Schlagwort-Archiv: DID

Vorankündigung zum 7. „DI.DAY“ an diesem Sonntag

Am 5. Juli werden wir von 14:00 Uhr bis 15:00 Uhr eine kleine Sprechstunde in Form einer Videokonferenz in unserem neuen Raum DI.DAY veranstalten. Hier könnt ihr uns zu all den von uns bisher veröffentlichten Artikeln rund um den Digital Independence Day Fragen stellen.

Außerdem wird es erneut DI.DAY-Veranstaltungen mit Beteiligung der Computertruhe in Augsburg und in Berlin geben.

Kommt vorbei, wir freuen uns auf euch.

Anstehende öffentliche Termine des Münchener Standortes

Für dem Standort München sind aktuell die folgenden öffentlichen Termine geplant:

Vorankündigung zum 6. „DI.DAY“ an diesem Wochenende

Am 6. DI.DAY wird es leider keinen Artikel über eine der von uns genutzten Programme und Plattformen geben. 😢 Falls ihr jedoch zufällig auf der Gulaschprogrammiernacht in Karlsruhe sein solltet, könnt ihr uns gerne dort besuchen und mit uns direkt zum Thema digitale Unabhängigkeit für Organisationen ins Gespräch kommen.

Außerdem wird es DI.DAY-Veranstaltungen mit Beteiligung der Computertruhe am heutigen Samstag in Aalen und am morgigen Sonntag in Augsburg geben. Beide Aktionen werden sich dabei rund um das Betriebssystem Linux drehen.

„Linux” Install Party in der „VHS Aalen“

Die Volkshochschule Aalen lädt am 6. Juni von 13:00 bis 17:00 Uhr gemeinsam mit dem Hackwerk und unserem Aalender Standort im Kontext des Digitalen Unabhängigkeitstages in den Räumlichkeiten des Torhauses (Gmünder Straße 9) in Aalen zu einer Linux Install Party ein.

Wir unterstützen euch dabei, unabhängig von unfreien Software-Systemen zu werden, z. B. indem wir beim Umstieg von Windows auf Linux helfen und/oder Open Source/Freie Software-Alternativen wie LibreOffice statt Microsoft Office vorstellen.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen und werden persönlich betreut. Wir freuen uns auf euch!

Weitere Informationen zum DI.DAY Aalen und zum Mitmachen finden sich auf unserer Wiki-Seite des SFZ Aalen.

Videokonferenzen mit „Senfcall“: Senf dazugeben, Daten behalten

2020: Die Computertruhe hat drei Standorte (Breisgau, Lemgo und Berlin) und ein komplett südbadisches Vorstandsteam, welches sich seit der Vereinsgründung 2016 ein Mal im Monat zum offenen Treffen mit Vorstandssitzung in einem Waldkircher Lokal trifft. Aufgrund der Corona-Pandemie verlegen wir unsere Treffen ab März 2020 kurzerhand von Waldkirch ins Web. Hierzu nutzen wir einen Jitsi-Server, der uns freundlicherweise von den Kolleg*innen unseres Partnervereins Computerwerk Darmstadt e. V. zur Verfügung gestellt wird.

2021: Corona bleibt in der Welt, wir mit unseren Vereinstreffen im Web und wechseln im Januar 2021 zum Videokonferenzsystem Senfcall. Das Projekt Senfcall wurde im Jahr 2020 von Studierenden im Umfeld des Computerwerk Darmstadt e. V. gestartet, um Videokonferenzen datensparsam, webbrowserbasiert, ohne zusätzliche Softwareinstallation, DSGVO-konform, kostenlos und auf der Grundlage von Open-Source-Software (BigBlueButton) anzubieten. Also genau das, was wir uns in der Computertruhe wünschen und benötigen, um jederzeit zuverlässig Videokonferenzen mit mehreren Dutzend Menschen durchführen zu können, um uns dezentral zu organisieren, neue Standorte zu gründen und im Juni 2021 unsere erste Online-Mitgliederversammlung abhalten zu können.

2026: Über unser eigenes Senfcall-Konto hosten wir seit 2021 mehrere Räume mit unterschiedlichen Zugangsberechtigungen und Teilnahmebedingungen. Im Schnitt vergeht in der Computertruhe keine Woche ohne eine Videokonferenz via Senfcall – ganz gleich ob vereinsintern zur Neumitgliederschulung, zur monatlichen Sprechstunde, für Standort- und Arbeitssitzungen oder auch mit externen Gästen bei unseren monatlichen offenen Treffen mit Vorstandssitzung und sonstigen Vernetzungsaktivitäten.

Alles bestens also. Oder? Genau das wollten wir von unseren aktiven Vereinsmitgliedern in einer kleinen Umfrage wissen, an der sich in dieser Woche 52 Mitglieder beteiligt haben. Davon waren 38 Personen (73 %) der Meinung, dass Senfcall für die Anwendungsbereiche in der Computertruhe genau so gut geeignet sei wie andere Videokonferenzsysteme und 11 Personen (21 %) gaben an, dass Senfcall sogar besser geeignet sei. 3 Umfrageteilnehmer*innen (6 %) wählten die Antwortoption „Keine Angabe“ und niemand (0 %) die Antwort, dass Senfcall schlechter geeignet sei als andere Videokonferenzsysteme.

Zudem dürfen wir diese positiven, aktuellen Nachrichten des Senfcall-Teams weitergeben: Das Projekt ist finanziell und technisch mit eigenen Servern solide und nachhaltig aufgestellt und ermöglicht so im Wochenhoch 600 Teilnehmer*innen gleichzeitig Videokonferenzen mit rund 250 Mbit/s Traffic. Es werden drei Dell R640 mit jeweils zwei CPUs mit 20-Kernen und Hyperthreading, 64 GB RAM und 10 Gbit/s Uplink betrieben (einer der Server ist dabei meist in Wartungsrotation). Die Server haben also noch Kapazitäten frei und freuen sich zusammen mit dem Senfcall-Team über weitere Nutzer*innen. Gerne gesehen sind natürlich auch Menschen, die direkt im Maschinenraum unterstützen möchten. Erfahrungen mit BigBlueButton und/oder Ansible sind von Vorteil aber kein Muss.

Fazit:

  • Videokonferenzen mit Senfcall funktionieren einfach, zuverlässig, kostenlos, datensparsam, webbrowserbasiert und auf der Basis Freier Software
  • Der Wechsel von Teams, Zoom etc. zu Senfcall ist denkbar einfach und benötigt keine große Umstellung oder Einarbeitungszeit. Und für alles weitere gibt es eine umfassende Hilfe-Seite.

Auf den Geschmack gekommen? Dann sehen und hören wir uns bei Senfcall!

Vorankündigung zum 5. „DI.DAY“ am kommenden Sonntag

Auch am 5. DI.DAY möchten wir wieder ein von uns im Verein genutztes Tool vorstellen und unsere Erfahrungen damit teilen. Unser Fokus liegt dabei insbesondere auf Menschen, die selbst für die IT eines kleinen Vereins, einer Aktivist*innengruppe oder einer losen Initiative verantwortlich sind und über einen Wechsel zu freier und demokratiefreundlicher Software nachdenken. Am 3. Mai setzen wir unsere Reihe mit dem Artikel „Videokonferenzen mit Senfcall: Senf dazugeben, Daten behalten“ fort.

Zudem könnt ihr an diesem Tag Computertruhe-Mitglieder bei folgenden DI.DAY-Aktionen antreffen:

„Linux Mint“ – unser Betriebssystem der Wahl inkl. Handbuch für Ein- und Umsteiger*innen

Unser Ziel ist es, Laptops und Desktoprechner hardware- und softwareseitig so aufzubereiten, dass diese noch mehrere Jahre von unseren Empfänger*innen sicher und für die üblichen, zeitgemäßen Anwendungen genutzt werden können. Dies bedeutet konkret: Die bis zu zehn Jahre alten Spendenrechner bei Bedarf mit RAM und SSD aufrüsten und ein der technischen Ausstattung entsprechendes Betriebssystem installieren, welches langfristig mit Sicherheits- und Funktionsupdates versorgt wird und auch von Anwender*innen ohne besondere IT-Kenntnisse oder Erfahrungen mit Linux-Systemen intuitiv und einfach bedient werden kann.

Als wir die Computertruhe 2015 starteten, kam häufig Ubuntu sowie bei leistungsschwächeren Geräten Lubuntu und Xubuntu zum Einsatz. Apple-Geräte erhalten wir bis heute nur extrem selten und statten diese, wenn möglich, mit einem aktuellen macOS oder einer passenden Linux-Distribution aus, sofern sich in den Geräten noch ein Intel-Prozessor befindet. Zudem wurden in der Vergangenheit auch Windows-Betriebsysteme installiert, wenn die Geräte hardwareseitig dafür ausgelegt waren und entsprechende Produktschlüssel mitgespendet wurden. Hinsichtlich der Linux-Betriebssysteme einigten wir uns im Laufe der Jahre auf Linux Mint in der Cinnamon-Edition, da diese Distribution in ihrer Anwenderfreundlichkeit unserer Meinung nach am besten für Computer-Einsteiger*innen und Windows-Umsteiger*innen geeignet ist. Um diesen den Start mit ihrem neuen Rechner zu erleichtern, erstellten wir 2022 unser Linux Mint – Handbuch der Computertruhe für Ein- und Umsteiger*innen, welches wir seitdem als PDF auf den aufbereiteten Rechnern ablegen und in der frisch aktualisierten Version auch auf unserer Website frei zum Download für alle anbieten. In diesem wird für Laien u. a. gut verständlich erklärt, wo auf dem Rechner was zu finden ist, wie das WLAN oder ein Drucker eingerichtet und Datensicherungen einfach erstellt werden können und wie die Installation neuer Programme und Softwareupdates funktioniert.

Aufgrund des für den 14. Oktober 2025 angekündigten Support-Endes für Windows 10 beschlossen wir, ab dem 1. Januar 2024 prinzipiell keine Rechner mehr mit Windows-Betriebssystemen auszugeben. Zum einen, weil für die meisten unserer Spendengeräte hardwareseitig kein Update auf Windows 11 möglich gewesen wäre und wir schließlich unseren Empfänger*innen ein für mehrere Jahre sicher nutzbares Gerät schenken möchten. Zum anderen, weil unser Herz nun einmal für Freie Software und die damit verbundenen Freiheiten und den Schutz der Privatsphäre schlägt, welcher mit einer Windows-Installation einfach nicht kompatibel ist.

Doch wie sehen das die Menschen, die die mit Linux Mint und entsprechender Anwendungssoftware (Firefox, LibreOffice, VLC media player, Thunderbird, …) ausgestatteten Laptops und Desktoprechner von uns erhalten?

Seit August 2022 erhalten unsere Empfänger*innen im Nachgang einen Link zu einer anonymisierten Umfrage, an welcher sie freiwillig teilnehmen können. Die weit über 1.000 Rückmeldungen sprechen eine klare Sprache:

Auf die Frage „Wie sind Sie am Anfang mit dem neuen Gerät zurecht gekommen (z. B. beim Bedienen des Gerätes allgemein, bei der Nutzung der vorhandenen Programme und bei der Installation neuer Software)?“ anworteten rund 40 % mit „sehr schnell | es war sehr einfach“ und rund 47 % mit „eher schnell | es war eher einfach“.

Die Frage „Wie kommen Sie nun bei der täglichen Nutzung mit dem Gerät zurecht?“ beantworteten rund 56 % mit „sehr gut“ und rund 38 % mit „eher gut“.

Die Frage „Erfüllt das Gerät seinen Zweck für Sie?“ beantworteten rund 75 % mit „ja“ und 20 % mit „eher ja“.

Und das Sahnehäubchen: Die Antworten der Personen, die einen Windows-Rechner von uns erhalten hatten, unterschieden sich nicht nennenswert von den Empfänger*innen eines Linux Mint-Rechners.

Fazit:

  • Linux Mint ist aufgrund seiner Anwenderfreundlichkeit sehr gut für Computer-Einsteiger*innen geeignet und aufgrund der an Windows erinnernden Bedienoberfläche ebenso für Personen, die von Windows zu Linux wechseln möchten.
  • Die meisten Computernutzer*innen kommen (sehr) schnell und (sehr) gut mit dem für sie neuen Betriebssystem zurecht und können mit der verfügbaren Software die von ihnen gewünschten Aufgaben erledigen.
  • Unser Handbuch kann Laien bei ihren ersten Schritten wertvoll unterstützen.

Auf den Geschmack gekommen? Hier geht’s zum DI.DAY-Wechselrezept von „Mint à la Carte (mit Zimt­geschmack)“.

Vorankündigung zum 4. „DI.DAY“ am heutigen und kommenden Sonntag

Am 4. DI.DAY legen wir euch ein ganz besonderes minzfrisches Ei ins Osternest. Im Artikel „Linux Mint – unser Betriebssystem der Wahl inkl. Handbuch für Ein- und Umsteiger*innen“ werden wir berichten, warum wir Computertruhe-Rechner in der Regel mit dieser Distribution ausstatten und was uns unsere Empfänger*innen dazu rückmelden. Zudem wollen wir euch unser bis dahin frisch aktualisiertes Linux Mint – Handbuch der Computertruhe für Ein- und Umsteiger*innen präsentieren, mit welchem wir seit 2022 frischgebackenen Linux-Nutzer*innen die ersten Schritte erleichtern.

Bereits am heutigen Sonntag sind Computertruhe-Mitglieder bei folgenden DI.DAY-Aktionen bzw. Veranstaltungen dabei:

Und am Ostersonntag könnt ihr sie hier antreffen:

Das Chemnitzer Team freut sich schon auf die „Chemnitzer Linux-Tage 2026“

Verschmelzung unseres „Computertruhe“-Logos mit dem Logo der „Chemnitzer Linux-Tage“.

Die Computertruhe wird erneut mit einem Stand an den Chemnitzer Linux-Tagen vertreten sein. Die Veranstaltung mit dem Motto „Souveräne Digitalität“ findet dieses Jahr am 28. und 29. März in Chemnitz auf dem Gelände der Technischen Universität, Reichenhainer Straße 90, statt.

Den Besucher*innen wird ein vielseitiges Programm aus 107 Vorträgen, 14 Workshops, einem speziellen Juniorangebot sowie zahlreichen Möglichkeiten zum Austausch mit Ausstellenden geboten. Zudem nutzt der Chaos Computer Club Chemnitz die Gelegenheit, um den monatlichen Digital Independence Day in der Region zu etablieren und lädt interessierte Gäste zu einem Treffen ein.

Ein Besuch der Veranstaltung lohnt sich also definitiv. Und wenn ihr schon mal dort seid, kommt sehr gerne beim Team der Chemnitzer Computertruhe vorbei. Vielleicht lädt es euch ja zu einer Flasche Truhe-Mate ein. 😉

Warum, wozu und wie wir den Instant Messenger „Signal“ vereinsintern seit zehn Jahren nutzen

Wir haben Signal schon genutzt, als es noch TextSecure hieß! 😉 Bereits im April 2014 haben die Menschen, die ein Jahr später im Breisgau die Computertruhe gründeten, auf Cryptopartys über „Mobile Instant Messenger – Sichere Alternativen zu WhatsApp“ informiert. Daher war von vornherein klar, dass die Computertruhe sowohl intern als auch nach außen auf einen entsprechend sicheren Open Source Messenger setzen würde. Die Wahl fiel in Abwägung zu dem damals ebenfalls viel genutzten Messenger Threema auf Signal, u. a. aufgrund der Tatsache, dass Signal zu der Zeit bereits komplett auf Open Source setzte und die von uns gewünschten Funktionen und Sicherheitsaspekte erfüllte.

Soviel dazu, warum wir Signal nutzen. Nun zum Wozu und Wie. Während die externe Kommunikation mit Personen, die uns etwas spenden oder etwas von uns erhalten möchten oder allgemeine Fragen an uns haben, über das Kontaktformular unserer Website und das nachgeschaltete Ticketsystem läuft, nutzen wir Signal für unsere vereinsinterne Kommunikation. Um der Fülle an Themen gerecht zu werden und um gleichzeitig für die einzelnen Mitglieder die Nachrichtenmenge nicht zu groß werden zu lassen, haben wir im Verlauf der Jahre dutzende verschiedener Gruppen für den gegenseitigen Austausch erstellt. Die Grundvoraussetzungen, um in eine dieser Gruppen aufgenommen zu werden, sind eine Vereinsmitgliedschaft und die Unterzeichnung unserer Datenschutzverpflichtung. Dass diese Kriterien erfüllt und eingehalten werden, stellt das Vorstandsteam sicher.

In den 14 Standortgruppen tauschen sich die jeweiligen Standortmitglieder über ihre lokalen Sachverhalte aus. In den Themengruppen werden – dauerhaft oder auch nur zeitlich begrenzt – klar abgrenzbare Aufgaben oder Angelegenheiten besprochen, wie z. B. die Vorbereitung der nächsten Mitgliederversammlung, die Überarbeitung unseres Linux Mint-Handbuchs oder die Planung unserer Aktivitäten rund um den Digital Independence Day. Unsere größte Gruppe ist die Aktive, in der sich aktuell 141 Mitglieder befinden und die allen aktiven Mitgliedern als Quelle für wichtige Informationen dient und v. a. Hilfestellungen anbietet, wenn es offene Fragen zu beantworten oder Probleme zu lösen gilt – egal ob technischer oder organisatorischer Natur. Selbstverständlich bleibt es dabei nicht aus, dass sich in manche Diskussionen enthusiastisch sehr viele stürzen und diese ausdehnen, doch in der Regel schaffen wir es ganz gut, eine gewisse Funkdisziplin zu halten oder uns gegenseitig in unsere BällebadSignal-Gruppe zu verweisen, in der beliebige Themen besprochen und u. a. Witziges geteilt werden kann.

Und was sagen nun unsere aktiven Mitglieder dazu? Da wir vereinsintern von Anfang an Signal für die verschiedensten Aufgaben nutzen, legen wir unseren Mitgliedern die Nutzung dieses Messengers sehr nahe. Selbstverständlich kann man sich auch ohne Signal-Konto als aktives Mitglied in der Computertruhe engagieren, doch die Mitarbeit in manchen Bereichen wäre dadurch stark erschwert oder eingeschränkt. In unserer Gruppe Aktive haben wir vergangene Woche eine kleine Umfrage durchgeführt. Von 85 Teilnehmenden gaben 74 (87 %) an, dass sie Signal schon vor ihrer Mitgliedschaft im Verein privat bzw. beruflich genutzt haben. 9 (10,6 %) äußerten, dass sie den Instant Messenger gerne im Rahmen ihres Vereinsbeitritts installiert hätten. Und lediglich 2 Personen (2,4 %) sagten, dass sie Signal ungern und eher gezwungenermaßen im Rahmen ihres Vereinsbeitritts installiert hätten.

Die Frage, wie gut Signal ihrer Meinung nach im Vergleich zu anderen Instant Messengern für die aktuellen Anwendungsbereiche in der Computertruhe geeignet sei, beantworteten insgesamt 78 Mitglieder. 21 (26,9 %) Mitglieder waren der Meinung, dass Signal besser, 47 (60,3 %), dass es genau so gut geeignet sei wie andere Messenger. Lediglich 6 (7,7 %) Personen äußerten, dass Signal schlechter geeignet sei als andere Messenger. 4 (5,1 %) Teilnehmende nutzen die Antwortoption „Keine Angabe. / Ich nutze keinen anderen Messenger.“

Fazit:

  • Die Wahrscheinlichkeit, dass (potenzielle) Vereinsmitglieder bereits Signal nutzen oder bereit dazu sind, diesen Messenger für den Verein zu installieren, ist – zumindest in unserer Bubble – sehr groß.
  • Signal macht seine Arbeit vereinsintern in der Regel mindestens genau so gut wie andere Messenger.
  • Das Vorstandsteam sollte sicherstellen, dass nur Mitglieder mit entsprechender Datenschutzverpflichtung Zugang zu den Gruppen haben.
  • Es macht Sinn, für verschiedene Themenbereiche verschiedene Gruppen anzubieten, damit die einzelnen Mitglieder nicht zu viele und insbesondere nur die Nachrichten erhalten, die für sie selbst relevant sind.
  • Ganz egal, welchen Messenger man nutzt: Man sollte sich vereinsintern der kommunikativen Schwierigkeiten bewusst sein, die es mit sich bringen kann, wenn mehrere Menschen, die sich ggf. nicht näher persönlich kennen, plötzlich in kurzen Textnachrichten Diskussionen zu komplexen, für sie emotional besetzten Themen führen. Hier ist es sinnvoll, auf andere Tools wie kollaborative Pads, Videokonferenzen oder, wenn möglich, auch persönliche Treffen auszuweichen.

Auf den Geschmack gekommen? Hier geht’s zum DI.DAY-Wechselrezept von WhatsApp zu Signal.