihre Arbeit bei den monatlichen offenen Treffen an jedem dritten Mittwoch im Monat ab 20:00 Uhr im Gasthaus Bayer Sepple in Waldkirch. Weitere Informationen finden sich auf der Vereinswebsite unter https://computertruhe.de.

„Computertruhe“ unterstützt „Refugees Online“ mit Netzwerk-Hardware

Wir erhalten nebst gebrauchten Computern, Monitoren oder Druckern häufig auch Hardware-Komponenten gespendet, für die in der Regel keine direkten Anfragen existieren. Darunter befinden sich bspw. Webcams, externe Festplatten oder Tintenpatronen. Wir bieten diese Dinge deshalb auf der Angebotsseite unserer Website an und nicht selten finden sie dadurch ein neues Zuhause.

Im Laufe der Zeit haben sich jedoch mehrere Netzwerkgeräte, wie dLAN-Adapter oder Ethernet-Switches, bei uns angesammelt, für die schon seit längerer Zeit keine Nachfrage vorhanden war. Daher freuen wir uns umso mehr, dass nun die Computertruhe mit diesen Geräten den ebenfalls gemeinnützigen und ehrenamtlichen Verein Refugees Online e. V. unterstützen konnte, der ähnliche Ziele verfolgt wie wir.

Logo des Vereins „Refugees Online e. V.“Der Verein entstand im Dezember 2014 aus einer privaten Intiative heraus, die sich zum Ziel gesetzt hat, Flüchtlingsunterkünfte mit einem kostenfreien Internetzugang und Computern zu versorgen. Die Menschen dort sollen v. a. die Möglichkeit erlangen, den Kontakt mit ihren Familien aufrechtzuerhalten und einen Zugang zu den Informationen des WWW zu bekommen.

Refugees Online betreut derzeit mehr als 190 Projekte und stellt in 160 Gemeinschaftsunterkünften für geflüchtete Menschen WLANs zur Verfügung. Seit mehreren Jahren besteht außerdem eine enge Zusammenarbeit mit dem Verein Asylplus e. V. , welcher Asylbewerber und anerkannte Flüchtlinge beim computergestützten Erlernen der deutschen Sprache und dem Erwerb integrationsfördernder Kompetenzen unterstützt.

Helfer*innen gesucht: Transport von ausgemusterten Bildschirmen des „BER“ von Berlin ins Breisgau. Lust auf einen sozialen Roadtrip?! – Update

Wie sehr das Internet Menschen, Orte und Ereignisse zusammenbringt, wird uns gerade wieder sehr bewusst. Kürzlich wurde berichtet, dass auf dem zukünftigen Flughafen Berlin Brandenburg mehrere hundert Bildschirme ausgetauscht werden müssen (Berliner Zeitung vom 15. März 2018: Flughafen BER reißt 750 Monitore wieder raus; invidis vom 15. März 2018: End of Life – 750 FIDS-Displays müssen ersetzt werden). Grund hierfür sind u. a. der sechsjährige Dauerbetrieb, Inkompatibilitäten mit der neuen Software, aber auch weitere (Um)baumaßnahmen.

Abflughalle des BER (Fridolin freudenfett (Peter Kuley), CC BY-SA 3.0)

Neben den Großdisplays, von denen die noch funktionsfähigen an die anderen Berliner Flughäfen Tegel und Schönefeld übergeben werden, müssen auch hunderte kleinere Monitore (24″ bis 27″) erneuert werden. Diese waren – im Gegensatz zu den Großdisplays – bislang kaum in Betrieb. Da diese durch die Verbauung kleinere Schäden an den Gehäusen aufweisen und von Betreiberseite ein Abverkauf nicht zustande kam, sollten diese nun verschrottet werden. Nun hat uns eine sozial engagierte Mitarbeiterin des BER-Untersuchungsausschusses kontaktiert und uns 300 dieser Displays angeboten.

Blick auf Check-in-Schalter (Muns, CC BY-SA 3.0)

Da nun BER-typisch alles sehr schnell vonstattengehen muss, brauchen wir dringend Unterstützung bei folgenden Punkten:

  • Demontage, Verpackung und Abholung der Displays in Berlin: Wir suchen Helfer*innen, die die Bildschirme vor Ort unter Aufsicht der Flughafentechnik fachgerecht ausbauen und verpacken. Passendes Werkzeug, Helme und Schutzkleidung sind mitzubringen.
  • Verpackungsmaterial: Kartons, Luftpolsterfolie, Verpackungschips aus Maisstärke …
  • Transportfahrzeug/e: Kleintransporter oder LKW mit 14 bis 18 m³ Ladevolumen, mit dem a) die Bildschirme am Flughafen abgeholt und dann b) von Berlin ins schöne Breisgau nach Waldkirch transportiert werden können. a) und b) müssen nicht zwingend an einem Tag erfolgen.
  • Person/en, die das Transportfahrzeug fährt/fahren: Je nach Fahrzeugtyp ist ein entsprechender Führerschein erforderlich.
  • Entgegennahme der Displays in Waldkirch: Selbstverständlich sind auch Helfer*innen willkommen, die uns beim Einlagern der Bildschirme in unseren Lagerraum (4. Stock, kein Aufzug) helfen.
  • Ca. 250 Monitorständer mit Befestigungsmöglichkeiten nach VESA MIS-D 100 C: Die meisten Displays sind an speziellen Wand- oder Deckenhalterungen montiert. Uns wurde jedoch versichert, dass sie mit Ständern gemäß VESA MIS-D 100 C kombiniert werden können. Da die Monitore mit 24″ bis 27″ eine schöne Größe und dadurch auch ein etwas höheres Gewicht haben, sollten die Monitorständer möglichst nicht zu leicht sein und über eine große Standfläche verfügen.

Termin: Die besagten Bildschirme sollen in der KW 15 oder 16 (9. bis 22. April) demontiert werden – der genaue Tag wird uns noch von der Technikleitstelle mitgeteilt. An diesem Tag müssen die Displays zwingend auch am Flughafen abgeholt werden, sonst werden sie verschrottet. Der Transport nach Waldkirch muss selbstverständlich nicht am gleichen Tag erfolgen. Je nachdem, wer wann mit welchem Fahrzeug die Hardware transportiert, wäre auch noch ein Abstecher zu unserer Außenstelle nach Lemgo möglich, um dort ein paar Bildschirme auszuladen.

Alle Helfer*innen – egal ob Vereinsmitglieder oder nicht – sind während der Aktion über unsere Vereinshaftpflicht versichert. Falls uns jemand ein privates Transportfahrzeug zur Verfügung stellen kann, tragen wir als Verein selbstverständlich die Spritkosten.

Wer uns also bei unserem sozialen Roadtrip quer durch die Republik von Berlin ins Breisgau unterstützen möchte, nimmt möglichst schnell Kontakt mit uns auf.

Herzlichen Dank im Voraus.

Nachtrag vom 02. April 2018

Der Abholtermin der Displays vom BER hat sich auf den 1. April 2019 verschoben. 😉

Ehrenamtliche Helfer*innen im Raum Waldkirch, Emmendingen und Freiburg gesucht

Als die Computertruhe vor knapp drei Jahren das Licht der Welt erblickte, hätten deren Gründer*innen nie damit gerechnet, dass sie bis heute über 500 Computer an bedürftige Mitmenschen verteilt haben würden. Und die Nachfrage reißt nicht ab! Allein zum jetzigen Zeitpunkt existieren annähernd 100 offene Anfragen, die es zu bearbeiten gilt.

Deshalb würden wir uns riesig darüber freuen, wenn wir Menschen im Breisgau finden könnten, die unsere Arbeit zu schätzen wissen und gerne unser aktives Team bei den folgenden beiden Aufgabenbereiche ehrenamtlich unterstützen möchten. Eine Mitgliedschaft im Verein wird hierbei übrigens nicht vorausgesetzt.

Kennenlernen kann man uns am Einfachsten auf unseren offenen Treffen in Waldkirch (Gasthaus Bayer Sepple, Marktplatz 18), die jeden dritten Mittwoch im Monat stattfinden. Die genauen Termine finden sich in unserem Kalender.

Einsammeln von Hardware-Spenden

Das Projekt Computertruhe steht und fällt mit den zur Verfügung gestellten Hardware-Spenden. Ohne gebrauchte PCs, Monitore etc. können wir bedürftigen Menschen nicht helfen.

Momentan haben wir im Raum Waldkirch, Emmendingen und Freiburg lediglich eine Handvoll Mitglieder, die sich um alle Schritte kümmern, die sich zwischen Erhalt und Auslieferung der Hardware-Spenden befinden. Daher suchen wir ehrenamtliche Unterstützung für die Abholung und ggf. kurzfristige Lagerung von Sachspenden im Raum Waldkirch, Emmendingen und/oder Freiburg.

Hierfür sind keinerlei Computerkenntnisse notwendig. Die Entscheidung, ob Spenden angenommen werden oder nicht, kann wie bisher durch die aktiven Mitglieder erfolgen.

Für die Abholung der Hardware-Spenden ist hingegen ein Fahrzeug obligatorisch. Anfallende Fahrtkosten können erstattet oder dem Verein als Spende überlassen werden.

Die uns unterstützende Person ist außerdem über die Haftpflichtversicherung des Vereins mitversichert.

Auslieferung gebrauchter Computer

Bedürftige Menschen, die gerne einen gebrauchten, von uns instandgesetzen Computer erhalten möchten, haben nicht immer die Möglichkeit diesen auch bei unseren aktiven Mitglieder abzuholen. Darum ist es unabdingbar, dass der Verein manche Geräte ausliefert.

Momentan haben wir im Raum Waldkirch, Emmendingen und Freiburg lediglich eine Handvoll Mitglieder, die sich um alle Schritte kümmern, die sich zwischen Erhalt und Auslieferung der Hardware-Spenden befinden. Daher suchen wir ehrenamtliche Unterstützung für die Auslierfung und ggf. kurzfristige Lagerung von Sachspenden im Raum Waldkirch, Emmendingen und/oder Freiburg.

Hierfür sind minimale Computerkenntnisse notwendig. Wir bauen die Rechner in der Regel vor Ort auf und geben der/dem neuen Besitzer*in eine kleine Einführung in das System. Vor allem bei den mit Linux bestückten Computern gilt es eine eventuelle Hemmschwelle zu senken. Allerdings geht es hier tatsächlich nur um die Sicht des Anwenders und es genügt, die wichtigsten Programme und Einstellungsmöglichkeiten zu erläutern.

Da wir v. a. Menschen mit wenig Geld und geflüchteten Menschen helfen, sind Berührungsängste fehl am Platz. Man sollte offen sein für andere Kulturen und etwas Geduld mitbringen, falls sprachliche Barrieren existieren. Nicht selten wird dies einem mit netten Gesprächen bei leckerem Kaffee und Kuchen gedankt. 😉

Für die Auslieferung der Computer ist zudem ein Fahrzeug obligatorisch. Anfallende Fahrtkosten können erstattet oder dem Verein als Spende überlassen werden.

Die uns unterstützende Person ist außerdem über die Haftpflichtversicherung des Vereins mitversichert.

Lagermiete für 2018 in trockenen Tüchern

Wir freuen uns ungemein darüber, dass wir es dank großzügiger Spender*innen in relativ kurzer Zeit geschafft haben, die Miete für unser Lager in Waldkirch für das komplette Jahr 2018 zu erhalten.

Es ist eine wahre Erleichterung für uns, dass wir die sich im Moment dort befindlichen Monitore, Desktop-PCs und mehrere Kisten voller Tastaturen, Mäuse (60 Stück!) und unzähliger Kabel nicht mehr bei unseren Vereinsmitgliedern privat unterbringen müssen. Vor allem auch deshalb, weil sich demnächst über 20 weitere Desktops und voraussichtlich ebenso viele Bildschirme dazugesellen werden. 🙂

? Nochmals herzlichen Dank für eure Unterstützung! ?

Spendenaktion des Vereins „Computertruhe e. V.“ für den Erhalt seines Lagers in Waldkirch

Seit April 2015 konnte die Computertruhe knapp 450 bedürftige Menschen mit kostenlosen Rechnern ausstatten und dadurch deren Teilhabe am digitalen und gesellschaftlichen Leben verbessern oder erst ermöglichen. Geleistet wurde und wird diese Arbeit mit viel Herzblut von einer guten Handvoll aktiver Vereinsmitglieder – ehrenamtlich in ihrer Freizeit und in privaten Räumen.

Gerade das Lagern und Reparieren der Rechner in der eigenen Wohnung stellte von Anfang an und insbesondere nach der Annahme größerer Hardwarespenden eine große Herausforderung und zunehmend auch eine Belastung für die persönliche Wohnsituation dar. Umso größer war die Freude, als dem Verein Computertruhe e. V. nach langer und intensiver Suche im Sommer 2017 ein geeigneter Lagerraum angeboten wurde.

Der gemeinnützige Verein finanziert sich ausschließlich aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden, die jedoch nur laufende Kosten, wie Versicherung und Kontoführung sowie Ersatzteile für PCs, abdecken. Da die gespendeten Computer – aus rechtlichen Gründen – nur kostenlos weitergegeben werden dürfen, hat der Verein keine weiteren Einnahmen. Daher hat er bei der Stadt Waldkirch einen Antrag auf Mietzuschuss für den neuen Lagerraum gestellt. Unglücklicherweise wurde der Antrag vom Gemeinderat jedoch knapp abgelehnt. Deshalb hat der Verein Computertruhe e. V. nun eine Spendenkampagne bei der Spendenplattform betterplace.org gestartet. Damit erhofft er sich, die Mietkosten für das kommende Jahr 2018 zu sichern.

Wer den Verein mit einer Spende unterstützen möchte, findet auf seiner Website unter https://computertruhe.de/spenden/ das Formular zur aktuellen Spendenkampagne sowie weitere Hinweise zu Geld- und Sachspenden. Auch kleine Beträge leisten einen wertvollen Beitrag dazu, dass der Verein weiterhin bedürftige Menschen mit Computern ausstatten kann.

Das kontinuierliche „Raum-Zeit-Geld-Problem“

Seit April 2015 konnten wir knapp 450 bedürftige Menschen mit kostenlosen Rechnern ausstatten und dadurch deren Teilhabe am digitalen und gesellschaftlichen Leben verbessern oder erst ermöglichen. Geleistet wurde und wird diese Arbeit mit viel Herzblut von einer guten Handvoll aktiver Vereinsmitglieder – ehrenamtlich in der Freizeit und in privaten Räumen.

Gerade das Lagern und Reparieren der Rechner in der eigenen Wohnung stellte von Anfang an und insbesondere nach der Annahme größerer Hardwarespenden eine große Herausforderung und zunehmend auch eine Belastung für die persönliche Wohnsituation dar. Umso größer war für uns die Freude, als wir nach langer und intensiver Suche im Sommer 2017 endlich einen geeigneten Lagerraum gefunden hatten. Da sich unser gemeinnütziger Verein ausschließlich aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden finanziert, die Computer – auch aus rechtlichen Gründen – nur kostenlos weitergegeben werden und gewisse vereinstypische Ausgaben, wie z. B. für die Haftpflichtversicherung und Kontoführung, den Druck von Infomaterialien und unterschiedlichen Bedarf für die Instandsetzung der Rechner, bestehen, stellten wir bei der Stadt Waldkirch einen Antrag auf Mietzuschuss für unseren Lagerraum.

Konkret wurde die Übernahme der monatlichen Mietkosten von 60 € für einen Zeitraum von 2 Jahren ab 2018 beantragt. Es handelte sich demnach um einen Betrag von 1.440 €. Die Kosten für die Kaution sowie für drei Monatsmieten für den Zeitraum 1. Oktober bis 31. Dezember 2017 konnten wir durch eine erfolgreiche Spendenkampagne über betterplace.org selbst generieren. An dieser Stelle nochmals vielen herzlichen Dank an all unsere Unterstützer*innen!

Unseren Zuschussantrag an die Stadt Waldkirch ließen wir allen Fraktionen im Gemeinderat und Oberbürgermeister Götzmann im August 2017 zukommen. Zudem stellte unsere Beisitzerin im Vorstand, Annette Linder, bei der Sitzung des Verwaltungs- und Sozialausschusses am 20. September und bei der Sitzung des Gemeinderats am 27. September das Anliegen des Computertruhe e. V. kurz persönlich vor und bot so die Gelegenheit für konkrete Rückfragen.

Leider wurde unser Zuschussantrag knapp (13 Gegenstimmen, 12 Ja-Stimmen) vom Gemeinderat am 21. November in der Beratung zum Haushaltsplanentwurf 2018 abgelehnt. Den Gemeinderatsmitgliedern, die innerhalb ihrer Fraktionen Überzeugungsarbeit für unseren Antrag geleistet und diesem zusgestimmt haben, danken wir herzlich. Für uns ist selbstverständlich auch nachvollziehbar, dass nicht jeder Antrag auf finanzielle Unterstützung für gemeinnützige Zwecke durch die Stadt Waldkirch – möge er sozial und persönlich noch so gerechtfertigt erscheinen – genehmigt werden kann.

Über die Ablehnung unseres Antrags sind wir dennoch enttäuscht. Insbesondere, da diese unser schon als gelöst scheinendes „Raum-Zeit-Geld-Problem“ wieder akut werden lässt und uns schlichtweg gesagt von unserer eigentlichen Vereinstätigkeit abhält. Aber auch, weil die Argumente für die Ablehnung für uns nicht schlüssig sind und in einem kurzen Gespräch auf Augenhöhe hätten ausgeräumt werden können. Deshalb möchten wir hier auf die von der Stadt Waldkirch aufgeführten Gründe für die Ablehnung unseres Zuschussantrags eingehen.

Die Leistungen des Vereins kommen nicht nur Menschen der Stadt Waldkirch zugute.

Zitat aus der Ablehung des Zuschussantrags:

„Der Verein ist allerdings nicht nur in Waldkirch, sondern im gesamten Landkreis und bis nach Freiburg aktiv. Die Leistungen des Vereins kommen somit zwar einer Vielzahl an Menschen aus einem großen Einzugsgebiet zugute.“

Gegenargument:

Laut § 57, Abs. 1 des Bürgerlichen Gesetzbuchs gehört der Vereinssitz zu den Mindesterfordernissen an die Satzung eines eingetragenen Vereins. Der Sitz muss sich in Deutschland befinden, ist im Grundsatz frei bestimmbar und die gewählte Gemeinde muss klar benannt werden (d. h. es ist nicht möglich, beispielsweise einen Landkreis oder ein Bundesland als Vereinssitz einzutragen). Vorausgesetzt wird zudem, dass der Verein an seinem gewählten Sitz aktiv ist. Der Vereinssitz bestimmt neben den gerichtlichen auch die behördlichen Zuständigkeiten, begrenzt jedoch nicht dessen Wirkungsgebiet (siehe Leitfaden zum Vereinsrecht des Bundesjustizministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz).

Wir haben Waldkirch als unseren Vereinssitz gewählt, da unsere Mitglieder überwiegend in Waldkirch und den umliegenden Gemeinden wohnen und wir auch vorrangig hier in der Region aktiv sind. Zudem entstand die Idee zur Computertruhe im Rahmen des Netzwerks Flüchtlinge Waldkirch und die Zusammenarbeit mit den anderen „Netzwerker*inne*n“ setzt bis heute wertvolle Synergieeffekte für alle Seiten frei.

Aufgrund der durch den Vereinssitz gegebenen behördlichen Zuständigkeit und unserem Engangement hier vor Ort haben wir unseren Zuschussantrag an die Gemeinde Waldkirch gestellt.

Dass wir mit unserer Arbeit nicht nur bedürftige Menschen in Waldkirch, sondern auch in den umliegenden Gemeinden unterstützen, ist unser Verständnis von Gleichbehandlung und Gemeinnützigkeit und deckt sich mit § 52, Abs. 1 der Abgabenordnung. Unsere Hardwarespender*innen stammen aus der gesamten Region und teilweise auch aus anderen Bundesländern und wir haben die Kapazität dazu, auch Menschen außerhalb Waldkirchs, mit Computern zu versorgen. Es besteht demnach kein Anlass dazu, unser Wirkungsgebiet künstlich räumlich auf Waldkirch zu beschränken und den Personenkreis, dem die Förderung zugute kommt, dadurch abzuschließen. Auch andere gemeinnützige Vereine, die durch kommunale Gelder unterstützt werden, wie z. B. Sportvereine, Kleiderläden oder Beratungsstellen, sind ebenfalls nicht auf in der Gemeinde wohnhafte Personen begrenzt.

Die Leistungen des Vereins werden kostenlos abgegeben.

Zitat aus der Ablehung des Zuschussantrags:

„Da der Verein die Geräte und Leistungen jedoch kostenlos abgibt, widerspricht dies dem Grundsatz des vorrangigen Einsatzes privater Mittel vor öffentlichen Mitteln.“

Gegenargument:

Wir Vereinsmitglieder setzen bereits immense private Mittel ein: Ungezählte Stunden ehrenamtlicher Arbeitszeit, Gelder in Form von Mitgliedsbeiträgen, Stromkosten etc. – sowie natürlich unsere privaten Räumlichkeiten zur Lagerung. Wenn unsere Einnahmen aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen ausreichen würden, um unseren Lagerraum zu finanzieren, hätten wir sicherlich keine öffentlichen Mittel hierfür beantragt.

Das Subsidiaritätsprinzip ist eine wichtige Säule unserer Gesellschaft. Gemäß unserer Satzung geben wir entsprechend § 52 und § 53 der Abgabenordnung die von uns instandgesetzte Computerhardware nur an bedürftige Personen und an andere gemeinnützige Organisationen ab. Privatpersonen weisen uns ihre Berechtigung beispielsweise mit ihrem aktuellen Leistungsbescheid über Arbeitslosengeld II, Sozialgeld, Sozialhilfe, über Leistungen gemäß des Asylbewerberleistungsgesetzes oder mit ihrer aktuellen Aufenthaltserlaubnis als Asylbewerber*in nach. Dadurch belegen uns unsere Empfänger*innen, dass sie bereits auf staatliche Unterstützung angewiesen sind und dies durch die zuständigen Behörden geprüft wurde. Sie verfügen demnach nicht über ausreichend private Mittel und beziehen bereits öffentliche Mittel.

Zitat aus der Ablehung des Zuschussantrags:

„Da der Verein jedoch sämtliche Leistungen kostenlos abgibt und somit auf eine alternative und auch naheliegende Finanzierung der Mietkosten verzichtet, empfiehlt die Verwaltung, den Zuschussantrag abzulehnen.“

Gegenargument:

Die Idee, von den Empfänger*inne*n unserer Rechner einen kleinen (symbolischen) Geldbetrag zu verlangen, um damit u. a. die Raummiete zu finanzieren, wurde innerhalb des Vorstands und auch auf unseren öffentlichen monatlichen Vorstandssitzungen bereits mehrfach erörtert. Ergänzend haben wir uns ausführlich von einem Steuerfachanwalt und -berater sowie einem Rechtsanwalt der Stiftung Deutsches Ehrenamt e. V. beraten lassen. Von beiden Experten wurde uns aus folgenden Gründen davon abgeraten:

  • Würden wir die Geräte verkaufen, so würden wir der gesetzlichen Gewährleistung unterliegen. So lange wir die Geräte verschenken, müssen wir keine Gewährleistung für diese geben, d. h. unsere Empfänger*innen können keine rechtlichen Ansprüche an uns stellen, sollte eines der ausgelieferten Geräte plötzlich nicht mehr funktionieren. Zudem haften wir dadurch nicht für Schäden, die ggf. durch die Geräte entstehen könnten (ausgenommen, es liegt eine grobe Fahrlässigkeit bei der Instandsetzung unsererseits vor). Wir prüfen und reparieren die Hardware mit größter Sorgfalt. Dennoch handelt es sich um Gebrauchtware, bei der wir nicht jede einzelne Lötstelle auf den Platinen und jeden Kondensator bis ins Detail durchprüfen können. Unsere Empfänger*innen klären wir über diesen Umstand mündlich und schriftlich auf und sie bestätigen uns dies mit der Unterzeichnung einer Empfangsbestätigung für das jeweilige Gerät.
  • Durch den Verkauf der Rechner oder einzelner Komponenten wären die Kriterien eines wirtschaftlichen Geschäftsbetriebs erfüllt – unabhängig davon, ob dadurch Gewinne erzielt würden oder ob das Entgelt nur die Kosten decken oder sogar zu Verlusten führen würde. Da der Hauptzweck des Computertruhe e. V. die Weitergabe instandgesetzter Computer ist, wäre bei deren Verkauf der Zweck des Vereins rechtlich eindeutig auf einen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb ausgerichtet (siehe Leitfaden zum Vereinsrecht des Bundesjustizministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz). Wir wären kein „Idealverein“ mehr und würden zudem unsere Gemeinnützigkeit verlieren, da wir in Konkurrenz zu gewerblichen Anbietern, die aufgearbeitete Second-Hand-Rechner verkaufen, stehen würden.
  • Die Empfänger*innen zu einer „freiwilligen Spende“ in selbgewählter Höhe zu „verpflichten“ ist rechtlich ebenfalls nicht zulässig, da diese mit einem Verkauf gleichzusetzen wäre. Die Aberkennung der Gemeinnützigkeit wäre hier ebenso die Folge.
  • Der Verlust der Gemeinnützigkeit hätte für uns ernste Konsequenzen: Nicht nur unser öffentliches Ansehen sondern auch die Anzahl hochwertiger Hardwarespenden würde sich deutlich reduzieren, da insbesondere Firmen und Gemeinden, aber auch Privatpersonen nur gemeinnützige Einrichtungen unterstützen können oder möchten. Auch müsste unser geschäftsführender Vorstand in diesem Fall rechtliche Konsequenzen fürchten und mit seinem Privatvermögen beispielsweise für die Geldbeträge an Spenden und Mitgliedsbeiträge, die durch den Verein als steuerbefreit ausgewiesen wurden, haften.

Wie bereits geschrieben, haben wir vollstes Verständnis dafür, dass die Stadt Waldkirch nicht jeden Zuschussantrag bewilligen kann und wir freuen uns für alle anderen gemeinnützigen Einrichtungen, die im Jahr 2018 finanzielle Unterstützung erhalten werden.

Die detaillierte Auseinandersetzung mit den Ablehnungsgründen dient dazu, unser kontinuierliches „Raum-Zeit-Geld-Problem“ zu veranschaulichen und neue Lösungsstrategien zu entwickeln.

Fakt ist:

  • Ohne einen Lagerraum können wir unsere Vereinsarbeit nicht mehr im bisherigen Rahmen fortführen.
  • Durch unsere Mitgliedsbeträge für das Jahr 2018 können wir die Monatsmieten bis inklusive März 2018 selbst tragen. Falls sich für den Zeitraum danach keine alternative Finanzierung ergibt, werden wir den Lagerraum zum 01. April 2018 kündigen und räumen.
  • Wir sind nur eine handvoll Aktiver, die neben Beruf und Familie bereits viel Zeit in den Computertruhe e. V. investieren. Und wir machen das immer noch sehr sehr gerne! Was wir jedoch nicht haben, sind zusätzliche Ressourcen, um die Lagerräumlichkeiten privat zu finanzieren oder durch Aktionen wie Kuchenverkäufe, Altpapiersammlungen etc. Gelder hierfür einzunehmen.

Deshalb unsere Bitte um Unterstützung:

  • Auf betterplace.org haben wir eine neue Spendenkampagne zur Finanzierung unseres Lagers eingerichtet. Auch kleine Beträge leisten einen wertvollen Beitrag dazu, dass wir weiterhin bedürftige Menschen mit Computern ausstatten können.
  • Helft uns dabei, finanzielle Unterstützung von öffentlichen Stellen oder Stiftungen zu erhalten, indem ihr uns auf entsprechende Angebote aufmerksam macht und/oder uns bei der Bewerbung um diese unterstützt.

Vielen Dank!