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„Computertruhe“ gewinnt beim „FAIR ways Förderpreis 2018“ des „SC Freiburg“

Unter dem Motto „SC Freiburg – mehr als Fußball“ wurde am vergangenen Samstag der FAIR ways Förderpreis 2018 im Rahmen der Saisoneröffnung des SC Freiburg im Schwarzwald-Stadion verliehen. Mit insgesamt 60.000 € wurden 37 gemeinnützige Institutionen und Projekte aus der Region bedacht, um deren gesellschaftliches Engagement in den Bereichen Bildung, Bewegung, Umwelt und Solidarität auch weiterhin zu stärken und zu ermöglichen.

Der gemeinnützige Waldkircher Verein Computertruhe durfte sich in der Kategorie „Solidarität“ über ein Preisgeld von 500 € freuen. Die Mitglieder der Computertruhe setzen in ihrer Freizeit gespendete Hardware wieder instand und geben diese kostenlos an bedürftige Menschen und andere gemeinnützige Einrichtungen weiter.

„Neben der tollen finanziellen Unterstützung ist für uns auch die Vernetzung mit den Aktiven der anderen Projekte und die öffentliche Wirkung des FAIR ways Förderpreises ein großer Gewinn,“ resümierten Marco Rosenthal und Annette Linder aus dem Vorstandsteam des Vereins, welche den Preis strahlend entgegen nahmen. „Denn nur, wenn Menschen, die ihre gebrauchten Rechner für einen guten Zweck spenden möchten und gleichzeitig diejenigen, die dringend einen Computer benötigen, uns kennen und kontaktieren, können wir mit alter Hardware neue Perspektiven schaffen. Die gewonnen 500 € helfen uns dabei, unsere laufenden Vereinskosten zu decken und in die Öffentlichkeitsarbeit zu  investieren.“

Marco Rosenthal und Annette Linder aus dem Vorstandsteam der „Computertruhe“ nahmen den Preis stellvertretend für den Verein entgegen.

Dass auch „kleine“ Vereine Großes leisten können, zeigte sich beim anschließenden 3:1 Sieg im Jubiläumsspiel der Traditionself des SC Freiburg gegen die des FC Bayern München, zu welchem die FAIR ways-Preisträger*innen eingeladen waren.

„Computertruhe e. V.“ gewinnt 20.000 Euro bei der „Google.org Impact Challenge 2018“

Kleine Taten können großes Bewirken. Unter diesem Motto wurden am vergangenen Donnerstagabend in Berlin die Sieger der diesjährigen Google.org Impact Challenge 2018, die innovative Ideen in Vereinen und gemeinnützigen Organisationen sucht und fördert, gekürt.

In den letzten sechs Monaten reichten über 2.500 gemeinnützige Organisationen aus dem gesamten Bundesgebiet ihre Projektideen ein, wovon zehn Leuchtturm-Projekte und 100 Lokale Projekte von einer Jury ins Finale gewählt wurden. Diese Finalisten hatten die Chance, Fördergelder in Höhe von insgesamt fünf Millionen Euro zu erhalten.

Der Waldkircher Verein Computertruhe e. V. befand sich in der Kategorie Lokale Projekte ebenfalls unter den Finalisten und warb in den vergangenen drei Wochen intensiv um Stimmen beim Online-Voting, um eine Förderung von 20.000 Euro zu gewinnen. Da es keine Zwischenstandsmeldungen darüber gab, wie viele Stimmen nun schon für welches Projekt abgegeben worden waren, blieb die spannende Frage, ob die Computertruhe zu den 50 Organisationen mit den meisten Stimmen und somit zu den Preisträgern gehören würde, bis zur Preisverleihung offen. „Als dann bekannt gegeben wurde, dass wir zu den Gewinnern gehören, konnten wir es im ersten Moment gar nicht fassen“, so Annette Linder, die zusammen mit ihrem Vorstandskollegen Marco Rosenthal zur Preisverleihung nach Berlin gereist war. „Neben der herausragenden finanziellen Unterstützung haben wir durch die Teilnahme an diesem Wettbewerb auch an Bekanntheit gewonnen, Sachspenden und ehrenamtliche Hilfsangebote erhalten und konnten uns mit den Aktiven anderer Projekte vernetzen“, freut sich Marco Rosenthal.

Annette Linder und Marco Rosenthal freuen sich über den Gewinn von 20.000 Euro für die „Computertruhe“.

Mit dem Preisgeld möchte der Verein unter anderem Menschen, die von der Idee des Projekts begeistert sind, dabei unterstützen, auch in anderen Orten Deutschlands eine Computertruhe zu eröffnen.


Die Mitglieder des gemeinnützigen Vereins Computertruhe e. V. setzen in ihrer Freizeit gespendete Rechner und sonstige Hardware wieder instand und geben sie kostenlos an bedürftige Menschen weiter. In den vergangenen drei Jahren konnten sie so ausgehend von den Standorten in Waldkirch und Lemgo bereits über 500 Geräte an glückliche, neue Besitzer*innen übergeben.