Archiv der Kategorie: Standort Chemnitz

Makers of all countries, unite – die „Computertruhe“ ist dabei!

Das Team des Standorts Chemnitz freut sich auf die makers united 2026 und ist am kommenden Samstag, dem 27. Juni von 10:00 bis 18:00 Uhr mit einem eigenen Stand in der Stadthalle Chemnitz vertreten.

Mit dabei ist auch wieder unsere markante Computertruhe in schwarz-weiß mit Power-Symbol und hölzernem Karl Marx-Kopf – dem Chemnitzer „Nischl“ – als Standortzeichen. Damit fügt sie sich perfekt in das Motto der Veranstaltung ein.

„Makers of all countries, unite!“

Die makers united ist ein internationales Mitmach- und Innovationsfestival für alle, die Technik, Gestaltung und Zukunftsthemen nicht nur kennenlernen, sondern selbst ausprobieren und mitgestalten möchten. Werkstatt, Labor, Klassenzimmer, Atelier und Bühne kommen dabei an einem Ort zusammen.

Von 10:00 bis 18:00 Uhr bietet die Veranstaltung unter anderem eine Roboterarena, Textilwerkstätten, Energieexperimente, Medien- und Codingstationen sowie Angebote aus Handwerk, Design und Beratung. Hinzu kommen zahlreiche Möglichkeiten zum Austausch mit der Maker-Community.

Das Team des Standorts Chemnitz informiert vor Ort über die Arbeit der Computertruhe, zeigt, wie gebrauchte Computertechnik wiederaufbereitet und weitergegeben wird und wie man selbst als Mitglied in den verschiedensten Aufgaben des Vereins aktiv werden kann.

Ein Besuch am Stand lohnt sich – der Eintritt ist frei!

„Computertruhe Chemnitz“ nimmt zweiten Platz beim „Zukunftspreis“ entgegen

Am gestrigen Donnerstagabend haben im Rahmen der feierlichen Preisverleihung des Zukunftspreises Tim Alder und Robert Köpferl für die Computertruhe Chemnitz den zweiten Platz entgegengenommen. Mit der Auszeichnung ist eine Förderung in Höhe von 1.500 € verbunden. Sie soll dazu beitragen, die Arbeit des Standortes Chemnitz fortzusetzen. Der Standort bereitet gebrauchte Computer, Laptops und weitere IT-Geräte auf, um sie an Menschen und gemeinnützige Einrichtungen weiterzugeben, die diese benötigen. Damit verbindet das Projekt digitale Teilhabe mit einem ressourcenschonenden Umgang mit Technik.

Das Foto zeigt zwei lächelnde Männer vor einer grünen Pflanzentapete, die beide „Computertruhe“-Oberbekleidung tragen. Bei der Person links handelt es sich um Tim Alder, der ein Schild mit der Aufschrift „Zukunftspreis der Sparkasse Chemnitz – Preisträger 2026“ in der rechten Hand vor seinem Körper hält. Die Person rechts ist Robert Köpferl. Er hält in seiner linken Hand einen Blumentopf mit einer grünen Pflanze darin.
Die beiden Mitgründungsmitglieder des Chemnitzer Standortes Tim Alder und Robert Köpferl freuen sich über den zweiten Platz und haben den Preis für den Verein entgegengenommen (v. l. n. r.).

Dem Erfolg war eine intensive Abstimmungsphase vorausgegangen. Mit über 800 Stimmen konnte sich der Verein im Wettbewerb eine starke Position sichern. Das Team des Standortes hatte in den vergangenen Wochen mit großem Einsatz für Unterstützung geworben.

Neben der finanziellen Unterstützung bewertet der Standort Chemnitz vor allem den großen Zuspruch als wichtiges Ergebnis der vergangenen Wochen. Im Rahmen der Abstimmung ergaben sich zahlreiche Gelegenheiten, die Arbeit der Computertruhe vorzustellen und mit Interessierten ins Gespräch zu kommen. Viele Rückmeldungen machten deutlich, dass die Idee, funktionstüchtige Geräte weiterzuverwenden, auf breite Zustimmung stößt – gerade auch vor dem Hintergrund, dass ältere Rechner häufig vorschnell entsorgt werden, obwohl sie abseits aktueller Windows-Anforderungen weiterhin sinnvoll einsetzbar sind.

„Computertruhe Chemnitz“ erhält 1.500 € Förderung und viel Zuspruch

Der Standort Chemnitz der Computertruhe hat im Rahmen des Zukunftspreises erfolgreich über 800 Stimmen gesammelt und erhält dafür 1.500 € Fördermittel für die weitere Arbeit vor Ort.

Die Abstimmungsphase war für das Team in Chemnitz mit großem Aufwand verbunden. In den vergangenen Wochen wurden zahlreiche Menschen im persönlichen Umfeld angesprochen, Aufrufe über Messenger und soziale Medien geteilt sowie Unterstützer*innen gebeten, die Computertruhe bekannt zu machen und zur Abstimmung zu motivieren. Auch auf den Chemnitzer Linux-Tagen war der Standort an zwei Tagen präsent und konnte dort mit vielen Besucher*innen über die Arbeit der Computertruhe ins Gespräch kommen.

Zusätzliche Aufmerksamkeit erhielt das Projekt durch einen Radiobeitrag, zwei Presseartikel sowie Unterstützung aus dem Umfeld der TU Chemnitz. Am Standort selbst wurden außerdem Plakate erstellt und aufgehängt, um auf die Abstimmung aufmerksam zu machen. Auch andere Standorte der Computertruhe haben die Aufrufe aus Chemnitz weiterverbreitet und damit zum Ergebnis beigetragen.

Neben der Freude über die Fördermittel bleibt vor allem der große Zuspruch in Erinnerung, den der Standort Chemnitz in dieser Zeit erfahren hat. Viele Menschen haben nicht nur abgestimmt, sondern sich auch für die Arbeit der Computertruhe interessiert, Fragen gestellt und das Projekt weiterempfohlen. Dabei wurde deutlich, dass das Thema viele anspricht: gebrauchte Computer weiter zu nutzen, statt sie vorschnell zu entsorgen, nur weil bspw. Windows 11 auf älteren Geräten nicht mehr läuft.

Für das Team in Chemnitz ist das ein wichtiges Signal. Die Rückmeldungen zeigen, dass die Idee, funktionstüchtige Geräte aufzubereiten und weiterzugeben, auf große Zustimmung stößt. Neben den Stimmen für den Wettbewerb konnten so auch viele Gespräche geführt, die Arbeit der Computertruhe erklärt und neue Menschen erreicht werden.

Der Standort Chemnitz bedankt sich herzlich bei allen, die abgestimmt, die Aufrufe geteilt und das Projekt unterstützt haben.

Vorankündigung zum 4. „DI.DAY“ am heutigen und kommenden Sonntag

Am 4. DI.DAY legen wir euch ein ganz besonderes minzfrisches Ei ins Osternest. Im Artikel „Linux Mint – unser Betriebssystem der Wahl inkl. Handbuch für Ein- und Umsteiger*innen“ werden wir berichten, warum wir Computertruhe-Rechner in der Regel mit dieser Distribution ausstatten und was uns unsere Empfänger*innen dazu rückmelden. Zudem wollen wir euch unser bis dahin frisch aktualisiertes Linux Mint – Handbuch der Computertruhe für Ein- und Umsteiger*innen präsentieren, mit welchem wir seit 2022 frischgebackenen Linux-Nutzer*innen die ersten Schritte erleichtern.

Bereits am heutigen Sonntag sind Computertruhe-Mitglieder bei folgenden DI.DAY-Aktionen bzw. Veranstaltungen dabei:

Und am Ostersonntag könnt ihr sie hier antreffen:

Das Chemnitzer Team freut sich schon auf die „Chemnitzer Linux-Tage 2026“

Verschmelzung unseres „Computertruhe“-Logos mit dem Logo der „Chemnitzer Linux-Tage“.

Die Computertruhe wird erneut mit einem Stand an den Chemnitzer Linux-Tagen vertreten sein. Die Veranstaltung mit dem Motto „Souveräne Digitalität“ findet dieses Jahr am 28. und 29. März in Chemnitz auf dem Gelände der Technischen Universität, Reichenhainer Straße 90, statt.

Den Besucher*innen wird ein vielseitiges Programm aus 107 Vorträgen, 14 Workshops, einem speziellen Juniorangebot sowie zahlreichen Möglichkeiten zum Austausch mit Ausstellenden geboten. Zudem nutzt der Chaos Computer Club Chemnitz die Gelegenheit, um den monatlichen Digital Independence Day in der Region zu etablieren und lädt interessierte Gäste zu einem Treffen ein.

Ein Besuch der Veranstaltung lohnt sich also definitiv. Und wenn ihr schon mal dort seid, kommt sehr gerne beim Team der Chemnitzer Computertruhe vorbei. Vielleicht lädt es euch ja zu einer Flasche Truhe-Mate ein. 😉

Digitale Teilhabe durch Kreislaufwirtschaft für IT-Geräte: „Computertruhe“ Chemnitz wird fünf Jahre alt

Die Computertruhe in Chemnitz feiert ihr fünfjähriges Bestehen. Seit Februar 2021 haben die ehrenamtlich Engagierten mehr als 2.000 gespendete IT-Geräte aufbereitet und kostenlos an nachweislich bedürftige Menschen und gemeinnützige Organisationen in Chemnitz und der Region weitergegeben – und verbinden damit digitale Teilhabe mit konkretem Umwelt- und Ressourcenschutz.

Seit Mitte 2022 arbeitet der Verein in den Räumen des Reparatur-Cafés an der Ecke Paul-Arnold-Straße/Sonnenstraße in Chemnitz. Rund zehn Ehrenamtliche bereiten dort gespendete Computer und mobile Endgeräte fachgerecht auf und statten diese mit ressourcenschonenden Linux-Betriebssystemen und Alltagssoftware aus. Anfragen erreichen die Computertruhe aus dem gesamten Stadtgebiet und der Region. Menschen kommen u. a. aus Frankenberg oder Mittweida nach Chemnitz, um einen dringend benötigten Computer zu erhalten – etwa für Bewerbungen, das Deutschlernen, den Kontakt mit Behörden oder schlichtweg, um am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Auch Vereine und Initiativen werden regelmäßig unterstützt.

Die Bilanz nach fünf Jahren unterstreicht den Bedarf: Zwischen Februar 2021 und März 2026 wurden am Standort Chemnitz über 2.050 Geräte weitergegeben, darunter über 1.000 Laptops, 550 Desktop-Computer und 350 Bildschirme sowie Drucker, Tablets und Smartphones. Allein im Jahr 2025 waren es über 650 Geräte.

Neben dem sozialen Mehrwert hat die Arbeit auch eine messbare ökologische Wirkung. Karola Köpferl, Gründungsmitglied, erklärt: „Der größte Klimaschutzeffekt liegt in der längeren Nutzung vorhandener Geräte, denn die größte Menge an CO₂-Emissionen von Computern entsteht bereits bei Herstellung und Lieferkette.“ Ein weitergenutzter Laptop spart rund 100 bis 200 Kilogramm CO₂e, Desktop-Systeme häufig mehrere hundert Kilogramm. Insgesamt konnten so seit 2021 rund 200 Tonnen CO₂e vermieden werden.

Aktuell sammelt die Initiative Stimmen beim Zukunftswettbewerb der Sparkasse Chemnitz. Die Abstimmung endet am 2. April 2026 um 12:00 Uhr. Es geht um bis zu 2.000 Euro Fördergeld, die dringend u. a. für den Kauf von Spezialwerkzeugen, Ersatzteilen wie SSDs, Arbeitsspeicher und Akkus und die barrierearme Ausgestaltung der Vereinsräumlichkeiten benötigt werden. Und so funktioniert die Abstimmung: Link öffnen, deutsche Mobilfunknummer eingeben und den SMS-Code bestätigen. Pro Mobilfunknummer ist eine Stimme möglich. Die Nummer wird ausschließlich für den Wettbewerb verwendet, verschlüsselt abgelegt und nach der Aktion gelöscht.

Neben gespendeten Laptops, SSDs und Arbeitsspeicher freut sich der Verein ebenso über finanzielle Unterstützung und selbstverständlich auch über Interessierte, die die Arbeit der Computertruhe kennenlernen und aktiv unterstützen möchten.

SMS, Jetons und Pfandbons für die „Computertruhe“

Da wir jedes Jahr für einen nicht unerheblichen Geldbetrag Ersatzteile wie SSDs, RAM-Riegel und Akkus, Werkzeug und Reinigungsutensilien zukaufen sowie laufende Kosten wie Mieten und Versicherungen bezahlen müssen, nehmen wir regelmäßig an Förderwettbewerben und Spendenaktionen teil.

Aktuell kann man uns bei drei Aktionen unterstützen:

Bundesweit kann man via SMS die Bewerbung unseres Chemnitzer Teams um den Zukunftspreis der Sparkasse Chemnitz noch bis zum 2. April im Ranking nach oben votieren.

Im Edeka-Markt Sigel in Esslingen Lammgarten (Plochinger Straße 115, 73730 Esslingen am Neckar) nehmen wir noch bis zum 21. März am Spendenmarathon teil. Das Team Esslingen-Nürtingen freut sich, wenn bis dahin viele Jetons, die die Kund*innen für Einkäufe ab 50 € im Markt erhalten, in der Spendensäule der Computertruhe landen.

Im REWE-Markt Dieter Schneider in Gutach im Breisgau (Simonswälder Straße 39/1, 79261 Gutach im Breisgau) können Kund*innen am Pfandrückgabeautomaten ihre Pfandbons in eine Spendenbox werfen. Voraussichtlich bis zum 31. Mai werden diese zugunsten des Breisgauer Teams gesammelt, welches herzlich für die Unterstützung dankt.

Vorankündigung zum 2. „DI.DAY“ am kommenden Sonntag

Wie am 1. DI.DAY angekündigt, möchten wir an den kommenden Aktionstagen u. a. von uns genutzte Tools vorstellen und unsere Erfahrungen damit teilen. Unser Fokus liegt dabei insbesondere auf Menschen, die selbst für die IT eines kleinen Vereins, einer Aktivist*innengruppe oder einer losen Initiative verantwortlich sind und über einen Wechsel zu freier und demokratiefreundlicher Software nachdenken. Unsere Reihe startet am 1. Februar mit dem Artikel „Ja, aber die Reichweite?! – Wie wir einst von Twitter ins Fediverse wechselten und es nie bereuten“.

Zudem könnt ihr an diesem Tag Computertruhe-Mitglieder bei folgenden DI.DAY-Aktionen antreffen:

„Computertruhe“ auf den „Chemnitzer Linux-Tagen 2025“

Verschmelzung unseres „Computertruhe“-Logos mit dem Logo der „Chemnitzer Linux-Tage“.

Am 22. und 23. März könnt ihr unser Chemnitzer Team auf den diesjährigen Chemnitzer Linux-Tagen besuchen. Sie finden wie gewohnt auf dem Gelände der Technischen Universität, Reichenhainer Straße 90, statt.

Die Computertruhe wird erneut beim Infostand des Chaostreff Chemnitz zu finden sein. Unsere Mitglieder, die dort anwesend sein werden, freuen sich schon auf euch. 😃

„Computertruhe e. V.“ gewinnt „eku – ZUKUNFTSPREIS 2024“ in der Kategorie Zivilgesellschaft

Badge mit folgendem Textinhalt: „eku Preisträger 2024 – Zukunftspreis für Energie, Klima, Umwelt in Sachsen für alle“ (Grafik mit freundlicher Genehmigung des „Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft“).

Der Verein Computertruhe e. V. wurde für sein Projekt Computertruhe – Chemnitz-Zwickau mit dem eku – ZUKUNFTSPREIS 2024 in der Kategorie Zivilgesellschaft ausgezeichnet und erhält ein Preisgeld in Höhe von 5.000 €.

Computer – ob Desktops, Laptops oder Smartphones – sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Sie ermöglichen uns Kommunikation, Bildung, Unterhaltung sowie soziales und politisches Engagement. Menschen mit geringem Einkommen oder in finanziellen Notlagen bleibt der Zugang zu diesen Möglichkeiten oft verwehrt, weil sie sich keinen Computer leisten können. Gleichzeitig führt der rasante technische Fortschritt dazu, dass Computer immer kürzer genutzt werden. Unternehmen erneuern ihre IT-Infrastruktur immer schneller und auch Privatpersonen streben nach den neuesten technischen Standards. Die Folge: Noch funktionsfähige Geräte stehen oft ungenutzt im Keller oder werden entsorgt.

Die Mitglieder des Vereins Computertruhe e. V. reparieren in ihrer Freizeit ausrangierte und gespendete Computer. Sie löschen zuverlässig alle persönlichen Daten und geben die Geräte kostenlos an nachweislich Bedürftige und gemeinnützige Organisationen ab. Zwölf Ehrenamtliche sind in der Region aktiv, seit 2021 in Chemnitz, seit 2023 ergänzt durch einen kleinen Standort in Zwickau. Der Bedarf an Technik für Sprachkurse, zur Bekämpfung von Arbeitslosigkeit und für den Start in eine Ausbildung ist hoch, insbesondere bei geflüchteten Menschen aus der Ukraine, Syrien, Afghanistan und anderen Krisengebieten. Seit der Gründung des Standortes Chemnitz konnten die Mitglieder über 1.300 Desktops, Laptops, Monitore, Smartphones, Tablets und Drucker zur Verfügung stellen.

Karola Köpferl, Mitbegründerin des Standortes Chemnitz: „Der Zugang zu Computertechnik ist heute für viele Menschen wichtiger denn je. Ich hätte unter den heutigen Bedingungen kein Abitur machen können. Ein Computer für alle Kinder in einem Alleinerziehendenhaushalt wäre undenkbar gewesen, heute ist er Voraussetzung.“

Robert Köpferl erklärt: „Wir investieren etwa 20 € in einen alten Computer, v. a. in eine neue SSD-Festplatte. Oft kommt auch noch ein Laptopnetzteil dazu. Als Betriebssystem installieren wir Linux. Damit kann man selbst auf älteren Rechnern, die zum Beispiel kein Windows 11 mehr unterstützen, das Internet nutzen, Audio- und Videodateien abspielen und diverse Bürotätigkeiten erledigen.“

Der Verein ist auf Hardware- und Geldspenden angewiesen. Holger Czirpka, ehrenamtliches Mitglied in Chemnitz: „Wir haben weit mehr Anfragen als Computer. Jede Woche bekommen wir 40 bis 50 Anfragen für Laptops. Allein in diesem Jahr haben wir in Chemnitz und Zwickau schon über 400 Geräte ausgegeben. Oft warten die Berechtigten viele Monate auf einen Laptop.“

Tim Alder erläutert, was gesucht wird: „Desktop-Computer werden weniger nachgefragt, können aber auch abgegeben werden. Wir nehmen auch Webcams, Flachbildschirme, Tablets, Smartphones und kleinere Geräte wie SSD-Festplatten, Arbeitsspeicher oder WLAN-Adapter an. Die Laptops sollten nicht älter als zwölf Jahre alt sein und am besten über unser Ticketsystem angeboten werden.”

Denn der Verein selbst ist komplett digital und papierlos organisiert, was eine effiziente und ortsunabhängige Zusammenarbeit ermöglicht. Anfragen und Spendenangebote werden über ein Ticketsystem abgewickelt. Software, alle Dokumente und Anleitungen sind in selbstverwalteten Open-Source-Lösungen organisiert. Das Angebot verbindet Nachhaltigkeit mit digitaler Teilhabe und schlägt eine Brücke zwischen dem Überschuss an Computern in Unternehmen und Privathaushalten und den Bedürfnissen von Menschen, die sich sonst keinen Computer leisten könnten.

Das Preisgeld wird satzungsgemäß verwendet, um z. B. Ersatzteile, wie SSDs und Netzteile, oder Reinigungsmittel zu kaufen oder um die Miete für Lagerräume zu bezahlen.