Archiv der Kategorie: Aktion

Helfer*innen gesucht: Transport von ausgemusterten Bildschirmen des „BER“ von Berlin ins Breisgau. Lust auf einen sozialen Roadtrip?! – Update

Wie sehr das Internet Menschen, Orte und Ereignisse zusammenbringt, wird uns gerade wieder sehr bewusst. Kürzlich wurde berichtet, dass auf dem zukünftigen Flughafen Berlin Brandenburg mehrere hundert Bildschirme ausgetauscht werden müssen (Berliner Zeitung vom 15. März 2018: Flughafen BER reißt 750 Monitore wieder raus; invidis vom 15. März 2018: End of Life – 750 FIDS-Displays müssen ersetzt werden). Grund hierfür sind u. a. der sechsjährige Dauerbetrieb, Inkompatibilitäten mit der neuen Software, aber auch weitere (Um)baumaßnahmen.

Abflughalle des BER (Fridolin freudenfett (Peter Kuley), CC BY-SA 3.0)

Neben den Großdisplays, von denen die noch funktionsfähigen an die anderen Berliner Flughäfen Tegel und Schönefeld übergeben werden, müssen auch hunderte kleinere Monitore (24″ bis 27″) erneuert werden. Diese waren – im Gegensatz zu den Großdisplays – bislang kaum in Betrieb. Da diese durch die Verbauung kleinere Schäden an den Gehäusen aufweisen und von Betreiberseite ein Abverkauf nicht zustande kam, sollten diese nun verschrottet werden. Nun hat uns eine sozial engagierte Mitarbeiterin des BER-Untersuchungsausschusses kontaktiert und uns 300 dieser Displays angeboten.

Blick auf Check-in-Schalter (Muns, CC BY-SA 3.0)

Da nun BER-typisch alles sehr schnell vonstattengehen muss, brauchen wir dringend Unterstützung bei folgenden Punkten:

  • Demontage, Verpackung und Abholung der Displays in Berlin: Wir suchen Helfer*innen, die die Bildschirme vor Ort unter Aufsicht der Flughafentechnik fachgerecht ausbauen und verpacken. Passendes Werkzeug, Helme und Schutzkleidung sind mitzubringen.
  • Verpackungsmaterial: Kartons, Luftpolsterfolie, Verpackungschips aus Maisstärke …
  • Transportfahrzeug/e: Kleintransporter oder LKW mit 14 bis 18 m³ Ladevolumen, mit dem a) die Bildschirme am Flughafen abgeholt und dann b) von Berlin ins schöne Breisgau nach Waldkirch transportiert werden können. a) und b) müssen nicht zwingend an einem Tag erfolgen.
  • Person/en, die das Transportfahrzeug fährt/fahren: Je nach Fahrzeugtyp ist ein entsprechender Führerschein erforderlich.
  • Entgegennahme der Displays in Waldkirch: Selbstverständlich sind auch Helfer*innen willkommen, die uns beim Einlagern der Bildschirme in unseren Lagerraum (4. Stock, kein Aufzug) helfen.
  • Ca. 250 Monitorständer mit Befestigungsmöglichkeiten nach VESA MIS-D 100 C: Die meisten Displays sind an speziellen Wand- oder Deckenhalterungen montiert. Uns wurde jedoch versichert, dass sie mit Ständern gemäß VESA MIS-D 100 C kombiniert werden können. Da die Monitore mit 24″ bis 27″ eine schöne Größe und dadurch auch ein etwas höheres Gewicht haben, sollten die Monitorständer möglichst nicht zu leicht sein und über eine große Standfläche verfügen.

Termin: Die besagten Bildschirme sollen in der KW 15 oder 16 (9. bis 22. April) demontiert werden – der genaue Tag wird uns noch von der Technikleitstelle mitgeteilt. An diesem Tag müssen die Displays zwingend auch am Flughafen abgeholt werden, sonst werden sie verschrottet. Der Transport nach Waldkirch muss selbstverständlich nicht am gleichen Tag erfolgen. Je nachdem, wer wann mit welchem Fahrzeug die Hardware transportiert, wäre auch noch ein Abstecher zu unserer Außenstelle nach Lemgo möglich, um dort ein paar Bildschirme auszuladen.

Alle Helfer*innen – egal ob Vereinsmitglieder oder nicht – sind während der Aktion über unsere Vereinshaftpflicht versichert. Falls uns jemand ein privates Transportfahrzeug zur Verfügung stellen kann, tragen wir als Verein selbstverständlich die Spritkosten.

Wer uns also bei unserem sozialen Roadtrip quer durch die Republik von Berlin ins Breisgau unterstützen möchte, nimmt möglichst schnell Kontakt mit uns auf.

Herzlichen Dank im Voraus.

Nachtrag vom 02. April 2018

Der Abholtermin der Displays vom BER hat sich auf den 1. April 2019 verschoben. 😉

Viel Spass und Kreativität beim Programmierworkshop der „Computertruhe“

Absolut überrascht waren die Mitglieder der Computertruhe von den vielen Anmeldungen, die sie zu ihrem Workshop „Spielerisches Programmieren für Kids“, der am vergangenen Samstag stattfand, erhielten. Bereits zwei Tage nach der Veröffentlichung der Einladung waren die 15 Kursplätze für die zweistündige Veranstaltung im Computerraum des Geschwister-Scholl-Gymnasiums in Waldkirch vergeben.

Entsprechend neugierig und voller Tatendrang waren die Kids, als sie nach einer kurzen Einführung in die erziehungsorientierte grafische Programmiersprache Scratch gleich selbst an den Laptops loslegen durften. Während die einen erst einmal ausgiebig in den verschiedenen Kategorien der Software stöberten und ihren ausgewählten Figuren die ersten Gehversuche beibrachten, hatten andere schon ganz konkrete Ideen für kleine Spiele oder Geschichten im Kopf. Diese – ganz wie bei einer „richtigen“ Programmiersprache – in klare Befehle zu verwandeln, Auswirkungen abzuschätzen und so lange zu knobeln, bis die gewünschte Aktion im Vorschaufenster zu sehen ist, war nun die Herausforderung. Konzentriert, motiviert und mit viel Spass und gegenseitiger Unterstützung meisterten die Schüler*innen der 5. und 6. Jahrgangsstufe diese und konnten sich am Ende gegenseitig ihre tollen Ergebnisse präsentieren.

Mal musste ein Taucher schnell vor einem plötzlich herannahenden Hai flüchten, ein flinker Seestern in einem Kinderzimmer gefangen oder ein sprechender Fußball manövriert werden. Auch zeitlich gut abgestimmte Cartoons mit Spezialeffekten entstanden in der kurzen Zeit.

Die selbst kreierten Werke durften die Teilnehmer*innen am Ende auf einem USB-Stick abspeichern und mit nach Hause nehmen, um sie dort weiterzuentwickeln, worauf sich viele schon freuten.

Spielerisches Programmieren für Kids – Update

Der Verein Computertruhe e. V. bietet am Samstag, den 17. März, von 14:00 bis 16:00 Uhr einen Programmier-Workshop mit Scratch im Geschwister-Scholl-Gymnasium Waldkirch (Beethovenstraße 9) an. Eingeladen sind alle Kinder der 5. und 6. Klassen aller Schularten. Programmierkenntnisse sind hierbei nicht erforderlich.

Programmieren ist eine Schlüsselkompetenz für die Zukunft. Darum möchte der Verein mit seinem Workshop einen spielerischen Einstieg in dieses äußerst wichtige Thema anbieten. Eingesetzt wird hierfür die frei verfügbare, erziehungsorientierte visuelle Programmiersprache Scratch, die speziell für Kinder und Jugendliche entwickelt wurde, um sie mit den Grundkonzepten der Programmierung vertraut zu machen. Nach einer kurzen Einführung arbeiten die Kids selbständig an den zur Verfügung gestellten Rechnern und entwickeln ihre eigene animierte Geschichte oder ihr eigenes kleines Spiel. Das fertige Programm können sie dann am Ende der Veranstaltung mit nach Hause nehmen, dort nutzen und selbstverständlich auch weiterentwickeln.

  • Die Teilnahme am Kurs ist kostenlos, der gemeinnützige Verein Computertruhe e. V. freut sich jedoch sehr über Spenden.
  • Aus organisatorischen Gründen ist die Teilnehmerzahl begrenzt.
  • Anmeldungen können auf der Website des Vereins unter der folgenden Adresse getätigt werden: https://computertruhe.de/anmeldung-scratch

Nachtrag vom 17. März 2018

Der Link auf das Anmeldeformular wurde entfernt, da die Seite nicht mehr verfügbar ist.

Kundgebung gegen Rechts des Bündnisses „halt!zusammen“

Letzten Sonntag waren auch wir, als Teilnehmer des Bündnisses halt!zusammen – Waldkirch für Mitmenschlichkeit und Toleranz und Demokratie in Deutschland und Europa, auf deren Kundgebung in Waldkirch vertreten.

In den von der Musikgruppe Trioranjes umrahmten Redebeiträgen wurde die herausragende Bedeutung des Grundgesetzes und des vereinigten Europas für den Frieden und die Sicherheit in Deutschland und Europa betont. Aber auch erläutert, wie bedroht diese Werte sowohl durch offenen Rassismus und Populismus als auch durch stetige Aushöhlungen wie Rüstungsexporte, forcierte Kriegseinsätze und nationale statt solidarische Politik bedroht sind. Das vorgetragene Gedicht Das Gedächtnis der Menschheit von Bertolt Brecht mahnte und motivierte zugleich, sich selbst für Frieden, Demokratie und Solidarität einzusetzen.

Kundgebung des Bündnisses „halt!zusammen“ gegen Rassismus und Rechtsextremismus

Flyer des Bündnisses „halt!zusammen“ zur Kundgebung (PDF, 150 KB).

Vor der kommenden Bundestagswahl ruft das Bündnis halt!zusammen – Waldkirch für Mitmenschlichkeit und Toleranz zu einer Kundgebung mit Rede- und Kulturbeiträgen am Sonntag, den 10. September, um 17:00 bis 18:00 Uhr in der Schlettstadt-Allee in Waldkirch auf.

Das Ziel der rund 30 Bündnisteilnehmer, zu denen auch wir gehören, ist eine Welt mit Menschlichkeit und Toleranz, ohne Gewalt und Rassismus.

Während der Kundgebung gibt es übrigens die Gelegenheit, eine gemeinsame Erklärung zu unterschreiben, die als Anzeige kurz vor dem Wahltag in der Zeitung erscheinen wird.

„halt!zusammen“ sucht Unterstützer*innen für Anzeigenkampagne zur Bundestagswahl 2017

Anlässlich der kommenden Bundestagswahl sucht das Bündnis halt!zusammen – Waldkirch für Mitmenschlichkeit und Toleranz Unterstützer*innen, die sich klar gegen Rechts positionieren und dabei helfen, den folgenden Anzeigentext zu finanzieren (Mindestbeitrag 5,00 €). Dieser soll zusammen mit den Namen der Unterzeichner*inne*n am 14. und/oder am 21. September im Waldkircher Wochenbericht erscheinen.

Wir in Waldkirch setzen uns ein für Mitmenschlichkeit, Gewaltlosigkeit, Toleranz und Demokratie in Deutschland und in Europa. Wir wählen am 24.09.2017 Parteien, die diese Werte vertreten. Rechtsextremisten und Rassisten gehören nicht in den Bundestag!

Wer helfen möchte, weitere Unterstützer*innen für die Kampagne zu gewinnen, kann sich die Liste (PDF, 113 KB) hier bei uns herunterladen. Wo und bis wann die Listen und das gesammelte Geld abgegeben werden müssen, steht im PDF-Dokument.

Aufführung des Dokumentarfilms „Blut muss fließen – Undercover unter Nazis“

Als neuestes Mitglied des Bündnisses halt!zusammen – Waldkirch für Mitmenschlichkeit und Toleranz möchten wir bekanntgeben, dass am Donnerstag, den 6. April, um 19:30 Uhr im Katholischen Gemeindezentrum St. Margarethen (Kirchplatz 7) in Waldkirch der Dokumentarfilm Blut muss fließen – Undercover unter Nazis aufgeführt wird.

Hochbrisant

Der Sänger grölt Gewaltparolen, die Neonazis toben, die Arme gehen hoch zum Hitlergruß: Als der Journalist Thomas Kuban zum ersten Mal ein Neonazi-Konzert mit versteckter Kamera dreht, ermöglicht er Einblicke in eine Jugendszene, in die sich kaum ein Außenstehender wagt. Neun Jahre später hat er fünfzig Undercover-Drehs hinter sich, auch jenseits deutscher Grenzen. Ein Lied begegnet ihm immer wieder: „Blut muss fließen knüppelhageldick…“. Hochbrisant und einzigartig ist das Material, das er unter extremem persönlichem Risiko zusammengetragen hat. Es dokumentiert hautnah, wie junge Leute mit Rechtsrock geködert und radikalisiert werden.

Gemeinsam mit dem Filmemacher Peter Ohlendorf reist er noch einmal zurück an Orte, an denen er undercover gedreht hat. Im Fokus steht dabei die Frage, die er auch auf der politischen Ebene zu klären versucht: Wie ist es möglich, dass auf der rechtsextremen Partymeile über alle Grenzen hinweg gefeiert werden kann?

Hochaktuell

Rund 15 Jahre hat Thomas Kuban in der Neonaziszene recherchiert. Knapp neun Jahre davon hat er mit versteckter Kamera gearbeitet und dabei erschreckende Eindrücke gesammelt, die viel zu lange kaum beachtet worden sind. Bis heute ist der Film nicht im öffentlich-rechtlichen Fernsehen zu sehen gewesen, sondern nur bei Vorführungen von FilmFaktum in Kooperation mit Veranstaltern aus Zivilgesellschaft, Politik, Gewerkschaften, Kirche und Sport. Auch fünf Jahre nach der Premiere auf der Berlinale 2012 hat der Film nichts an seiner Aktualität eingebüßt.

Im Anschluss an die Aufführung wird es außerdem eine Diskussionsrunde mit dem Regisseur Peter Ohlendorf geben.

Der Eintritt ist frei.

Wir würden uns sehr darüber freuen, wenn weitere Menschen diese Veranstaltung bewerben würden. Hierzu kann das folgende Material genutzt werden:

  • Flyer (DIN A5) – PDF (5 MB)
  • Plakat (DIN A3) – PDF (18,4 MB)

„Computertruhe e. V.“ lädt zur Infoveranstaltung ein

Wer bislang noch nicht weiß, wer oder was hinter der Computertruhe steckt, hat am Samstag, den 11. März, die Möglichkeit, Antworten auf diese und weitere Fragen zu bekommen. Von 14:00 Uhr bis ca. 18:00 Uhr bieten Mitglieder und Freunde des Computertruhe e. V. im Roten Haus (Emmendinger Straße 3 in Waldkirch) verschiedene Vorträge an.

Unter dem Motto „Computertruhe – werwowaswiewarum?!“ gibt Vorstandsmitglied Annette Linder Einblicke in die Arbeit des Vereins.

Edgar Hoffmann von der Community FreieSoftwareOG wird in seinem Vortrag „Freie Software und deren Communities“ erläutern, was Freie Software ist und wie sie jede*r nutzen kann. Neben dem Betriebssystem GNU/Linux wird er weitere freie Alternativen zu proprietärer Software, wie z. B. den Webbrowser Mozilla Firefox, das Büropaket LibreOffice oder den VLC media player, vorstellen.

In seinem Vortrag „Messenger-Alternativen zu WhatsApp“ wird Michael Glatz von der Kinzigtäler Linux User Group (KiLUG) zeigen, welche weiteren Instant-Messaging-Dienste es gibt und wie sicher und privat man mit diesen im Vergleich zu WhatsApp kommunizieren kann.

Nach den Vorträgen haben die Besucher*innen die Möglichkeit, sich bekannte GNU/Linux-Distributionen, wie z. B. Ubuntu, und freie Softwareprogramme, mit welchen auch die Computertruhe regelmäßig arbeitet, auf ein paar aufgebauten Rechnern näher anzuschauen und auszuprobieren.

Der Eintritt ist frei und für das leibliche Wohl gesorgt.

Weitere Informationen zum Verein und zur Infoveranstaltung finden sich auf der Website unter https://computertruhe.de.


Der gemeinnützige Verein Computertruhe e. V. setzt gespendete Rechner und sonstige Hardware wieder instand und gibt sie kostenlos an bedürftige Menschen weiter. Seit dem Beginn des Projekts im April 2015 konnten bereits über 270 Geräte an glückliche neue Besitzer*innen übergeben werden.

Am 11. März klären wir auf: Was ist die „Computertruhe“? Was ist Freie Software? Gibt es sichere Alternativen zu „WhatsApp“?

Wer bislang noch nicht weiß, wer oder was hinter der Computertruhe steckt, wie deren Arbeit aussieht oder welche Software dazu eingesetzt wird, hat die Möglichkeit, diese und weitere Fragen am Samstag, den 11. März, von uns und unseren Unterstützern beantwortet zu bekommen. Ab 14:00 Uhr bis voraussichtlich 18:00 Uhr werden wir im Café des Roten Hauses in der Emmendinger Straße 3 in Waldkirch die unten stehenden Vorträge anbieten.

Der Eintritt ist frei und für das leibliche Wohl gesorgt. Da die Vereinsarbeit jedoch komplett über Spenden finanziert wird, würden wir uns sehr darüber freuen, wenn sich am Ende der Veranstaltung in unserer Spendentruhe ein paar Achterstücke befinden würden. 😉

Diese Themen stehen auf dem Programm:

Computertruhe – werwaswowiewarum?!

Annette Linder, Beisitzerin des Vereinsvorstands und von Anfang an tatkräftige Mitstreiterin des Projekts, wird die Computertruhe und den daraus hervorgegangenen Verein näher vorstellen. Wieso kam es zur Gründung? Welche Menschen engagieren sich für dieses Projekt? Wie sieht die Arbeitsweise aus?

Freie Software und deren Communities

Im Anschluss wird uns Edgar Hoffmann von der Community FreieSoftwareOG erläutern, was genau Freie Software ist und was man unter den sogenannten vier Freiheiten versteht. Des Weiteren wird er das Betriebssystem GNU/Linux, aber auch weitere freie Alternativen zu proprietärer Software vorstellen. Dazu gehören bekannte Applikationen wie der Webbrowser Mozilla Firefox, das Büropaket LibreOffice oder der VLC media player, die übrigens auch wir auf allen Computern vorinstallieren.

Messenger-Alternativen zu WhatsApp

Es gibt eine große Anzahl unterschiedlicher Instant Messenger, die man verwenden kann, um mit anderen Menschen quasi überall in Kontakt zu treten. Der Instant-Messaging-Dienst WhatsApp Inc., Teil der Facebook Inc., ist jedoch der Platzhirsch unter den Angeboten und die gleichnamige App vermutlich auf beinahe jedem Smartphone installiert. Michael Glatz, Mitglied der Kinzigtäler Linux User Group (KiLUG), wird uns zeigen, welche weiteren Instant-Messaging-Dienste es gibt, wie sie sich unterscheiden und v. a. ob oder wie man mit diesen sicher und privat kommunizieren kann.

Workshop

Nach den Vorträgen haben die Besucher die Möglichkeit, sich bekannte GNU/Linux-Distributionen, wie z. B. Ubuntu, und die oben genannten Programme auf ein paar aufgebauten PCs näher anzuschauen und auszuprobieren.

Wir freuen uns auf zahlreiche Gäste, die mit uns einen informativen und vergnüglichen Nachmittag verbringen möchten.

Und wer noch Werbung für diese Veranstaltung machen möchte, darf gerne unseren Aushang und Flyer herunterladen (PDF, 727 KB) und unter die Leute bringen.

„Bären“ in Winden erhält Computerecke

Im Frühjahr dieses Jahres wurden wir von Mitgliedern des Helferkreises Winden hilft angeschrieben und gefragt, ob wir für einen vorhandenen PC ohne Festplatte ein passendes Laufwerk hätten. Der Computer sollte es den neuen Bewohner*innen des ehemaligen Hotelgasthofs Bären in Niederwinden ermöglichen, Dokumente mit Hilfe eines ebenfalls vorhandenen Druckers zu erstellen.

Aus diversen Gründen konnten wir diese Aufgabe erst im Sommer anpacken. Dazwischen waren wir jedoch nicht untätig und haben den Eigentümer des Bären dabei unterstützt, den WLAN-Empfang im einstigen Hotel zu verbessern.

Vor einigen Wochen war es dann jedoch endlich soweit, dass wir im Gemeinschaftsbereich der Unterkunft die lang ersehnte Computerecke einrichten konnten. Der ursprünglich dafür eingeplante Rechner wurde zusätzlich um zwei weitere Geräte aus unserem Fundus ergänzt und mit Hilfe eines älteren, umgebauten Routers ans bestehende WLAN angebunden. Dieser drahtlose Zugang zum Internet wird von einem Router des kommerziellen Anbieters sorglosinternet zur Verfügung gestellt, welcher ebenfalls den Anschlussinhaber von der Störerhaftung entbindet. Im Endeffekt funktioniert dieses System genauso wie der nichtkommerzielle Freifunk, der dank der Freiburger Freifunk-Community und den Elzpiraten in einigen anderen Flüchtlingsunterkünften im Elztal, wie z. B. in Elzach oder Gutach, freie und kostenlose Internetzugänge zur Verfügung stellt.

Aufgrund der auf den Computern installierten GNU/Linux-Betriebssysteme, war es uns außerdem mühelos möglich, den Bewohner*innen unterschiedliche Benutzerkonten für die Sprachen Arabisch, Persisch, Englisch und Deutsch sowie das jeweils passende Tastaturlayout einzurichten. Da allerdings nicht jeder die Anordnung der Tasten seiner Tastatur auswendig kennt, haben wir ein paar Ausdrucke mit arabischen und persischen Belegungen erstellt und zu den einzelnen Computerarbeitsplätzen gelegt. Seit letztem Wochenende sind diese Behelfsmaßnahmen hingegen nicht mehr notwendig. Wir haben nämlich drei weitere Tastaturen an die Rechner angeschlossen und alle sechs Eingabegeräte mit Aufklebern bestückt, so dass ab sofort drei Tastaturen mit arabischen und die restlichen drei mit persischen Zeichen ausgestattet sind.

Wir freuen uns übrigens riesig darüber, dass für die Allgemeinheit im Bären nun einige PCs bereitgestellt werden konnten, welche – wie wir gesehen haben – auch rege genutzt werden. 🙂