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Computertruhe und PC-Initiative Elztal: Computer und Wissen weitergeben

„Taugt mein altes Notebook wirklich nur noch für den Elektroschrott oder kann es noch einen guten Zweck erfüllen? Wer hilft mir dabei, mit meinem Computer und Smartphone besser umgehen zu können?“ Antworten auf diese und viele weitere Fragen boten die beiden gemeinnützigen Vereine Computertruhe e. V. und PC-Initiative Elztal e. V. bei ihrem gemeinsamen Infostand auf dem Waldkircher Marktplatz am 4. November.

Gerne und oft wurde das Veranstaltungsprogramm der PC-Initiative Elztal mitgenommen, welches u. a. Kurse zur sicheren Nutzung des Internets und der Kommunikation via E-Mail sowie Grundlagen der Textverarbeitung beinhaltet. In Kleingruppen wird so insbesondere Anfänger*innen der erste Schritt in die digitale Welt ermöglicht.

Über spontane Hardwarespenden und weitere Spendenzusagen konnten sich die Mitglieder der Computertruhe freuen. Sie setzen in ihrer Freizeit gespendete Hardware wieder instand und geben diese kostenlos an bedürftige Menschen weiter. Gerade Laptops werden nach wie vor dringend benötigt.

Selbstverständlich sind beiden Vereinen auch Neumitglieder und Geldspenden willkommen, welche die ehrenamtliche Arbeit auch in Zukunft ermöglichen.

Weitere Informationen finden sich auf den jeweiligen Vereinswebseiten https://pci-elztal.de und https://computertruhe.de.

Die Infostandbesetzung v. l. n. r.: Heidrun Kaiser, Bernd Zettl (je PC-Initiative Elztal e. V.), Clemens Fiedler (Computertruhe e. V.).

Infostand am kommenden Samstag in Waldkirch

Auf dem Waldkircher Marktplatz werden wir am 4. November, also diesen Samstag, ab ca. 7:30 Uhr zusammen mit dem Verein PC-Initiative Elztal e. V. mit einem Informationsstand vertreten sein. Uns kann man voraussichtlich bis zur Mittagszeit unterhalb des Gasthauses Bayer Sepple (Marktplatz 18) besuchen.

Wir freuen uns auf nette Gespräche mit interessierten Menschen, potentiellen Spender*innen, Empfänger*innen und Neumitgliedern.

Neubürgerempfang im „Elztalmuseum“ in Waldkirch

Wie bereits angekündigt, bekamen wir von der Stadt Waldkirch das Angebot, unseren Verein beim Neubürgerempfang Anfang Oktober vorzustellen. Gemeinsam mit unserem Partner, dem PC-Initiative Elztal e. V., präsentierten wir uns daher im 2. OG des Elztalmuseums.

Annette Linder und Marco Rosenthal (nicht im Bild) vertraten den Computertruhe e. V. und Thomas Trunz den Verein PC-Initiative Elztal e. V.

Ein Blick über den Infotisch hinüber auf unsere Präsentationsfolien.

Viele Neubürger*innen besuchten die Veranstaltung  und – noch viele wichtiger 😉 – unseren Infotisch, um in einer lockeren Atmosphäre und in teils heiteren Gesprächen zu erfahren, wer wir sind und welche Ziele wir erreichen wollen.

Darüber hinaus hatten wir auch angenehme Gespräche mit Vertreter*innen anderer anwesender Vereine, wodurch wir u. a. neue Kontakte knüpfen konnten.

Wir haben uns auf dem Neubürgerempfang insgesamt sehr wohl gefühlt und würden uns darüber freuen, wenn wir auch im nächsten Jahr wieder mit von der Partie sein dürften.

Infostand beim Neubürgerempfang am 6. Oktober in Waldkirch

Wir freuen uns sehr, dass wir von der Stadt Waldkirch die Möglichkeit erhalten haben, den Computertruhe e. V. beim Neubürgerempfang am 6. Oktober im Elztalmuseum vorstellen zu dürfen.

Die Veranstaltung beginnt um 18:00 Uhr mit dem Empfang der Gäste durch die Schwarzenberger Herolde vor dem Museum und geht um 18:10 Uhr in die Begrüßung mit Sektempfang im Gewölbekeller über.

Von 19:00 bis 20:00 Uhr können die Informationsstände besucht werden. Wir werden gemeinsam mit dem PC-Initiative Elztal e. V. im 2. OG im Foyer des Barocksaals zu finden sein.

Bis zum Ende der Veranstaltung um 21:00 Uhr wird es noch Orgelmusik und einen gemütlichen Ausklang des Abends mit einem Buffet im Gewölbekeller geben.

Kurzweiliger und informativer Nachmittag mit der „Computertruhe“

Vorherigen Samstag lud der gemeinnützige Verein Computertruhe e. V. zu seiner ersten Infoveranstaltung ein. Im Roten Haus in Waldkirch fanden sich bei Tee, Kaffee, süßem sowie herzhaftem Gebäck um die 20 Personen ein, um den informativen Vorträgen zu folgen und sich mit den Mitgliedern des Vereins auszutauschen.

Nach der Begrüßung der Gäste durch den Vereinsvorsitzenden Marco Rosenthal gab seine Vorstandskollegin Annette Linder detaillierte Einblicke in die Entwicklung und Arbeit des Vereins. So erläuterte sie in ihrer Präsentation, dass im Zeitraum von April 2015, als die Computertruhe als Projekt der Elzpiraten startete, bis heute über 270 Computer an bedürftige Menschen weitergegeben wurden. Anhand vieler Bilder konnten die Besucher*innen nachvollziehen, wie die vielen Anfragen koordiniert und die gespendeten Rechner für ihren zukünftigen Einsatz fit gemacht werden. Des Weiteren berichtete sie von der neuen „Außenstelle“ im nordrheinwestphälischen Lemgo, wo der Verein drei weitere aktive Unterstützer gewonnen hat. Mit dem Hinweis, dass aktuell neben einem Lagerraum insbesondere Laptops gesucht werden, beendete sie ihren Vortrag und lud herzlich zur Mitarbeit im Verein ein.

Damit die Computertruhe überhaupt funktionierende Rechner verteilen kann, benötigt sie neben den Hardwarespenden sogenannte Freie Software. Dass „frei“ in diesem Falle nicht zwingend kostenlos bedeutet, sondern sich eigentlich auf den Begriff „Freiheit“ bezieht, stellte Edgar Hoffmann von der Gruppierung FreieSoftwareOG in seinem Vortrag klar. Ferner zeigte er auf, dass teils bekannte Programme, wie das Betriebssystem GNU/Linux, der Webbrowser Mozilla Firefox oder das Office-Paket LibreOffice, den Kriterien für Freie Software entsprechen. Überrascht waren die Anwesenden vor allem darüber, dass sich GNU/Linux in den unterschiedlichsten Geräten befindet. Während es im PC-Markt eher eine untergeordnete Rolle spielt, steckt es in Android-Smartphones, Smart-TVs, in Smart Home-Geräten, dem heimischen Internet-Router und in immer mehr „intelligenten Gegenständen“ (IoT, Internet of Things).

Edgar Hoffmann von der Community „FreieSoftwareOG“ referierte über „Freie Software“.

Einen Vergleich der aktuell beliebtesten Instant Messenger lieferte Michael Glatz von der Kinzigtäler Linux User Group (KiLUG) in seinem Vortrag Messenger-Alternativen zu WhatsApp. So wurden Signal, Threema, Telegram und Google Allo dem derzeitigen Platzhirsch WhatsApp hinsichtlich Funktionsumfang und Sicherheit gegenüber gestellt. Insbesondere die Frage, wie privat die Kommunikation bei den einzelnen Anbietern wirklich ist sowie ob und wie der Schutz der persönlichen Daten gewährleistet wird, wurde eingehend beleuchtet. Im abschließenden Ranking konnte der Instant Messenger Signal überzeugen, welcher nach wie vor auch von Edward Snowden empfohlen wird.

Michael Glatz von der „KiLUG“ verglich in seinem Vortrag die meistbenutzten Instant Messenger miteinander.

Nach den Themenvorträgen hatten die Gäste die Möglichkeit, an drei unterschiedlich leistungsstarken PCs verschiedene Varianten des Betriebssystems GNU/Linux und weitere freie Programme näher kennenzulernen. Dabei konnten die Mitglieder des Computertruhe e. V. überzeugend präsentieren, wie sie mit Freie Software alte, bereits ausgemusterte Hardware zu neuem Leben erwecken.

Auf drei Rechnern, der älteste stammte aus dem Jahr 2004, konnten Interessierte am Ende der Vorträge die Betriebssystem „Ubuntu“, „Xubuntu“ und „Lubuntu“ genauer kennenlernen.

Wer leider nicht vor Ort sein konnte oder sich die Präsentationen nochmals anschauen möchte, kann die Foliensätze auf der Website des Vereins herunterladen.


Der gemeinnützige Verein Computertruhe e. V. setzt gespendete Rechner und sonstige Hardware wieder instand und gibt sie kostenlos an bedürftige Menschen weiter. Seit dem Beginn des Projekts im April 2015 konnten bereits über 270 Geräte an glückliche neue Besitzer*innen übergeben werden.


Präsentationsfolien:

Herzlichen Dank an die FreieSoftwareOG und die KiLUG für die Zur­ver­fü­gung­stel­lung ihrer Foliensätze.